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Macbook Pro 14 mit M2 Max im Test: Ein besseres Notebook gibt es aktuell nicht

Der M2 Max lässt das Macbook Pro 14 in einer ganz anderen Liga spielen. Für einen Vergleich müssen wir teils Desktop-Hardware heranziehen.
/ Oliver Nickel
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Das Macbook Pro 14 kommt im bekannten Gehäuse. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Das Macbook Pro 14 kommt im bekannten Gehäuse. Bild: Oliver Nickel/Golem.de

Nachdem Apple bereits die ersten Macbooks mit M2-Chip vorgestellt hatte, war es nur eine Frage der Zeit, bis der M2 Pro und der M2 Max folgen. Nun ist es so weit: Apple bringt gleich zwei neue Macbooks in 14 und 16 Zoll heraus. Das Macbook Pro 14(öffnet im neuen Fenster) kann mit M2 Pro und M2 Max bestellt werden. Golem.de hat eines der Geräte erhalten und es getestet. Wir denken: So langsam zieht Apples Notebookserie der Konkurrenz mit Windows und Linux davon.

Äußerlich hat sich dabei kaum etwas verändert: Apple behält das von der Vorgängergeneration (Test, g+) und dem Macbook Air M2 (Test) bekannte Notch-Design bei. Das Macbook Pro 14 wird also weiterhin mit 16:10-Panel und der markanten Webcam-Notch ausgestattet. Ebenfalls vom Vorgänger übernommen wurde die eingesenkte Scissor-Tastatur, die auf einer abgedunkelten Switchplate aufliegt. Der dunkle Kontrast hebt die Macbook-Pro-Reihe vom Macbook Air M2 ab.

Macbook Pro 14 mit M2 Max - Übersicht
CPU Apple M2 Max (8P + 4E @ 45 Watt, ARM64)
GPU integriert (38 Cores)
RAM 96 GByte LPDDR5-RAM
SSD 4-TByte-SSD von SK Hynix (verlötet)
Display 14,2" (36 cm) IPS (3.024 x 1.924 Pixel, 99,8% DCI-P3, ~ 467 cd/m²)
Anschlüsse 3x Thunderbolt 4 (USB-C), HDMI, SDXC-Kartenleser
Maße 31,3 x 22,1 x 1,6 cm, 1,6 kg
Preis Ab 2.400 Euro, 6.000 Euro (Testmuster)

Gleiches gilt für die Anschlussvielfalt. Apple hatte schon in der ersten Generation des Macbook Pro 14 und 16 mit M1-Chip auf die Kundschaft gehört und die bekannten drei Thunderbolt-4-Ports um einen HDMI-2.1-Port und einen SD-Kartenleser erweitert. Das Notebook eignet sich so auch ohne Adapter für Fotografieprofis und andere User, die etwa mehrere Monitore und SD-Karten nutzen wollen. Auch bleibt der Magsafe-Ladeport der Vorgängergeneration erhalten.

Ebenso können wir wieder auf eine gute Kombination aus Tastatur und Trackpad zugreifen. Die Scissor-Tastatur verwendet einen äußerst flachen Tastenanschlag und tippt sich entsprechend angenehm. Auch ist die Handballenauflage groß genug, um die Hände darauf komfortabel abzulegen. Unsere Finger gelangen trotzdem an alle Tasten gut heran. Zudem ist das Trackpad mit einstellbarem Force Touch wieder ein klares Plus der Serie.

Die Notch bleibt Ansichtssache

Einzig die Gehäusekanten könnten für einige User zu scharf sein. In seltenen Fällen fühlen sie sich unangenehm an, wenn sie in die Haut drücken – beispielsweise wenn wir das Gerät mit einer Hand vom Tisch anheben. Hier kritisieren wir aber auf hohem Niveau: Generell halten wir das Aluminiumgehäuse erneut für sehr gelungen, auch wenn sich am Design nicht viel geändert hat. Das gilt auch für die Maße von 31,3 x 22,1 x 1,6 cm. Das Gerät wiegt 1,6 kg.

