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Macbook Pro Flexgate: Apple verlängert Display-Kabelverbindung um zwei Millimeter

Apple hat offenbar einen Fix für das als Flexgate bekannte Displayproblem der Macbook Pro gefunden. Neuere Geräte haben ein minimal längeres Kabel. Vermutlich werden die Displays deswegen haltbarer. Die Bastler von Ifixit sind sich aber nicht sicher.

Artikel veröffentlicht am ,
Ältere Macbook Pro mit Touchbar können ausfallen.
Ältere Macbook Pro mit Touchbar können ausfallen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Neue Macbook Pro werden offenbar mit einem verlängerten internen Displaykabel ausgeliefert. Das haben die Bastler von Ifixit herausgefunden. Das Kabel wurde um exakt zwei Millimeter verlängert, wodurch es nicht mehr so stark beim Öffnen und Schließen des Notebooks belastet wird. Ifixit ist sich nicht sicher, aber es könnte der Haltbarkeit zugutekommen. Die zwei Millimeter zeigen deutlich, dass das Kabel im gebogenen Zustand erheblich mehr Spielraum hat. Ifixit befürchtet jedoch, dass die Enge weiterhin ein Problem sein könnte. Das wird man aber erst in ein oder zwei Jahren mit Bestimmtheit sagen können.

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Erst im vergangen Monat hatte Ifixit auf das Problem aufmerksam gemacht. Bei älteren Macbook Pro mit Touchbar kann es passieren, dass sich die Kabel abnutzen. Vor allem das Kabel für die Beleuchtung ist wohl anfällig. Das gilt für Modelle ab dem Jahr 2016, den neuen Erkenntnissen zufolge aber nicht für Geräte der 2018er-Generation.

Derweil wirft Ifixit Apple den Versuch der Vertuschung der Flexgate-Problematik vor. So seien Support-Threads verschwunden. Eine Stellungnahme oder ein Reparaturprogramm gebe es von Apples Seite zudem nicht. Für Ifixit ist der Fall eindeutig: Mit der Verlängerung des Kabels gibt das Unternehmen indirekt die Probleme zu und wusste darüber Bescheid. Nach derzeitigem Stand bleibt eine Behebung des Problems aber weiterhin sehr kostspielig. Apples Notebooks sind nicht fürs Reparieren ausgelegt, sodass die ganze Displayeinheit im Schadensfall ausgetauscht werden muss - für 700 US-Dollar. Besonders nachhaltig ist das nicht, auch wenn Apple gerne auf seine umweltfreundlichen Systeme hinweist.

Es ist nicht auszuschließen, dass Apple doch noch irgendwann mit einem Reparaturprogramm auf die Probleme reagiert. In der Vergangenheit ist das oft geschehen, wie ein Blick die Liste der aktuellen Apple-Reparaturprogramme zeigt. Das Macbook Pro ist dort immerhin drei Mal gelistet.

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Dwalinn 05. Mär 2019

Apple lebt von seinem Mythos, wenn die Produkte zu schnellen kaputt gehen ist der schnell...

pre3 05. Mär 2019

Man lese und staune, ein längeres Kabel könnte Abhilfe schaffen. Problem: Damit wird das...

miauwww 05. Mär 2019

dass vorher was nicht stimmte.... https://www.change.org/p/apple-fix-all-macbook-pro-2016...


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