Wenig Mehrleistung und phänomenaler Sound

Mit dem Design hat Apple natürlich auch die Hardwareausstattung der Macbooks überarbeitet. Da Intel mit weiteren Kaby-Lake-Modellen noch auf sich warten lässt, kommen die schon ein Jahr alten Skylake-Modelle mit Taktraten zwischen 2,0 GHz beim Macbook Pro ohne Touch Bar bis zu 3,3 GHz bei voll ausgebauten Macbook Pro mit Touch Bar. In unserem Testmodell ist ein Intel Core i5-6267U (2,9 bis 3,3 GHz, 28 Watt TDP) verbaut.

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Geht man von einem in Unternehmen typischen Notebook-Zyklus von drei Jahren aus, ist die Leistung des Prozessors im Vergleich zu einem Macbook Pro 13 Retina (Late 2013) um rund 20 Prozent angestiegen. Das verdeutlicht der CPU-Test des Cinebench R12: Während das neue Macbook Pro 334 Punkte erreicht, erzielte das drei Jahre alte Gerät mit Core i5-4288U 270 Punkte. Das ist für den Zeitraum wie zu erwarten keine deutliche Steigerung der CPU-Leistung. Intels Prozessoren sind vor allem effizienter geworden.

  • An der Auflösung ändert sich nichts, Apple nutzt aber eine andere Einstellung als Standard. (Screenshot: Golem.de)
  • Kontrollleisten-Einstellungen in MacOS in englischer Sprache ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und auf Deutsch. Seit MacOS 10.12.2 heißt es auch hier: Control Strip.(Screenshot: Golem.de)
  • MacOS 10.12 hat noch einige Probleme bei den Spracheinstellungen. Das wirkt sich auch auf die Touch Bar aus. (Screenshot: Golem.de)
  • Touch-Bar-Einstellung für die 4-Tasten-Kontrollleiste ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und die aufgeklappte Ansicht (Screenshot: Golem.de)
  • Die Einstellungen für Touch ID sind über die Spotlight-Suche entdeckbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Bedienung kommt iOS-Nutzern sehr bekannt vor. (Screenshot: Golem.de)
  • Für höhere Rechte gibt es bei Touch-ID-Nutzung einen neuen Dialog. (Screenshot: Golem.de)
  • Unser Testmuster in der Konfiguration. Nichts davon lässt sich nachträglich ändern. (Screenshot: Golem.de)
  • Touch-Bar-Optionen für die Notizanwendung. (Screenshot: Golem.de)
  • Touch Bar und Safari (Screenshot: Golem.de)
  • Touch Bar und Finder (Screenshot: Golem.de)
  • Hübsch: Für Screenshots muss man normalerweise die Tastennachfolgekombinationen auswendig wissen, ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... aber hier bietet sie besondere  Zusatzfunktionen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das Macbook Pro ist schön klein. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Touch ID ist an der Stelle des Einschalters. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Touch-Bar-Einstellungen ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... bei der Konfiguration. Man beachte: Per Touchpad positioniert man ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... die Elemente auf dem zweiten Display. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein sehr gutes und helles Display sowie ein riesiges Touchpad gibt es beim neuen Macbook Pro. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kontrollleiste (MacOS 10.12.1) oder auch Control Strip (MacOS 10.12.2). Mehr als vier Elemente gibt es nicht. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Touch ID fällt kaum auf. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse gibt es nur noch per Typ C. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nur für Audiosignale gibt es noch Kompatibilität. USB Audio über Typ C ist anscheinend noch nicht so weit. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Ton kommt überwiegend sehr gut räumlich aus Tastaturrichtung. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wortvorschläge auf der Touch Bar (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Touch Bar wirkt blass, doch das ist Absicht. Die Farben leuchten ziemlich gut. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Touch Bar und Pages (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Ton ist stummgeschaltet. Das linke der beiden Symbole zeigt dies an, nicht das rechte.  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lüftungslöcher des Macbook Pro ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und weitere Öffnungen (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die letzten drei Macbook-Pro-13-  Generationen übereinander (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Rein optisch und von den Maßen her ist der Fortschritt deutlich. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wer von der Seite schaut, ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... sieht allerdings, dass Apple früher mehr Rücksicht auf alte Schnittstellen nahm. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Macbook Pro (unten) im Vergleich zum Macbook (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Der Ton kommt überwiegend sehr gut räumlich aus Tastaturrichtung. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)


Bei der integrierten GPU sind die Leistungsunterschiede noch einmal größer: Im OpenGL-Test des Cinebench erreichte das neue Macbook mit Intel Iris 550 rund 32,77 Bilder pro Sekunde (fps), das 2013er-Macbook mit Intels Iris 5100 nur 23,22 fps. Zum Spielen reicht das nur selten bei aktuellen Titeln, und auch für GPU-Beschleunigungen wäre eine dedizierte Grafikeinheit besser, doch die gibt es nur im Macbook Pro 15.