Bei der mittlerweile typischen Notch scheiden sich die Geister. Wir persönlich hätten lieber ein vollständiges und nicht durch die Webcam unterbrochenes 16:10-Panel. Eines ist aber auch klar: Ein simpler Blick von vorn reicht aus, um das Macbook Pro 14 als Apple-Gerät zu identifizieren. Diese Erkennbarkeit ist ein wichtiger Teil der Apple-Designsprache und hebt das Gerät optisch von anderen Notebooks ab. Deshalb denken wir, dass Notch und Pille bei iPhones und Macbooks nicht so schnell verschwinden werden.

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Sehr gute Farbabdeckung

Die Notch ist auch verkraftbar, da das Display an sich wieder zu den besten gehört, die der aktuelle Laptop-Markt zu bieten hat. Apples Fokus auf Profis im Medien- und Grafikbereich zahlt sich aus, denn das 14,2 Zoll (36 cm) große IPS-Panel mit einer Auflösung von 3.024 x 1.924 Pixeln deckt 99,6 Prozent des DCI-P3-Farbraumes ab, im weit verbreiteten Adobe-RGB-Farbbereich erreicht es 99,8 Prozent Abdeckung. Das schaffen aktuell nur wenige Notebooks.

Zudem ist das Panel für die meisten Situationen hell genug. Wir messen maximal 488 cd/m² und über neun Messzonen durchschnittlich sehr gute 467 cd/m². Einziges Manko: Wie immer wird das Display nicht entspiegelt. In gleißender Sonne könnten die Spiegelungen ablenkend sein.

Viel ablenkender ist allerdings der Blick auf das M2-Max-SoC. Wir dachten erst, wir sehen nicht richtig: Aber das SoC reicht mittlerweile an Desktop-Prozessoren mit dedizierter Grafikkarte heran, bei merklich weniger Energiebedarf.

Der M2 Max spielt ganz oben mit

Sicher kann Apple für vieles kritisiert werden. Was der Konzern mit der eigenen Apple-Silicon-Architektur allerdings immer wieder aufs Neue leistet, können wir nur mit Ehrfurcht anerkennen. Der M2 Max ist der wohl schnellste Mobilprozessor bisher, vor allem auch wegen seiner sehr schnellen Grafikeinheit.

Das SoC basiert auf dem M2-Chip, der seinerseits eine Weiterentwicklung des M1 ist und im gleichen 5-nm-Verfahren bei TSMC gefertigt wird. Beim M2 Max vergrößert Apple den Chip deutlich von 20 auf 69 Milliarden Transistoren. Zudem wurden weitere Kerne ergänzt und ein leistungsfähigerer Speichercontroller integriert. Für die Hardwarebeschleunigung werden zwei Prores-Engines und zwei Video-Encode-Engines verbaut. Beim M2 und M2 Pro ist es jeweils eine.

Notebooks (2022-2023) in der Übersicht
Test Macbook Pro 14 (Apple M2 Max, 38-Core-GPU) Surface Pro 9 (Microsoft SQ3, Adreno-GPU Surface Laptop 5 (Intel Core i7-1255U, Intel Iris Xe) Lenovo Thinkpad Z13 (AMD Ryzen 7 6860Z, AMD Radeon 680M Lenovo Thinkpad X13s (Snapdragon 8CX Gen3, Adreno-GPU) Dell XPS 13 Plus (i7-1260P, Intel Iris Xe) Framework Laptop 2 (i7-1280P, Intel Iris Xe) Macbook Pro M2 (Apple M2, 10-Core-GPU)
Cinebench R23 (Multi-Core, 10 Min.) 14.810 cb 3.575 cb 7.673 cb 9.601 cb 3.764 cb 8.275 cb 10.745 cb 8.723 cb
Shadow of the Tomb Raider (FHD, High Details) 85 fps 12 fps 20 fps 34 fps 15 fps (Low Details) 20 fps - 32 fps
CS:GO (FHD, Medium Details; 2x MSAA) 134 fps 32 fps 52,3 fps 117,7 fps 29 fps 89,5 fps 79,6 fps -
Crystaldiskmark (Sequenziell R/W) 7.157/8.036 MByte/s 2.417/1.523 MByte/s 3.562/2.457 MByte/s 3.358/3.207 MByte/s 3.171/1.822 MByte/s 6.669/5.101 MByte/s 3.433/3.109 MByte/s 3.186/3.102 MByte/s
Akkulaufzeit 10:24 Std. 10:07 Std./11:16 Std. (60 Hz) 8:51 Std. 7:10 Std. 13:54 Std. 8:54 Std. 6:34 Std. 15 Std.

