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Macbook Pro: Kunden berichten von Geisterbildern auf dem Retina-Display

Das hochauflösende Display der Macbook Pro Retina hat einige Apple-Kunden nicht begeistern können. In den Foren des Herstellers finden sich Hinweise auf störende Nachleuchteffekte auf dem Display des rund 2.300 Euro teuren Notebooks, die erst nach wenigen Minuten verschwinden.
/ Andreas Donath
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Das Retina-Display macht einigen Besitzern Probleme. (Bild: Apple)
Das Retina-Display macht einigen Besitzern Probleme. Bild: Apple

Apples neues Macbook Pro Retina mit einer Displayauflösung von 2.880 x 1.800 Pixeln wird von einigen Kunden in Apples-Supportforen(öffnet im neuen Fenster) an mehreren Stellen(öffnet im neuen Fenster) kritisiert. Bei der Anzeige von Bildinhalten mit hohen Kontrasten sollen in einigen Bereichen des Displays die Spuren noch zu sehen sein, wenn der Bildschirminhalt längst gewechselt hat.

Mit dem Display geht Apple neue Wege. Der 15,4 Zoll große Bildschirm mit IPS-Panel erreicht mit 220 PPI eine Pixeldichte, die es bisher bei Notebooks, aber auch bei externen Monitoren in dieser Größe noch nicht gab. Damit das Display des Macbook Pro Retina weniger spiegelt, verzichtete Apple auf eine Doppelverglasung und vereint Display und Frontglas. Damit wird die Bauhöhe reduziert und Gewicht gespart.

Die Nachleuchtprobleme(öffnet im neuen Fenster) sind in den Supportforen kein Massenthema und betreffen offensichtlich nur einen kleinen Kundenkreis. Nach ungefähr fünf Minuten sollen die Artefakte wieder verschwunden sein, heißt es in den Beiträgen. Apple hat einem der Forenteilnehmer nach dessen Angaben bereits zugesagt, sein Notebook deshalb auszutauschen.

Fotos und Videos aufgetaucht

Lloyd Chambers hat in seinem Blog Macperformanceguide ein Foto des Ghostingproblems(öffnet im neuen Fenster) seines Macbook Pro Retina veröffentlicht, das das Problem gut zeigt. Wilson Chan veröffentlichte auf Youtube ein Video(öffnet im neuen Fenster) , das den Effekt ebenfalls dokumentiert.

 
Video: Ghosting-Effekt im Retina-Display des MacBook Pro

Apple stellte das flache Notebook am 11. Juni 2012 vor. Es ist mit einem Quadcore-Prozessor Core i7 der dritten Generation alias Ivy Bridge sowie einer SSD mit maximal 768 GByte Speicherkapazität und bis zu 16 GByte RAM ausgerüstet, bietet eine dedizierte Grafik (Geforce GT650M) mit 1 GByte Speicher und kostet ab 2.280 Euro. Dafür gibt es 8 GByte RAM und eine 256-GByte-SSD.


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