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Macbook Pro 16 Zoll im Test: Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn

Keine Butterfly-Tastatur mehr, eine physische Escape-Taste, dünnere Displayränder: Es scheint, als habe Apple beim Macbook Pro 16 doch auf das Feedback der Nutzer gehört und ist einen Schritt zurückgegangen. Golem.de hat sich angeschaut, ob sich die Änderungen auch lohnen.

Ein Test von veröffentlicht am
Das Macbook Pro 16 Zoll ist nur wenig größer als der Vorgänger. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

In irgendeiner Form schaffen es Apples Macbooks, aus den vielen Windows-Notebooks auf dem Markt hervorzustechen. Viele MacOS-Nutzer preisen sie für ihre gute Verarbeitungsqualität und starke Leistung - gerade in produktiven Anwendungen. Doch selbst die stärksten Enthusiasten müssen sich bei den letzten Generationen der Macbooks mit fehlerhaften Tastaturen und fehlenden Escape-Tasten begnügen. Schließlich gibt es keine Alternative mit Apples Desktop-Betriebssystem.

Inhalt:
  1. Macbook Pro 16 Zoll im Test: Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn
  2. Überraschend potente Hardware
  3. Verfügbarkeit und Fazit

Das Macbook Pro 16 Zoll ist der erste Vertreter einer neuen Macbook-Generation, die eigentlich einen kleinen Schritt in die Vergangenheit wagt - in eine Zeit, in der Tastaturen zwar nicht so einzigartig, dafür funktional und trotzdem angenehm waren. Wir finden: Das wurde auch Zeit, selbst wenn dadurch etwas vom besonderen Gefühl der Macbook-Serie verloren geht.

• Im ersten Teil des Tests schauen wir uns das Gehäuse und speziell die überarbeitete Tastatur an.

• Im zweiten Teil sind wir von der sehr guten Leistung des Geräts überrascht.

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• Im dritten Teil geben wir wieder unser Fazit.

Apple stellt uns die 16-Zoll-Variante mit Intel Core i9-9880H, dedizierter AMD Radeon Pro 5500M, 16 GByte RAM im Dual Channel und einer 1-TByte-SSD zur Verfügung. Zu kaufen gibt es diese Konfiguration für 3.200 Euro. Auffällig ist dabei das etwas größere 16-Zoll-Panel mit einer Auflösung von 3.072 x 1.920 Pixeln. Das sehen wir nach dem Aufklappen bereits an den dünneren Bildschirmrändern im Vergleich zum ansonsten gleich großen 15-Zoll-Vorgänger. Gut ist, dass Apple am 16:10-Format festhält. Dieses bietet gerade beim Webbrowsing und bei Schreibarbeiten eine etwas bessere Übersicht als das weit verbreite 16:9-Format.

Das Chassis kann wie gewohnt durch eine sehr gute Verarbeitungsqualität überzeugen. Spaltmaße sind kaum zu sehen und das Aluminium fühlt sich hochwertig an. Dabei bleibt der Hersteller dem minimalistischen Metalldesign treu, welches das große Apple-Logo auf der Rückseite als einziges prominentes Element zeigt. Keine Frage: Apple weiß, wie man gute Gehäuse baut und das 16 Zoll große Macbook Pro bildet keine Ausnahme.

Nutzer sollten allerdings darauf achten, dass diese Version im Vergleich zu anderen Macbooks relativ schwer ist. Wir messen 1.957 Gramm - angesichts des enormen 99,8-Wattstunden-Akkus nicht verwunderlich. Das Gehäuse ist verglichen mit dem Vorgängermodell minimal größer: 35,8 x 24,6 x 1,5 cm statt 35 x 24,1 x1,5 cm. Dieser Unterschied fällt allerdings kaum auf.

Ältere Tastatur ist besser

Einen offensichtlichen optischen Unterschied gibt es aber: die Tastatur. Zwar sind die einzelnen Tastenkappen noch immer schwarz gefärbt und mit einer subtilen und erfreulich gleichmäßigen Hintergrundbeleuchtung ausgestattet, doch sind sie im Vergleich zu den Vorgängern mit Butterfly-Keyboard etwas kleiner und die Abstände zwischen ihnen größer. Unterschiede fallen auch beim Tippen auf. Wir sehen uns eher an eine gute Tastatur eines Windows-Notebooks erinnert als an ein Macbook Pro 15 Zoll. Der Tastenanschlag ist zudem wieder etwas weicher und der Schaltweg der Tasten länger. Das Layout der Tastatur entspricht dem Standardlayout für Macs - mit der Control-Taste rechts neben der Fn-Taste. Typisch für die Macbook-Pro-Serie sind auch die Pfeiltasten mit gut erfühlbarem Profil, die von Anwendern beim Programmieren oder im Videoschnitt gern genutzt werden.