Im gut vergleichbaren Cinebench R23 rechnet der M2 Max enorm schnell. Die zwölf Kerne – acht Performance und vier Efficiency-Cores – erreichen im zehnminütigen Dauerlauf 14.810 Punkte. Kaum ein anderer aktueller Mobilprozessor erreicht diesen hohen Wert. Eine Ausnahme ist der Intel Core i9-12900HK , der mit 65 Watt mehr als 15.000 Punkte schafft. Der M2 Max ist zudem vergleichbar mit dem AMD Ryzen 7 5800X3D, einem 142-Watt-Desktop-SoC.

Desktop-Leistung für 35 Watt

Der Unterschied ist: Während des Benchmarks benötigt der M2 Max höchstens 35 Watt. Entsprechend drehen die Lüfter nicht sehr laut auf – ein weiterer Vorteil der neuen Macbook-Plattform. Zudem beweist Apple erneut, wie energieeffizient die eigene auf ARM basierende Plattform sein kann und dass sie einmal mehr relativ linear skaliert.

Der M2 erreicht im gleichen Test 8.723 Punkte und benötigt dafür 22 Watt. Für 59 Prozent mehr Leistungsaufnahme gibt es also 59 Prozent mehr Punkte. Dabei sollten wir beachten: Die neuen Mobil-SoCs von AMD und Intel sind mit entsprechenden Geräten noch nicht erhältlich. Es wird sich zeigen, wie gut die Konkurrenzprodukte im Vergleich zum M2 Max abschneiden.

Klar ist, dass die integrierten Grafikeinheiten von Intel und AMD sich nicht mit Apples integrierter Lösung messen können. Für unseren Test lassen wir die Games Shadow of the Tomb Raider und Counter-Strike: Global Offensive laufen. Beide Spiele werden über Rosetta 2 emuliert. Native Games wie World of Warcraft sollten also noch besser funktionieren.

Nicht, dass es (teilweise) noch besser werden müsste: Auf hohen Einstellungen und in Full-HD-Auflösung messen wir 85 fps in Shadow of the Tomb Raider. Die 38-Core-GPU des M2 Max liegt also knapp hinter der Geforce RTX 3060 Laptop, wie wir sie etwa im Microsoft Surface Studio 2+ finden. Sie erreicht im gleichen Test 94 fps. Integrierte GPUs von Intel- oder AMD-Systemen oder auch Qualcomms Windows-on-ARM-Chips sind kein Vergleich dazu.

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Noch wenig native Games für Apple Silicon

In CS:GO schneidet das Macbook etwas schlechter ab. Hier messen wir 134 fps in Full HD, bei 2x MSAA und mittleren Grafikdetails. Die Geforce RTX 3060 Laptop im Surface Studio 2+ kommt hier auf 181 fps. Es war bisher aber bei allen Apple-Silicon-Geräten so, dass ältere Spiele im OpenGL-Modus, also etwa CS:GO, weniger gut emuliert werden können.

Trotzdem erreicht der M2 Max ein sehr gutes Ergebnis, vor allem mit Blick auf die Leistungsaufnahme. GPU und CPU kommen im Schnitt auf 24 Watt und erreichen kurzzeitige Spitzen (wenige Millisekunden) von 45 Watt. Auch hier kann sich die Effizienz des Apple-Silicon-Chips sehen lassen.

Golem.de wird den M2 Max und den M2 Pro noch ausführlicher testen. Das Thema verdient einen separaten Text, den wir in naher Zukunft veröffentlichen möchten. Klar ist, dass es derzeit kein leistungsfähigeres Mobil-SoC gibt, das den Namenszusatz mobil auch verdient hätte.

Wir würden uns nur wünschen, dass Apple im Gaming-Bereich noch etwas schneller nachlegt und mehr Spiele nativ für MacOS und Apple Silicon portiert. Aktuell ist die Auswahl leider noch relativ gering. Ein paar Neuzugänge soll es 2023 geben, etwa das Weltraumspiel No Man's Sky.

