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Macbook Pro 16 M5 Max – Verfügbarkeit und Fazit

Apple verkauft das Macbook Pro 16 mit M5 Pro und M5 Max parallel zur kleineren 14-Zoll-Version. Standardmäßig wird das 16-Zoll-Modell mit 24 GByte LPDDR5-RAM und 1-TByte-SSD für 3.000 Euro ausgestattet. Für 48 GByte werden weitere 500, für 64 GByte 750 Euro fällig. Auch kostet das System mit M5 Max in der beschnittenen Version bereits mindestens 4.500 Euro, der Vollausbau der GPU kostet 250 Euro.

Unser Testmuster in Maximalausstattung kostet 8.680 Euro, wobei allein 2.250 Euro auf die 8-TByte-SSD fallen. Standardmäßig wird beim M5-Max-Modell eine 2-TByte-SSD verbaut. Eine sinnvolle Konfiguration mit 2-TByte-SSD, M5 Max, Nanotextur-Glas und 48 GByte LPDDR5x-RAM kostet etwa 5.180 Euro.

Fazit

Apple Silicon war schon zum Release Ende 2020 eine potente Plattform, die energieeffizient und leistungsstark zugleich ist. Die fünfte Generation kann vor allem bei der GPU-Leistung enorme Fortschritte erzielen. Der M5 Max ist auf CPU-Seite mit aktuellen Desktop-Prozessoren und auf der GPU-Seite mit den besten Mobilgrafikkarten vergleichbar.

Macbook Pro 16 M5 Max: Vor- und Nachteile
Pro Contra
Leistung des M5 Max gehört zu den besten unter Laptops bei nur 77 Watt TDP unter Last sehr laut
lange Akkulaufzeit bei leichter Last verlötete Komponenten verhindern späteres Upgrade
sehr helles und gut kalibriertes Panel mit 120 Hz Entspiegelung nur gegen Aufpreis
viele Anschlüsse (für ein Macbook) wenige Anschlüsse (für eine Workstation)
sehr gute Chassis-Qualität teurer Einstiegspreis und hohe Preise für Upgrades

Dabei benötigt das SoC einen Bruchteil der Energie. Das Pro 16 steht deshalb vor allem neben der Windows-Workstation-Konkurrenz sehr gut da, weil es bei leichter Last auch eine solide Akkulaufzeit von mehr als 10 Stunden aufweist.

Diese Leistung packt Apple in das bekannte hochwertige Macbook-Pro-Chassis. Das fällt vor allem durch das tolle riesige Trackpad und das exzellente 16,2-Zoll-Display auf. Das Macbook Pro ist zudem das einzige Macbook, das mit mehr als zwei USB-Ports arbeiten kann.

Apple wäre aber auch nicht Apple, wenn hier nicht eigentlich grundlegende Features hinter einem Aufpreis versteckt würden. Bei unserem Modell kostet etwa das entspiegelte Nanotexturglas mehr Geld. Auch die unserer Meinung nach unsinnige Zwischenkonfiguration mit beschnittener GPU zählen wir dazu.

Zudem fällt gerade beim Macbook Pro 16 auf, das ja ein Workstation-Ersatz sein soll, dass sich das Gerät nicht aufrüsten oder verändern lässt. Alle Komponenten sind verlötet und fest verbaut. Den RAM oder die SSD können wir also in drei Jahren nicht einfach so aufrüsten. Deshalb sollten wir schon vorher mehr Geld mitbringen und uns eine passende Konfiguration kaufen, was durch die teils absurden Aufpreise für RAM und SSD doch wehtun kann.

Wollen wir aber das beste Workstation-Notebook haben, das es momentan gibt, einfach weil es in den meisten Punkten sehr überzeugt, zahlen wir diesen Preis mit einem lachenden und weinenden Auge.


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