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Die F-Tasten sind nicht weg und Touch ID funktionieren gut

So mancher Anwender ist besorgt über das Fehlen der F-Tasten. Apple-Nutzer werden ohnehin schon viel zum Verzicht aufgefordert. Eine Kopfhörerbuchse ist beispielsweise unmodern - allerdings nur bei Smartphones -, und USB Typ C ist der einzig wichtige Anschluss. Wer jetzt über den Verzicht auf die F-Tasten meckert, übersieht aber, dass diese Tasten von Apple ohnehin nicht mehr benutzt werden. Sie sind eigentlich eine Reihe fixer Funktionstasten. Wer sie braucht, bekommt sie wie früher mit einem Druck auf die Fn-Taste.

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Auch unter Windows wird die F-Tastenreihe von vielen Notebookherstellern schon lange nicht mehr verwendet. Wer allerdings häufig Alt-F4 oder Strg-F4 drückt, der kauft ein Notebook, das die F-Tasten priorisiert. Beim Macbook Pro lässt sich das unter Windows lobenswerterweise umstellen.

Touch ID wie beim iPhone

Bei Fingerabdrucksensoren ist Apple Nachzügler. Solche Lösungen gibt es im Windows-Lager schon seit Jahrzehnten, auch integriert. Wenngleich die Integration erst in den vergangenen Jahren von Microsoft stark verbessert wurde, so dass auf besondere Treiber und Software, die sich stattdessen in die Authentifizierungsmechanismen einklinkt, verzichtet werden kann.

Für Apple ist das Ganze ein Neuanfang, der als gelungen bezeichnet werden kann. Es funktioniert ähnlich wie beim iPhone. Der Anwender kann mehrere Finger registrieren und sich einfach authentifizieren. Allerdings wird nicht immer der Fingerabdruck akzeptiert. Nach einem Neustart muss das Passwort eingegeben werden. Wie sicher das ist, sei dahingestellt.

  • An der Auflösung ändert sich nichts, Apple nutzt aber eine andere Einstellung als Standard. (Screenshot: Golem.de)
  • Kontrollleisten-Einstellungen in MacOS in englischer Sprache ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und auf Deutsch. Seit MacOS 10.12.2 heißt es auch hier: Control Strip.(Screenshot: Golem.de)
  • MacOS 10.12 hat noch einige Probleme bei den Spracheinstellungen. Das wirkt sich auch auf die Touch Bar aus. (Screenshot: Golem.de)
  • Touch-Bar-Einstellung für die 4-Tasten-Kontrollleiste ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und die aufgeklappte Ansicht (Screenshot: Golem.de)
  • Die Einstellungen für Touch ID sind über die Spotlight-Suche entdeckbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Bedienung kommt iOS-Nutzern sehr bekannt vor. (Screenshot: Golem.de)
  • Für höhere Rechte gibt es bei Touch-ID-Nutzung einen neuen Dialog. (Screenshot: Golem.de)
  • Unser Testmuster in der Konfiguration. Nichts davon lässt sich nachträglich ändern. (Screenshot: Golem.de)
  • Touch-Bar-Optionen für die Notizanwendung. (Screenshot: Golem.de)
  • Touch Bar und Safari (Screenshot: Golem.de)
  • Touch Bar und Finder (Screenshot: Golem.de)
  • Hübsch: Für Screenshots muss man normalerweise die Tastennachfolgekombinationen auswendig wissen, ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... aber hier bietet sie besondere  Zusatzfunktionen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das Macbook Pro ist schön klein. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Touch ID ist an der Stelle des Einschalters. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Touch-Bar-Einstellungen ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... bei der Konfiguration. Man beachte: Per Touchpad positioniert man ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... die Elemente auf dem zweiten Display. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein sehr gutes und helles Display sowie ein riesiges Touchpad gibt es beim neuen Macbook Pro. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kontrollleiste (MacOS 10.12.1) oder auch Control Strip (MacOS 10.12.2). Mehr als vier Elemente gibt es nicht. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Touch ID fällt kaum auf. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse gibt es nur noch per Typ C. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nur für Audiosignale gibt es noch Kompatibilität. USB Audio über Typ C ist anscheinend noch nicht so weit. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Ton kommt überwiegend sehr gut räumlich aus Tastaturrichtung. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wortvorschläge auf der Touch Bar (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Touch Bar wirkt blass, doch das ist Absicht. Die Farben leuchten ziemlich gut. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Touch Bar und Pages (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Ton ist stummgeschaltet. Das linke der beiden Symbole zeigt dies an, nicht das rechte.  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lüftungslöcher des Macbook Pro ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und weitere Öffnungen (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die letzten drei Macbook-Pro-13-  Generationen übereinander (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Rein optisch und von den Maßen her ist der Fortschritt deutlich. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wer von der Seite schaut, ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... sieht allerdings, dass Apple früher mehr Rücksicht auf alte Schnittstellen nahm. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Macbook Pro (unten) im Vergleich zum Macbook (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Touch ID ist an der Stelle des Einschalters. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Viele Fingerabdruckleser lassen sich leicht überlisten. Ob das auch bei dem Macbook Pro so ist, muss erst noch herausgefunden werden. Und der Anwender muss abwägen, ob es sicherer ist, beispielsweise sein iCloud-Passwort häufig einzutippen. Ein Angreifer könnte mitlesen, und bei der allgemeinen Kameraüberwachung filmt in der Öffentlichkeit häufig irgendwer eine Passworteingabe mit. Die Verwendung einer Smartcard bietet Apple aber nicht an, so dass sich der Anwender für eines der Systeme entscheiden muss. Risiken bestehen bei beiden Systemen.

