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Geräusche, Wärme und andere Kleinigkeiten

Das neue Macbook arbeitet mit einem Core-i-Prozessor der fünften Generation. Er ist auch unter dem Codenamen Broadwell bekannt und zeichnet sich durch eine geringe Abwärme aus. Der in unserem Muster verbaute Core i5-5257U mit einem TDP-Wert von 28 Watt zeigte sich im Normalbetrieb ziemlich effizient. Mit abgeschaltetem Display nahm das gesamte System gerade einmal 3,5 Watt beim Nichtstun auf. Dabei werden wohlgemerkt noch WLAN, Bluetooth und Systemkomponenten wie das Mainboard und die SSD versorgt. Mit voller Displayhelligkeit steigt der Wert auf 7 bis 8 Watt.

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In solchen Situationen hat der Lüfter nichts zu tun und bleibt komplett stehen. Das System ist so leise, dass wir nichts außer der eigenen Atmung hören. Leichte Lüftergeräusche entstehen auch nicht beim normalen Arbeiten, selbst wenn irgendeine Anwendung Amok läuft - sei es ein Flash Player oder etwa Adobe Creative Cloud, die verzweifelt versucht, sich mit dem Adobe-Server zu verbinden und den Lüfter laut smcfancontrol auf etwas über 1.000 U/min hochdrehen lässt. Selbst beim Anschauen einer 20 Minuten dauernden Simpsons-Folge wurde das Lüftergeräusch nicht hörbar. Dabei lag das Notebook auf einer weichen Matratze, was für die Wärmeabführung kein idealer Standort ist.

Die Leistungsaufnahme kann in solchen Situationen am Netzteil auf 18 bis 22 Watt steigen. Leider lässt sich nicht nachmessen, ob und welche Optimierungen noch im Akkubetrieb vorgenommen werden, auf die Apple bei angeschlossenem Netzteil verzichten kann. Die Cinebench-Werte (R15) ändern sich jedenfalls kaum im Akkubetrieb mit rund 300 Punkten und 28 fps. Der erste Wert steigt sogar leicht auf 309, was allerdings im Rahmen der Messtoleranzen liegt.

Wenig Fortschritte bei der CPU

CPU-technisch hat sich im Vergleich zum ersten Retina-Macbook mit 13-Zoll-Display nicht so viel getan. Cinebench R11.5 kommt jetzt auf 3,3 Punkte. Vor drei Jahren waren es noch 2,83 Punkte. Die CPU-Leistung selbst ist also kaum ein Grund für einen Austausch eines alten Macbook Pro Retina.

So richtig quälen können wir das System nicht einmal mit X-Plane 10. Der Lüfter wird dann zwar mit 5.000 U/min schon nervig, das Maximum liegt aber anscheinend bei 6.200 U/min und wird erst erreicht, als wir Cinebench R15 parallel zu X-Plane laufen lassen. Cinebench selbst schafft es im CPU-Test allein ebenfalls nur auf 5.000 U/min. Dazu reicht ein Durchgang.

Die Iris-Grafikeinheit des Broadwell-Prozessors ist nur bedingt zum Spielen geeignet. Immerhin: In nativer Auflösung (2.560 x 1.600 Pixel) lässt sich Starcraft 2 bei mittleren Grafikeinstellungen halbwegs spielen. Die Bildrate liegt knapp unter 20 fps. X-Plane 10 hingegen ist unspielbar in der nativen Einstellung und mit den Vorgaben seitens des Spiels. Wir mussten die Auflösung auf 1.280 x 800 Pixel reduzieren, um Bildraten oberhalb von 20 fps zu bekommen.

Bei allem bleibt die Unterseite des Notebooks temperaturseitig angenehm. Sie wird zwar wärmer, aber nicht störend. Kurze Lasten steckt das neue Macbook Pro 13 Retina vom Nutzer unbemerkt weg.

Hohe Energieeffizienz der Hardware

Im Akkubetrieb zeigte sich, dass Apple nicht mit den Laufzeiten übertrieben hat, auch wenn wir keine vollständigen Tests durchführen konnten. Überrascht waren wir über die Idle-Laufzeit, also die Laufzeit bei aktivem Display (mittlere Helligkeit), aktiver Tastaturbeleuchtung und natürlich aktiviertem Bluetooth und WLAN. Dabei war auch ein Browser geöffnet. Apple hat seine Software so weit in den Griff bekommen, dass der 74,9-Wattstunden-Akku kaum belastet wird. Wir mussten den Idle-Test nach 19 Stunden abbrechen. Selbst da zeigte das System noch 10 Prozent Restkapazität und geschätzte 2 Stunden Restlaufzeit an. Mit anderen Worten: Wer mal vergisst, das Notebook abzuschalten, weil er die Energiesparmechanismen (Display abschalten, Rechner im Standby) nervig findet, der hat fast keine Nachteile während eines normalen Arbeitstages.

Bei normalen Arbeiten geht das System von um die 13 Stunden Laufzeit aus, was wir hochgerechnet auch bestätigen können. Wir haben das Notebook an zwei Tagen jeweils vier Stunden verwendet und hatten noch über 30 Prozent Akkureserve. Es hält also einen vollen Arbeitstag locker durch. Hohe Last simulierten wir mit Starcraft 2. Nach rund 2 Stunden gab der Akku auf.

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holysmoke 09. Apr 2015

Das iPhone 5C verkauft sich besser als die Smartphones der Konkurrenz. Aber die Geräte...

JanZmus 09. Apr 2015

Um ein Feedback zu haben. Bei einem Klick ist es eindeutig, bei einem Touch weiß man...

UserNeo 31. Mär 2015

Danke für die vielen Infos :)

as (Golem.de) 30. Mär 2015

Hallo, ja, das habe ich übersehen, obwohl ich den Screenshot gemacht habe (der in der...

andi_lala 30. Mär 2015

Das Problem ist wohl, dass das kein trivialer Fehler ist. Ich hab selber bei mir gemerkt...


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