Macbook Pro M2 (2022) im Test: Neues Macbook, neues Glück?

Das Macbook Pro bekommt als erstes den M2-Chip. Im Test stellt sich Apples SoC als tolle Evolution heraus, die im alten Chassis gefangen ist.

Ein Test von veröffentlicht am
Das Macbook Pro mit M2 unterscheidet sich äußerlich vom Vorgänger wenig.
Das Macbook Pro mit M2 unterscheidet sich äußerlich vom Vorgänger wenig. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Mit dem M1 und seinen Ausbaustufen M1 Pro und M1 Max hat Apple bereits bewiesen, dass es nicht mehr nur Intel und AMD für Notebooks gibt. Das auf ARM-Architektur/Technik basierende Apple Silicon hat uns im Macbook Air M1 (Test) von 2020 positiv überrascht. Nun folgt das Macbook Pro mit M2-Chip dem direkten Nachfolger des M1. Dieses Mal konnten wir uns besser vorbereiten und wussten, was für ein SoC uns wohl erwarten wird. Der Leistungssprung ist nicht mehr ganz so hoch - doch das macht den M2 nicht weniger beeindruckend.

Inhalt:
  1. Macbook Pro M2 (2022) im Test: Neues Macbook, neues Glück?
  2. M2-Chip - Die nächste Generation der Effizienz
  3. Macbook Pro mit M2 - Verfügbarkeit und Fazit

Tatsächlich ist das Macbook Pro eines der aktuell schnellsten Geräte mit MacOS und 13-Zoll-Display. In dieser Größe gibt es keine bessere Plattform, wenn es nicht Windows oder Linux sein muss. Das liegt am M2-Chip, aber auch am Notebook selbst. Apple liefert ein sehr gut verarbeitetes, wenn auch wenig neues Gerät mit einer hohen Akkulaufzeit und Touchbar ab. Es gibt aber Kritikpunkte, die das Pro im Namen des Macbook Pro infrage stellen.

Das 13,3-Zoll-Display (33,8 cm) mit einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln gehört nicht unbedingt zu den farbgenauesten Panels auf dem Markt. Wir messen insgesamt 94,7 Prozent Abdeckung des SRGB-Farbraums und 67,2 Prozent des DCI-P3-Raumes (66,1 Prozent Adobe RGB) - mit Schwächen bei grünen und roten Tönen. Die Farbabdeckung ist für professionelle Bild- und Videobearbeitung von Interesse.

CPUApple M2 (ARM64, 4P + 4E, 22 Watt Package Power)
GPUintegriert (10 Cores, 8 Watt)
Display13,3" (33,8 cm) IPS-Panel (2.560 x 1.600 Pixel, 16:10, ~478 cd/m², 94,7 Prozent SRGB)
RAM16 GByte LPDDR5-6400 (verlötet)
MassenspeicherApple-SSD AP1024Z (1 TByte)
Extas720p-Webcam, beleuchtete Tastatur, Touchbar, Forcetouch-Trackpad, Fingerabdrucksensor
Ports2x USB-C (Thunderbolt 3/USB4), 1x 3,5-mm-Klinkenanschluss
Maße30,4 x 21,2 x 1,6 cm @ 1,4 kg
Preisab 1.600 Euro (Startpreis), 2.290 Euro (Testmuster)
Macbook Pro M2 - Eckdaten

Für andere Arbeiten und Medienkonsum reicht es vollkommen aus. Vor allem ist es sehr hell: Wir messen 478 cd/m² im Durchschnitt, mit Spitzen von 495 cd/m² in einzelnen Messfeldern. Wir können das Notebook trotz spiegelndem Display so auch im Freien ohne Probleme nutzen.

Altes Design beim Macbook

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Das neue Macbook Pro M2 unterscheidet sich äußerlich kaum vom Vorgänger. Es misst 30,4 x 21,2 x 1,6 cm und wiegt 1,4 kg. Die Hardware steckt der Hersteller in ein gut verarbeitetes Metallgehäuse. Schade: Apple nutzt die Gelegenheit nicht, etwas dünnere Displayränder zu verbauen. Wir hätten auch eine Notch in Kauf genommen. Die sieht immer noch moderner aus. Auch bleibt die Webcam mit 720p-Auflösung eher Mittelmaß.

Das Pro ist damit etwas dicker und schwerer als das Macbook Air mit M2-Chip. Das hat Apple übrigens mit 1,24 kg Gewicht und 1,13 cm Höhe komplett neu designt. Unser Testmuster ist in Space Grey gehalten. Es gibt zudem eine Variante im typischen helleren Silber. Zwei weitere Farben - Anthrazit und Silber-Gold - gibt es nur beim Macbook Air M2.

Ein Unterschied zum Macbook Air M2 und zum Macbook Air M1, welches sich Golem.de das letzte Mal angeschaut hat, ist die Integration einer Touchbar. Interessanterweise wurde deren Funktionalität im Laufe der Jahre verbessert. Sie ist daher in vielen Situationen hilfreich.

