Abo
  • Services:

Die technische Seite und die Integration der Touch Bar

Die Touch Bar ist das Besondere an der neuen Macbook-Pro-Generation, die es ab dem mittleren 13-Zoll-Modell und bei allen 15-Zoll-Modellen gibt. Wir haben die Variante des 13-Zoll-Displays getestet. Grob beschrieben ist die Touch Bar eine virtuelle Tastenreihe, welche die alten F-Tasten ersetzt.

Stellenmarkt
  1. Einkaufsallianz Nord GmbH, Berlin
  2. Lidl Digital, Heilbronn, Berlin

Dabei ist anzumerken, dass Apple ohnehin seit Jahren die F-Tasten nicht mehr ihrer Bestimmung entsprechend benutzt, sondern diese nun eher Shortcuts für andere Funktionen wie Lautstärke, Helligkeit oder Mission Control darstellen. Die Touch Bar stellt all dies auch bereit, allerdings im Kontext der Anwendung. Damit stehen deutlich mehr virtuelle Tasten zur Verfügung als zuvor. Daneben befindet sich noch eine echte Taste als Ein- und Ausschalter, die zudem den Fingerabdruckleser Touch ID beinhaltet.

  • An der Auflösung ändert sich nichts, Apple nutzt aber eine andere Einstellung als Standard. (Screenshot: Golem.de)
  • Kontrollleisten-Einstellungen in MacOS in englischer Sprache ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und auf Deutsch. Seit MacOS 10.12.2 heißt es auch hier: Control Strip.(Screenshot: Golem.de)
  • MacOS 10.12 hat noch einige Probleme bei den Spracheinstellungen. Das wirkt sich auch auf die Touch Bar aus. (Screenshot: Golem.de)
  • Touch-Bar-Einstellung für die 4-Tasten-Kontrollleiste ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und die aufgeklappte Ansicht (Screenshot: Golem.de)
  • Die Einstellungen für Touch ID sind über die Spotlight-Suche entdeckbar. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Bedienung kommt iOS-Nutzern sehr bekannt vor. (Screenshot: Golem.de)
  • Für höhere Rechte gibt es bei Touch-ID-Nutzung einen neuen Dialog. (Screenshot: Golem.de)
  • Unser Testmuster in der Konfiguration. Nichts davon lässt sich nachträglich ändern. (Screenshot: Golem.de)
  • Touch-Bar-Optionen für die Notizanwendung. (Screenshot: Golem.de)
  • Touch Bar und Safari (Screenshot: Golem.de)
  • Touch Bar und Finder (Screenshot: Golem.de)
  • Hübsch: Für Screenshots muss man normalerweise die Tastennachfolgekombinationen auswendig wissen, ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... aber hier bietet sie besondere  Zusatzfunktionen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das Macbook Pro ist schön klein. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Touch ID ist an der Stelle des Einschalters. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Touch-Bar-Einstellungen ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... bei der Konfiguration. Man beachte: Per Touchpad positioniert man ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... die Elemente auf dem zweiten Display. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein sehr gutes und helles Display sowie ein riesiges Touchpad gibt es beim neuen Macbook Pro. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kontrollleiste (MacOS 10.12.1) oder auch Control Strip (MacOS 10.12.2). Mehr als vier Elemente gibt es nicht. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Touch ID fällt kaum auf. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse gibt es nur noch per Typ C. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nur für Audiosignale gibt es noch Kompatibilität. USB Audio über Typ C ist anscheinend noch nicht so weit. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Ton kommt überwiegend sehr gut räumlich aus Tastaturrichtung. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wortvorschläge auf der Touch Bar (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Touch Bar wirkt blass, doch das ist Absicht. Die Farben leuchten ziemlich gut. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Touch Bar und Pages (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Ton ist stummgeschaltet. Das linke der beiden Symbole zeigt dies an, nicht das rechte.  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Lüftungslöcher des Macbook Pro ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und weitere Öffnungen (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die letzten drei Macbook-Pro-13-  Generationen übereinander (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Rein optisch und von den Maßen her ist der Fortschritt deutlich. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wer von der Seite schaut, ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... sieht allerdings, dass Apple früher mehr Rücksicht auf alte Schnittstellen nahm. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Macbook Pro (unten) im Vergleich zum Macbook (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Touch-Bar-Einstellung für die 4-Tasten-Kontrollleiste ... (Screenshot: Golem.de)

Technisch arbeitet die Touch Bar mit einem langgezogenen, schmalen OLED-Panel samt Touch-Oberfläche. Diese funktioniert kapazitiv wie die meisten Touchscreens. Eine haptische Rückmeldung gibt es nicht, obwohl Apple mit 3D-Touch bei iPhones vormacht, wie es gehen könnte. Die Oberfläche fühlt sich angenehm glatt an und ist sehr gut lesbar.