Wer überlegt, von einem Mid 2015 Macbook Pro auf das neue Notebook umzusteigen, wird kaum Leistungsunterschiede spüren. Der Leistungssprung von Broadwell auf Skylake war nicht allzu groß.

Eine bessere Tastatur und ein riesiges Touchpad

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Die neue Tastatur des Macbook Pro gefällt uns sehr gut, ist aber recht laut. Wir sind die Macbook-Tastatur bereits gewöhnt und sehen die Macbook-Pro-Tastatur als Verbesserung an. Das Tippen ist sehr präzise. Unser von Apple gestelltes Testmuster hatte allerdings bei der Enter- und der rechten Umschalttaste Probleme. Diese waren ungewöhnlich weich im Anschlag, als wäre Schmutz unter die Taste gekommen. Das Problem kennen wir vom Macbook und allgemein Tasten dieser Art, es lässt sich schnell lösen.

Das neue Touchpad ist enorm vergrößert worden. Wir mussten uns erst einmal an die Größe gewöhnen, da es in einen Bereich hineinreicht, in dem zuvor unsere Finger mitunter ruhten. Zum Glück erkennt der Touchpad-Treiber ruhende Finger ganz gut. Ein paar Fehlbedienungen passierten dennoch in den ersten Stunden. Danach war aber alles wie zuvor.

Toller Klang, tolle Konstruktion

Schlichtweg begeistert waren wir von der Tonausgabe des Macbook Pro. Diese ist noch einmal etwas besser als die ohnehin schon beeindruckende Macbook-Treiber-Konstruktion. Unsere beiden Teststücke, die wir auch beim Zenbook nutzen, klingen hervorragend. Der Ton ist so gut, dass er so manchen Fernseher schlägt. Ein 55-Zoll-Fernseher von Sony (XD93) hört sich jedenfalls schlechter an als das Notebook. Die Qualität der Musikausgabe ist bis in die mittleren Bereiche sehr gut. Für Präsentationen mit Demonstrationsvideos ist das Macbook Pro ideal. Auch die Lautstärke beeindruckt, im oberen Bereich wird der Klang aber unangenehm blechern.

Die Konstruktionsqualität des Macbook Pro ist zudem sehr gut, sieht man von den beiden fehlerhaften Tasten unseres Testmusters ab. Manch ein Anwender in der Redaktion bemängelte die Scharfkantigkeit des Gehäuses, aber das hat keine Auswirkungen, es fühlt sich nur unangenehm an.

Unangenehm fühlt sich auch das Gewicht an. Zwar wiegt das Notebook nur 1,35 Kilogramm und gilt damit objektiv als leicht, doch wer das Gerät in die Hand nimmt, hat das Gefühl, einen Ziegelstein herumzutragen. Das liegt an der kompakten Bauweise. In Relation zu dem Volumen ist das Gewicht nämlich wirklich ziemlich hoch. Ein echter Störfaktor ist dies nicht, da im Rucksack das Problem beispielsweise gar nicht auffällt. Wir haben uns recht schnell daran gewöhnt, wenn wir etwa das Notebook geöffnet von einem Raum in den nächsten Raum getragen haben.

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 Die F-Tasten sind nicht weg und Touch ID funktionieren gutFehlendes USB-Typ-C-Zubehör 
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Achranon 23. Jan 2017

Jeder meint er muß seine Geräte von Anschlüssen und Tasten "befreien" um die Bedienung...

djslimer 20. Jan 2017

Das ist schlicht falsch. Schau dir die Bilder im Artikel an, dort sieht man wieviel...

djslimer 20. Jan 2017

Ich halte es schon für etwas schizophren, wenn einerseits das Notebook immer kleiner...

lemmer 06. Jan 2017

Schon seit Abschaffung der 17" Geräte hat sich Apple aus dem "Pro" Segment verabschiedet...

atikalz 27. Dez 2016

Ymmd



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