2022 Apple MacBook Pro Laptop mit M2 Chip

Die Leiste ersetzt die F-Tastenreihe bei anderen Tastaturen. Funktionen wie die Helligkeitseinstellung, Audiolautstärke und mehr können über den Touchscreen genutzt werden. Zudem werden Schaltflächen, Suchfelder und mehr kontextbasiert angezeigt. Öffnen wir etwa den Safari-Browser, können wir über die Touchbar URLs eintippen. In Adobe Photoshop werden hingegen diverse Tools eingeblendet.

Touchbar als gute Alternative

Die Touchbar ist also mittlerweile eher eine Bereicherung als eine Last - auch weil Apple die wichtige Escape-Taste als physische Taste weiterhin beibehält. Andererseits ist es eine kleine Umgewöhnung, nicht auf die Fn-Taste angewiesen zu sein. Die gute MacOS-Integration ist die Lernphase aber allemal wert.

  • Macbook Pro M2 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Touchbar zeigt diverse Bedienungselemente an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur hat einen flachen Anschlag. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Großes Trackpad (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Thunderbolt-Ports links (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • 3,5-mm-Klinke rechts (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor dient auch als Power-Schalter. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro M2 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro M2 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro M2 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Komponenten sind verlötet (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die aktive Lüftung bleibt stets leise. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hinter den Abdeckungen sind Flash-Speicher und RAM verlötet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Thunderbolt-Ports sind austauschbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Leistung des M2 in Cinebench R23 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Farbraumabdeckung des Macbook Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Farbraumabdeckung des Macbook Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • GPU-Leistung in Shadow of the Tomb Raider bei 1.920 x 1.200 Pixeln (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die SSD ist schnell genug. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die SSD ist schnell genug. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das System heizt sich auf mehr als 100 Grad auf. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das System heizt sich auf mehr als 100 Grad auf. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
3,5-mm-Klinke rechts (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Sollten wir die Touchbar nicht mögen, können wir stattdessen zum Macbook Air greifen, das Apple ebenfalls mit M2-Chip ausstattet. Das Air ist zudem etwas günstiger und unterscheidet sich funktional kaum von der Pro-Variante.

Ansonsten werden sich Macbook-Fans auch hier zu Hause fühlen. Apple verbaut eine zum Vorgänger identische flache Tatstatur mit Scissor-Schaltern. Die tippen sich leise und straff. Durch den geringen Schaltweg können wir so auch lange Texte ohne Probleme schreiben. Vom Trackpad brauchen wir nicht zu reden: Dieses ist durch die große Sensorfläche, einstellbares Force Touch und die vielen in MacOS integrierten Gesten weiterhin sehr angenehm nutzbar.

Noch immer nur ein Bildschirm anschließen

Schauen wir uns bei den Anschlüssen um, dann haben wir uns mit nur zwei USB-C-Buchsen mit Thunderbolt-3- und USB-4-Kompatibilität mittlerweile abgefunden. An der rechten Seite ist zudem weiterhin eine 3,5-mm-Klinke für Audio nutzbar. Etwas ungewöhnlich ist es, dass Apple den Magsafe-Ladeanschluss fürs Netzteil nur beim Macbook Air verbaut. Der fehlt beim Macbook Pro und wir können das Notebook rein über USB PD laden.

  • Macbook Pro M2 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Touchbar zeigt diverse Bedienungselemente an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur hat einen flachen Anschlag. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Großes Trackpad (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Thunderbolt-Ports links (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • 3,5-mm-Klinke rechts (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor dient auch als Power-Schalter. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro M2 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro M2 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro M2 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Komponenten sind verlötet (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die aktive Lüftung bleibt stets leise. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hinter den Abdeckungen sind Flash-Speicher und RAM verlötet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Thunderbolt-Ports sind austauschbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Leistung des M2 in Cinebench R23 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Farbraumabdeckung des Macbook Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Farbraumabdeckung des Macbook Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • GPU-Leistung in Shadow of the Tomb Raider bei 1.920 x 1.200 Pixeln (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die SSD ist schnell genug. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die SSD ist schnell genug. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das System heizt sich auf mehr als 100 Grad auf. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das System heizt sich auf mehr als 100 Grad auf. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Der Fingerabdrucksensor dient auch als Power-Schalter. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Ein Nachteil des direkten Vorgängers bleibt:. Der M2 unterstützt weiterhin leider nur ein externes Panel. Das machen die Ausbaustufen des M1, also die M1 Pro, Max und Ultra, besser.

In Sachen Leistung legt der M2 als erster einer neuen Generation noch einmal nach.

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M2-Chip - Die nächste Generation der Effizienz 
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ap (Golem.de) 27. Jun 2022

Das können Sie dem Kollegen auch gerne sagen. Sogar mehrfach, wie dieser Thread zeigt...

Sil53r Surf3r 24. Jun 2022

Yep. - Übrigens auch ganz schlecht für Leute, die eingeschränkt sehen (Bildschirmlupe...

on(Golem.de) 24. Jun 2022

Hallo, tut es nicht. Im ersten Draft des Textes war nur die falsche Information noch...

ChMu 24. Jun 2022

Ist ein no brainer. Das M1 MBA ist ungeschlagen und inzwischen flaechendeckend unter...



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