Mit dem Apple-SoC gehen aber leider auch Einschränkungen daher, die wir dazukaufen.

Ausdauernd und verlötet

Wie beim M2 und M1 wird auch der M2 Max fest auf dem Mainboard verlötet, ebenso die Speicherbausteine für den LPDDR5-RAM von SK Hynix und die SSD daneben. Beim Max erhöht Apple zudem die Speichergeschwindigkeit des Unified Memory von 200 auf 400 GByte pro Sekunde. Der Chip und die GPU können also sehr schnell auf den Speicher und die SSD zugreifen.

Unsere Messungen bestätigen das. Während die Apple-SSD im M2-Macbook mit weniger als 3.200 MByte/s liest und schreibt, erreicht das Macbook Pro 14 mit M2 Max und Apple SSD AP4096Z 7.157 MByte/s im sequenziellen Lesen und 8.036 MByte/s im sequenziellen Schreiben. Das Macbook Pro spielt also auch bei der SSD-Geschwindigkeit im High-End-Bereich mit.

Allerdings erkaufen wir uns all diese Leistung durch ein weniger modulares und nicht aufrüstbares System. RAM und SSD sind wie das SoC fest verlötet und lassen sich nachträglich auch nicht verändern. Selbst wenn die SSD steckbar wäre, wäre ein Upgrade kaum möglich. Das liegt daran, dass Apple den Controller auf dem SoC direkt verbaut, statt ihn auf die SSD auszulagern. Aus diesem Grund konnte etwa die gesteckte M.2-Flash-Karte im Mac Studio nicht einfach getauscht werden.

Alles ist verlötet

Wir sollten uns also beim Kauf des Macbook Pro 14 genau überlegen, wie viel Leistung und Speicher wir brauchen. Der M2 Max ermöglicht übrigens bis zu 96 GByte RAM und eignet sich damit zum Beispiel auch für Rendering-Aufgaben, Compiling und andere leistungsintensive Anwendungsbereiche.

Dabei ist das Notebook ziemlich ausdauernd. Wir lassen den Netflix-Film Red Notice in 1080p bei einer Helligkeit von 200 cd/m² laufen. 10:24 Stunden hält das Notebook hier durch. Das Macbook Air mit M2-Chip kommt mit 10 Stunden auf ein ähnliches Ergebnis, das Macbook Pro 13 mit M2 schafft 15 Stunden.

Das Macbook Pro 16 soll einen größeren Energiespeicher als den hier verbauten 69,6-Wattstunden-Akku beinhalten. Möglicherweise sind damit bessere Akkulaufzeiten möglich. Allerdings ist das erreichte Ergebnis mit Blick auf die sehr gute Leistung des M2 Max absolut zufriedenstellend.

Webcam durchschnittlich, dafür guter Sound

Allerdings hätten wir uns angesichts der prominenten Notch eine etwas bessere Webcam gewünscht. Gesichtskonturen und Details sehen etwas verwaschen aus, wohl auch wegen einiger Softwarefilter, die das Gerät hier anwendet. Insgesamt geht die Kamera für ein Notebook in Ordnung.

Die integrierten Lautsprecher sind wieder sehr gut gelungen. Spielen wir elektronische Ambient-Musik (Carbon Based Lifeforms – Interloper) ab, die in allen Frequenzbereichen prominent präsentiert wird, kann das Macbook Pro Mitten, Höhen und Tiefen gut wiedergeben. Der Bass ist zwar nicht sonderlich wuchtig, lässt aber auch mittlere und hohe Töne nicht verwaschen klingen. Zudem können wir keine Übersteuerung wahrnehmen, die bei Notebooks gern in hohen Frequenzbereichen vorkommt.

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Das Macbook Pro mit M2 Max lässt sich übrigens mit insgesamt vier externen Displays anschließen. Damit wären dann alle Thunderbolt-4-Ports und HDMI belegt. Wir sollten bei der Prozessorwahl darauf achten, wie viele externe Bildschirme wir anschließen wollen. Der M2 Pro ist nämlich auf maximal zwei externe Panels beschränkt. Für die meisten Office-Ausstattungen reicht das aus. In einigen Fällen könnte es aber knapp werden.