Unvollständige Betriebssystemintegration

Die Touch Bar ist in zwei Bereiche aufgeteilt. Links ist der kontextbezogene Teil und rechts der Control Strip, den Apple auf Deutsch Kontrollleiste nennt. Die Kontrollleiste wird über die Systemeinstellungen konfiguriert. Der kontextabhängige Teil findet sich jeweils in den Darstellungsoptionen der Programme - allerdings nur, wenn diese die entsprechende Unterstützung mitbringen. Aber auch das ist zweigeteilt. Pages beispielsweise arbeitet mit der Touch Bar, doch die Konfigurationsoption fehlt.

Leider ist MacOS und insbesondere Apples Spotlight nicht auf die Touch Bar vorbereitet. Wer Einstellungen mit Spotlight sucht, findet diese nicht. Weder Touch Bar noch Kontrollleiste existieren als Suchbegriffe. Das gilt auch für die Systemeinstellungen. Dort verschwand bei uns zudem zwischendurch die Einstellungsschaltfläche. Immerhin lässt sich in der Programm-Hilfe in der Menu Bar nach Touch Bar suchen. Leider ist die Menüposition immer wieder eine andere. Uns würde ein fixer Punkt in den Programmeinstellungen besser gefallen.

Insgesamt macht die Touch Bar teilweise den Eindruck, als wäre sie in großer Eile in das Betriebssystem integriert worden. Die Fehler sind aber nicht schwerwiegend. Bei der Nutzung fielen uns mehr Schwierigkeiten auf.

 Macbook Pro 13 mit Touch Bar im Test: Schöne Enttäuschung!Die Touch Bar als Unterhaltungshilfe 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8. 7
  9. 8
  10. 9
  11. 10
  12.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei Caseking kaufen
  2. 449€
  3. 54,99€ statt 99,98€

Achranon 23. Jan 2017

Jeder meint er muß seine Geräte von Anschlüssen und Tasten "befreien" um die Bedienung...

djslimer 20. Jan 2017

Das ist schlicht falsch. Schau dir die Bilder im Artikel an, dort sieht man wieviel...

djslimer 20. Jan 2017

Ich halte es schon für etwas schizophren, wenn einerseits das Notebook immer kleiner...

lemmer 06. Jan 2017

Schon seit Abschaffung der 17" Geräte hat sich Apple aus dem "Pro" Segment verabschiedet...

atikalz 27. Dez 2016

Ymmd


Folgen Sie uns
       


Gemini PDA - Test

Ein PDA im Jahr 2018? Im Test sind wir nicht restlos überzeugt - was vor allem an der Gerätegattung selber liegt.

Gemini PDA - Test Video aufrufen
Volocopter 2X: Das Flugtaxi, das noch nicht abheben darf
Volocopter 2X
Das Flugtaxi, das noch nicht abheben darf

Cebit 2018 Der Volocopter ist fertig - bleibt in Hannover aber noch am Boden. Im zweisitzigen Fluggerät stecken jede Menge Ideen, die autonomes Fliegen als Ergänzung zu anderen Nahverkehrsmitteln möglich machen soll. Golem.de hat Platz genommen und mit den Entwicklern gesprochen.
Von Nico Ernst

  1. Urban Air Mobility Airbus gründet neuen Geschäftsbereich für Lufttaxis
  2. Cityairbus Mit Siemens soll das Lufttaxi abheben
  3. Verkehr Porsche entwickelt Lufttaxi

Anthem angespielt: Action in fremder Welt und Abkühlung im Wasserfall
Anthem angespielt
Action in fremder Welt und Abkühlung im Wasserfall

E3 2018 Eine interessante Welt, schicke Grafik und ein erstaunlich gutes Fluggefühl: Golem.de hat das Actionrollenspiel Anthem von Bioware ausprobiert.

  1. Control Remedy Entertainment mit übersinnlichen Räumen
  2. Smach Z ausprobiert Neuer Blick auf das Handheld für PC-Spieler
  3. The Division 2 angespielt Action rund um Air Force One

Sony: Ein Kuss und viele Tode
Sony
Ein Kuss und viele Tode

E3 2018 Mit einem zärtlichen Moment in The Last of Us 2 hat Sony sein Media Briefing eröffnet - danach gab es teils blutrünstiges Gameplay plus Rätselraten um Death Stranding von Hideo Kojima.
Ein Bericht von Peter Steinlechner

  1. Ghost of Tsushima Dynamischer Match im offenen Japan
  2. Nintendo Kein wirklich neues Smash und Fire Emblem statt Metroid
  3. Ubisoft Action in Griechenland und Washington DC

    •  /