Macbook Pro 16 M5 Max im Test: Der beste Laptop zum Gebrauchtwagenpreis
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Das Macbook Air (Test) ist für Apple-Kunden, die sich ein gutes Allround-Notebook leisten wollen. Das Macbook Neo (Test) hat den Einstiegspreis für ein Macbook auf 600 bis 700 Euro gedrückt.
Überdies war Apple aber schon immer gut darin, preislich nach oben kaum Grenzen zu kennen. Das Macbook Pro 16 ist ein gutes Beispiel dafür. In unserem Testlabor steht das neue Modell mit M5 Max, das in der vorliegenden Testkonfiguration fast 8.700 Euro kostet. Schon der Startpreis für das 16-Zoll-Modell liegt bei 3.000 Euro.
Gerade als mobile Workstation ist das Macbook Pro 16 nicht nur das leistungsfähigste aller Macbooks. Es sticht auf einem Markt der meist eher klotzigen und schweren mobilen Workstations auch als die elegante Alternative heraus.
Möglich macht das der M5-Max-Chip, der energieeffizient und in allen Anwendungen enorm leistungsfähig ist. Mit bis zu 128 GByte Videospeicher ist das Macbook Pro 16 sogar in seiner Nische fast konkurrenzlos. Allerdings hat das System abseits des Preises einen anderen Nachteil, der recht schnell deutlich wird.
| Display | 16,2" (41,1 cm) IPS-Panel (3.456 x 2.234 Pixel @ 120 Hz, spiegelnd, 568 cd/m²) |
| CPU | Apple M5 Max (12P+6E @ 4,3 GHz, 77 Watt) |
| GPU | integriert (40 Cores, 614 GByte/s Speicherbandbreite) |
| RAM | 128 GByte LPDDR5x (verlötet, 614 GByte/s Speicherbandbreite) |
| SSD | 8-TByte-SSD (verlötet) |
| Anschlüsse | 3x USB-C (Thunderbolt 5), 1x Magsafe, 1x 3,5-mm-Klinke, 1x HDMI 2.1, 1x SD-Kartenleser |
| Maße | 35,57 x 24,81 x 1,68 cm, 2,15 kg |
| Akku | 100-Wattstunden-Akku |
| Preis ab / Preis Testmuster | 3.000 Euro / 8.680 Euro |
Apple schafft es wie beim Macbook Neo, die herausragende Verarbeitungsqualität und Kompaktheit des Macbook-Ökosystems zu nutzen und in diesem Fall auf das große 16-Zoll-Modell zu übertragen. Weniger sollten wir beim Kaufpreis von mindestens 3.000 Euro (für die M5-Max-Variante) auch nicht verlangen dürfen. Unser Testmuster wiegt 2,15 kg und misst 35,57 x 24,81 x 1,68 cm.
Riesiges Trackpad, tolles Display
Ein Bonus für das Macbook Pro sind Tastatur und Trackpad, die direkt vom 14-Zoll-Modell übernommen wurden. Vor allem das riesige Force-Touch-Trackpad, das bei diesem Modell wohl das aktuell größte Trackpad in einem Laptop ist, lässt sich angenehm leicht bedienen. Die Tastatur tippt sich ebenfalls straff und schnell. Allerdings hätte Apple den zusätzlichen Platz bei der 16-Zoll-Version nutzen können, um die Pfeiltasten zu vergrößern oder zusätzliche Makro-Keys zu verbauen.
Beim Display müssen wir kaum Kompromisse eingehen – wenn wir noch einmal mehr Geld bezahlen. Denn eine Entspiegelung mittels Nanotexturbeschichtung kostet 180 Euro extra. Unserer Meinung nach sollte das bei dem hohen Preis der Standard und kein Extra sein. Die spiegelnde Version kann vor allem im Freien oder bei starker Lichteinstrahlung reflektieren.
Generell liefert Apple aber wieder eines der besten IPS-Displays im Laptop-Bereich. Es löst etwa mit 3.456 x 2.234 x Pixeln bei 16,2 Zoll (41,1 cm) Diagonale auf, was etwas unter dem 4K-Standard (3.840 x 2.160 Pixel) liegt. Außerdem wird eine dynamische Bildfrequenz von bis zu 120 Hz unterstützt. Die Helligkeit ist ebenfalls enorm. Wir messen im Schnitt 568 cd/m², was noch einmal weit mehr ist als die Displays anderer Macbooks.
Apple hat das Panel zudem für DCI-P3 kalibriert. Es unterstützt diesen Farbraum mit einer Abdeckung von 95,9 Prozent. Adobe RGB wird zu 83,2 und SRGB zu 99,5 Prozent abgedeckt. Medienprofis können das Panel also gut für Video- und Bildbearbeitung nutzen, wenn sie auf Farbtreue Wert legen. Es gibt allerdings Laptops, die hier noch mehr leisten.
Wie bei den Vorgängermodellen gibt es zumindest beim Macbook Pro 16 nicht viel bei den Anschlüssen zu beanstanden. Drei Thunderbolt-5-Buchsen (USB-C), HDMI, ein SD-Kartenleser, ein 3,5-mm-Klinkenanschluss und Magsafe reichen für die meisten Szenarien aus, auch wenn wir das Gerät größtenteils auf dem Schreibtisch nutzen. USB-A, wie es auch beim Mac Studio vorhanden ist, wäre natürlich ein Bonus. Von diesem Standard hat Apple bei Macbooks aber bereits vor vielen Jahren Abstand genommen.
Das eigentliche Highlight des neuen Macbook Pro ist aber der M5-Max-Chip, dessen integrierte GPU zudem mit maximal 128 GByte VRAM ausgestattet werden kann.
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