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Überraschend potente Hardware

Wie der Vorgänger verwendet auch das Macbook Pro 16 Zoll vier Thunderbolt-3-Anschlüsse. Ein SD-Kartenleser fehlt, genauso wie USB Typ A. Solange wir die richtigen Adapter haben, sind vier Thunderbolt-Ports, die zudem mit USB Typ C kompatibel sind, mehr als ausreichend. Wir können daran das Gerät laden, Ethernet übertragen oder weitere USB-Anschlüsse hinzufügen.

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Auch lassen sich daran theoretisch bis zu vier 4K-Monitore anschließen - definitiv gut für eine Workstation. Das Problem: Unterwegs müssen wir, neben dem so schon schweren Notebook, auch noch Adapter mitschleppen. Leider hat sich dies auch nach einigen Jahren nicht geändert und USB-Typ-A-Peripherie und -Speichermedien sind weiterhin prominent vertreten.

  • Macbook Pro 16 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Willkommen zurück, Escape-Taste! (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Thunderbolt 3 an beiden Seiten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Thunderbolt 3 an beiden Seiten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Trackpad ist wieder riesig - gut so. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Trackpad ist wieder riesig - gut so. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Touch-Bar ist noch immer eine Spielerei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein separater Power-Schalter mit Touch-ID  (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Luft wird am Bilschirm und unten herausgelassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Scharnier ist stabil. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In Cinebench R20 zieht die CPU davon. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die SSD ist schnell genug. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Unter Volllast pendelt sich die Temperatur schnell ein. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Thunderbolt 3 an beiden Seiten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das Panel des Macbook Pro 16 ist, wie bei anderen Macbooks auch, nicht entspiegelt. Das kann in hell beleuchteten Umgebungen nerven, trotz der recht guten Helligkeit. Wir messen maximal 418 cd/m². Die Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung ist sehr gut - sie liegt in allen neun Messfeldern bei rund etwa 400 cd/m². Farben werden auf dem LC-Panel kontraststark und satt dargestellt. Trotzdem liegen die Messwerte unter dem, was Apple selbst angibt. 500 cd/m² sollten Käufer hier nicht unbedingt erwarten können.

Starke Leistung von CPU und GPU

Die produktive Leistung des Macbook Pro 16 ist durch den achtkernigen Core i9-9880H von Intel mit 16 Threads bei 2,3 GHz pro Kern und einem Powerbudget von 45 Watt ziemlich beeindruckend. Im Benchmark Cinebench R20 schafft das Notebook etwa 3.300 Punkte. Diese Leistung kann das Gerät auch nach mehreren Durchgängen halten, da die Kühlung durch die zwei integrierten Lüfter die Kerne zwar bis zu knapp 85 Grad aufheizt, diese aber nicht in kritische Temperaturbereiche bringt.

Dabei fällt auf, dass das Notebook unter Last hörbar rauscht. Die Lautstärke hält sich aber in Grenzen und ist in einer Büroumgebung nicht zu auffällig. Die Luft führt das Gerät zum großen Teil nach unten durch das Chassis und am Displayscharnier heraus, was auf dem Schoß etwas warm werden kann. Unangenehm wird die Benutzung des Notebooks dabei aber nicht.

  • Macbook Pro 16 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Willkommen zurück, Escape-Taste! (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Thunderbolt 3 an beiden Seiten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Thunderbolt 3 an beiden Seiten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Trackpad ist wieder riesig - gut so. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Trackpad ist wieder riesig - gut so. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Touch-Bar ist noch immer eine Spielerei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein separater Power-Schalter mit Touch-ID  (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Luft wird am Bilschirm und unten herausgelassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Scharnier ist stabil. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In Cinebench R20 zieht die CPU davon. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die SSD ist schnell genug. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Unter Volllast pendelt sich die Temperatur schnell ein. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
In Cinebench R20 zieht die CPU davon. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Auch für das ein oder andere Spiel ist das Macbook Pro sehr gut geeignet, was unter anderem an der dedizierten AMD-Grafikeinheit Radeon Pro 5500M bei unserem Modell mit 4 GByte statt 8 GByte Videospeicher liegt. Im kompetitiven Shooter CS:GO können wir in der recht hohen nativen Auflösung von und bei hohen Details 103 fps im Durchschnitt erreichen. Das gesamte System benötigt dabei etwa 86 Watt.