Jedenfalls kann der Anwender per Touch ID den Rechner entsperren oder es bei Authentifizierungsdialogen zur Rechteerweiterung verwenden. Hier wäre eine Unterscheidung wünschenswert. Sich hohe Rechte zu verschaffen, ist eine Stufe höher als der eigentliche Zugriff auf die Daten. Das kann der Anwender aber im Prinzip auch nachbauen, indem er nicht mit Admin-Rechten arbeitet, was wir grundsätzlich empfehlen. Mit einem Standardzugang werden Arbeiten durchgeführt, für die Touch ID reicht, und ein Administratorkonto ist für Systemarbeiten zuständig, wo sich der Anwender nur bei Bedarf die Rechte holt und dazu zwingend ein Passwort eingeben muss. Das ist ein guter Kompromiss aus Komfort und Sicherheit.

Zusätzlich lässt sich Touch ID auch für Apple Pay nutzen, was wir nicht ausprobieren konnten. Einkäufe im iTunes oder App Store lassen sich damit bestätigen. Apple Pay, Store-Unterstützung und Mac-Entsperrung können jeweils einzeln aktiviert oder deaktiviert werden. Die Standardeinstellung lässt alles aktiv, wenn ein Fingerabdruck registriert ist.

Ganz fehlerfrei ist Touch ID aber nicht. Die Sprachsynthese ist von Apple nicht auf die Funktion vorbereitet worden (Aussprache: Tohk Idee). Wir hatten Situationen, in denen wir uns authentifizieren mussten, der Bildschirm aber plötzlich nicht genug Helligkeit hatte, um etwas zu erkennen. Bei einer Authentifizierungsaufforderung werden die Helligkeitsregler jedoch ausgeblendet. Und nach einem längeren Standby im Multi-User-Betrieb fehlt häufig die Angabe, dass jetzt ein Passwort eingetippt werden muss. Dann drückt der Anwender auf Touch ID und nichts passiert, und MacOS gibt auch keine Rückmeldung. Touch ID funktioniert zudem nicht beim Versuch eines Neustarts, um einen parallel angemeldeten Nutzer als Admin abzumelden. Aber das sind alles eher kleine Probleme, allgemein funktioniert das System recht gut.

 Die Touch Bar als UnterhaltungshilfeWenig Mehrleistung und phänomenaler Sound 
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Achranon 23. Jan 2017

Jeder meint er muß seine Geräte von Anschlüssen und Tasten "befreien" um die Bedienung...

djslimer 20. Jan 2017

Das ist schlicht falsch. Schau dir die Bilder im Artikel an, dort sieht man wieviel...

djslimer 20. Jan 2017

Ich halte es schon für etwas schizophren, wenn einerseits das Notebook immer kleiner...

lemmer 06. Jan 2017

Schon seit Abschaffung der 17" Geräte hat sich Apple aus dem "Pro" Segment verabschiedet...

atikalz 27. Dez 2016

Ymmd


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