Wie beim Macbook Air und Pro 13 finden wir auch hier die einfach erreichbaren Schrauben gut. Es werden keine Schraubköpfe unter den Gummifüßen versteckt, sodass wir von der Unterseite schnell an die internen Komponenten gelangen. Zwar sind die Komponenten auf dem Mainboard wie gesagt verlötet. Bei Bedarf lassen sich aber zumindest Anschlüsse und der Akku ausbauen und austauschen – besser als nichts.

Macbook Pro 14 mit M2 Max – Verfügbarkeit und Fazit

Das Macbook Pro 14 wird in verschiedenen Versionen mit M2 Pro oder M2 Max angeboten. Entsprechend ändern sich auch die auswählbaren RAM-Größen. Wie bei anderen Apple-Silicon-Notebooks bietet Apple wieder günstigere Varianten an, bei denen ein Teil der Grafikkerne abgeschaltet ist.

Der Startpreis des Gerätes liegt entsprechend bei 2.400 Euro mit M2 Pro und 16-Core-GPU. Für die vollen 19 GPU-Kerne werden 370 Euro mehr fällig. Ein Upgrade auf den M2 Max kostet 610 Euro, der M2 Max mit 38-Core-GPU liegt bei 840 Euro mehr.

16 und 32 GByte RAM sind beim M2 Pro möglich. Bei 32 GByte wird das Gerät 460 Euro teurer. Für 64 und 96 GByte werden 920 und 1.380 Euro fällig. Die beiden Konfigurationen erfordern aber einen M2 Max. Wie bei anderen Apple-Geräten üblich, steigt auch der Preis für den SSD-Speicher linear an. 512 GByte sind mindestens enthalten. Sie können für 230 Euro auf 1 TByte verdoppelt werden. 2 TByte kosten 690 Euro, 4 Tbyte 1.380 Euro und 8 Tbyte 2.760 Euro. Unser Testmuster mit 38-Core-GPU, M2 Max, 96 GByte RAM und 4-TByte-SSD liegt folglich bei 6.000 Euro.

Fazit

Ob für Games, Büroarbeiten oder leistungsintensive Anwendungen: Das Macbook Pro 14 mit M2 Max ist für viele Szenarien eine sehr gute Wahl. Dabei musste Apple nicht einmal viel ändern.

Das Gehäuse bleibt dem Vorgänger sehr ähnlich und fällt von vorn wieder durch die prominente Notch auf. Es ist hochwertig und stabil verarbeitet. Außerdem gibt es hier genug Anschlüsse für die meisten Situationen – solange wir auf USB-A verzichten können. Außerdem gehört das Display zu den besten und farbgenauesten Panels in aktuellen Notebooks.

Auch die Tastatur und das Trackpad sind wieder sehr gut. Der leichte Tastenanschlag und das große Glastrackpad mit einstellbarem Force Touch stehen schon fast synonym für die Macbook-Pro-Serie.

Das Highlight ist aber definitiv der M2 Max, der im Vergleich zum M2 fast schon linear skaliert. In Cinebench, Anwendungen und Spielen liefert das SoC sehr gute Leistungen ab, die wir sonst nur bei dedizierten GPUs und Desktop-Prozessoren kennen.

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Dabei benötigt das SoC nur maximal 45 Watt. Eigentlich sollten wir mittlerweile nicht mehr von der exzellenten und der Konkurrenz vorauseilenden Apple-Silicon-Architektur beeindruckt sein – und doch erstaunen uns die Macbooks immer wieder aufs Neue.

Das effiziente SoC beschert uns auch eine sehr gute Akkulaufzeit von etwas mehr als zehn Stunden. Da gehen wir gern den Kompromiss ein, dass wir hier keine Komponenten austauschen können. Wir müssen mit dem vorkonfigurierten Gerät auskommen, das wir uns leisten wollen.

Dann sollte unsere Geldbörse gut gefüllt sein: Der M2 Max, mehr RAM und mehr SSD-Speicher heben den Kaufpreis des Macbook Pro 14 schnell über 3.000 Euro. Wenn Geld keine Rolle spielt, gibt es wohl kaum ein vergleichbar gutes Gerät.


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