In Adobe Premiere schlägt sich das Notebook ebenfalls gut. Ein Referenzvideo mit einer Länge von 2:16 Minuten wird in 2:17 Minuten in Full-HD gerendert. Dabei unterstützt Apple in Adobes proprietärer Software keine Hardwarebeschleunigung - der T2-Chip auf dem Mainboard und die Intel-GPU mit Quicksync können also nicht unterstützen. Die Renderzeit liegt trotzdem über der vieler Gaming-Notebooks - etwa auch des Zenbook Pro Duo mit identischer CPU und theoretisch schnellerer Geforce RTX 2060 als GPU.

In Photoshop eignet sich das Macbook ebenfalls. Die 16 GByte RAM sind hier ein entscheidender Vorteil, wenn es ans Arbeiten mit sehr hochauflösenden Inhalten geht. Die in MacOS X Catalina vorinstallierten Farbprofile sind zudem für diverse Farbräume, wie DCI P3 und Adobe RGB, geeignet. Es gibt das Macbook Pro 16 übrigens auch mit 32 und sogar 64 GByte RAM.

Darf gerade noch so ins Flugzeug

Das Macbook Pro 16 hat einen 99,8-Wattstunden-Akku und kann damit auf Flügen gerade noch so legal mitgenommen werden. Die Akkulaufzeit ist trotz der potenten Hardware beachtlich. So können wir 10 Stunden am Stück Star Trek: Discovery auf Netflix schauen - bei einer Helligkeit von 200 cd/m². Unter eher unrealistischer Dauerbelastung bei einem Endlosmatch in CS:GO schafft das Notebook 3:20 Stunden mit identischer Helligkeitseinstellung, bis es sich ausschaltet. Normale Büroarbeiten, Webbrowsing und E-Mail-Schreiben resultieren in etwa 8:30 Stunden Laufzeit. All dies sind sehr gute Werte und im 15-Zoll-Bereich ein Herausstellungsmerkmal.

  • Macbook Pro 16 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Willkommen zurück, Escape-Taste! (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Thunderbolt 3 an beiden Seiten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Thunderbolt 3 an beiden Seiten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Trackpad ist wieder riesig - gut so. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Trackpad ist wieder riesig - gut so. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Touch-Bar ist noch immer eine Spielerei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein separater Power-Schalter mit Touch-ID  (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Luft wird am Bilschirm und unten herausgelassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Scharnier ist stabil. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Pro 16 Zoll (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In Cinebench R20 zieht die CPU davon. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die SSD ist schnell genug. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Unter Volllast pendelt sich die Temperatur schnell ein. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Die SSD ist schnell genug. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Die SSD kann mit Spitzenmodellen von Samsung wie der PM981 mithalten. Das 1 TByte große Gerät meldet sich als Apple SSD AP1024N an. Sie schafft im Benchmark Aja zumindest 2.800 MByte/s beim Schreiben und 2.900 MByte/s beim Lesen. Das sind sehr gute Werte. Wir sollten vor dem Kauf aber beachten, dass die SSD und alle anderen Hardwarekomponenten fest auf dem Mainboard verlötet sind - schade eigentlich, aber wirtschaftlich verständlich: Die Konfiguration von mehr Speicher kostet nämlich teils einen stattlichen Aufpreis.

Bisher wurden die Lautsprecher bei Apple-Notebooks als recht gut angesehen. Das ist auch beim neuen Macbook Pro 16 der Fall, für ein Notebook finden wir sie sogar exzellent. Die Stereolautsprecher haben jeweils ihre eigenen Hoch- und Tieftöner integriert. Die tiefen Frequenzen neutralisieren sich weitgehend, so dass Bässe weniger scheppern. Wir können Filme schauen und auch basslastige Musik hören, ohne zu viele Verluste im Niedrigfrequenzbereich hinnehmen zu müssen.

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 Macbook Pro 16 Zoll im Test: Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vornVerfügbarkeit und Fazit 
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chuck 24. Dez 2019

Hast du mir einen Link oder Tipps, wie ich ohne zum Artikel komme?

ffx2010 03. Dez 2019

Gibt wieder Hitzeprobleme aufgrund unzureichender Belüftung. Dieses Gerät wird ein...

Eheran 02. Dez 2019

Wart mal noch ein paar Jahre, wenn auch 6 18650-Zellen (also ein stink normaler 0815...

Eheran 02. Dez 2019

Bücher, Zeitungen, .... liest du alle Hochkant (an der kurzen Seite gespiegelt)? Deine...

DerCaveman 02. Dez 2019

Und die Lamellen des Kühlers sind frei?


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