  • Macbook Pro 16 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Willkommen zurück, Escape-Taste! (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Thunderbolt 3 an beiden Seiten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Thunderbolt 3 an beiden Seiten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Trackpad ist wieder riesig - gut so. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Trackpad ist wieder riesig - gut so. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Touch-Bar ist noch immer eine Spielerei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein separater Power-Schalter mit Touch-ID  (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Luft wird am Bilschirm und unten herausgelassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Scharnier ist stabil. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In Cinebench R20 zieht die CPU davon. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die SSD ist schnell genug. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Unter Volllast pendelt sich die Temperatur schnell ein. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Das Trackpad ist wieder riesig - gut so. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Insgesamt haben uns das sehr leise Tippgeräusch und der kaum spürbare Schaltweg der Butterfly-Tasten besser gefallen. Die neue Tastatur ist nicht mehr ein so starkes Herausstellungsmerkmal. Dafür laufen wir wohl auch nicht mehr Gefahr, dass unsere Tasten durch kleinste Staubpartikel plötzlich klemmen. Funktionalität muss über Design gehen, das begreift mittlerweile auch Apple.

Das Touchpad ist weiterhin eines der Herausstellungsmerkmale der Serie. Das 16-Zoll-Modell hat das derzeit flächenmäßig größte Trackpad des Portfolios. Die Sensorfläche ähnelt der Aluminiumtextur des Gehäuses und funktioniert tadellos. Klicks werden wieder per Force-Touch haptisch bestätigt, was sich im Betriebssystem auch einstellen lässt. Eine Maus vermissen wir außerhalb von Spielen zu keiner Zeit.

Auch hat sich der Hersteller Gedanken um die Touch-Bar gemacht. Diese ist jetzt etwas kürzer. Dafür kehren eine physische Escape-Taste und ein dedizierter Powerschalter mit integriertem Fingerabdrucksensor zurück - endlich. Übrigens ist Touch-ID sinnvoll in das Betriebssystem integriert. So können wir uns mit dem Fingerabdruck etwa als Root-User identifizieren und diverse Programme mit entsprechenden Rechten installieren.

  • Macbook Pro 16 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Willkommen zurück, Escape-Taste! (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Thunderbolt 3 an beiden Seiten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Thunderbolt 3 an beiden Seiten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Trackpad ist wieder riesig - gut so. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Trackpad ist wieder riesig - gut so. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Touch-Bar ist noch immer eine Spielerei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein separater Power-Schalter mit Touch-ID  (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Luft wird am Bilschirm und unten herausgelassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Scharnier ist stabil. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In Cinebench R20 zieht die CPU davon. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die SSD ist schnell genug. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Unter Volllast pendelt sich die Temperatur schnell ein. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Die Touch-Bar ist noch immer eine Spielerei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Touch-Bar verändert sich weiterhin je nach geöffnetem Programm kontextbasiert. In Apples Schreibprogramm Pages lassen sich etwa Wörter damit formatieren oder einfärben, während auf Youtube die Videolänge und Medienkontrolltasten eingeblendet werden. Ein Vorteil ist die Leiste, wenn wir die Helligkeit oder Lautstärke des Notebooks einstellen wollen. Das funktioniert nämlich mit einem virtuellen Schieberegler stufenlos und daher genauer.

Unserer Meinung nach ist die Touch-Bar aber zum großen Teil noch immer eher eine faszinierende Spielerei; in vielen Szenarien lassen sich Funktionen aber auch durch Tastaturkürzel oder Kontextmenüs lösen. So richtig sehen wir den produktiven Mehrwert noch nicht, zumal wir sie hin und wieder beim Schreiben aus Versehen berührt und damit einen unerwünschten Effekt ausgelöst haben.

Definitiv keine Spielerei ist die potente Hardware, die im Macbook Pro 16 Zoll steckt.

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Überraschend potente Hardware 
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ffx2010 03. Dez 2019 / Themenstart

Gibt wieder Hitzeprobleme aufgrund unzureichender Belüftung. Dieses Gerät wird ein...

Eheran 02. Dez 2019 / Themenstart

Wart mal noch ein paar Jahre, wenn auch 6 18650-Zellen (also ein stink normaler 0815...

Eheran 02. Dez 2019 / Themenstart

Bücher, Zeitungen, .... liest du alle Hochkant (an der kurzen Seite gespiegelt)? Deine...

DerCaveman 02. Dez 2019 / Themenstart

Und die Lamellen des Kühlers sind frei?

qwertzuiop.98 01. Dez 2019 / Themenstart

Ist mir bewusst, ändert jedoch trotzdem die Haptik. Solche Effekte könnten genutzt werden...

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