13-Zoll-Notebook mit vier virtuellen Auflösungen

Wie schon das 15-Zoll-Modell kann auch das 13-Zoll-Retina-Macbook unterschiedliche Auflösungen darstellen. Vom System werden vier Einstellungen angeboten. Die ideale Auflösung ist der Bildeindruck, der einem Display mit 1.280 x 800 Pixeln entspricht. Hier wird die vierfache Pixelanzahl dann am besten für die scharfe Schriftdarstellung genutzt.

Erstmals bei einem Macbook Pro gibt es nun auch höhere Auflösungen im 13-Zoll-Bereich als etwa beim Macbook Air 13. So lässt sich mit Skalierung ein Bildeindruck von 1.680 x 1.050 Pixeln erzeugen. Auch 1.440 x 900 Pixel sind möglich. Diese Auflösungen haben zwei Nachteile. Das Schriftbild wirkt minimal unscharf durch die Skalierung - zumindest für das Retina-verwöhnte Auge - und außerdem kostet die Darstellung etwas Leistung. Zusätzlich lässt sich auch die Auflösung von 1.024 x 600 Pixeln einstellen. Die native Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln wird hingegen nicht angeboten. Die ist arg klein auf dem Display und nur in Spielen als Auswahlmöglichkeit sichtbar.

  • Macbook Pro 13 Retina (Fotos: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Macbook Pro 13 Retina
  • Auf der rechten Seite befinden sich der SD-Kartenleser, HDMI und USB 3.0.
  • Die linke Seite bietet zwei Thunderbolt-Anschlüsse.
  • Das optische Laufwerk fehlt.
  • Ein altes Macbook Pro 15 ist deutlich dicker als die Retina-Modell.
  • Größenvergleich: Macbook Pro 13 Retina auf dem Macbook Pro
Auf der rechten Seite befinden sich der SD-Kartenleser, HDMI und USB 3.0.

Die Tonausgabe des Macbook ist gut, es fehlt aber deutlich an Bässen, die das 15er-Retina-Macbook besser darstellt. Verglichen mit der Tonkonstruktion des alten Macbook Pro 13 klingt das Retina-Modell angenehmer. Vor allem der Stereoeffekt ist mit Musik viel schöner. Wenn der Mangel an Bässen nicht wäre, würden wir ab und an auf externe Lautsprecher verzichten und dank des guten Displays macht auch das Anschauen von Filmen unterwegs Spaß.

Kein DVD-Laufwerk und wenig Speicherplatz

Doch Filme anschauen ist mit dem kleinen Retina-Macbook nicht so einfach. Ein optisches Laufwerk fehlt und der Speicherplatz ist wegen des Flash-Speichers recht knapp. Vor allem das Modell mit 128 GByte reicht kaum, um eine Fotosammlung, Musik und Filme mitzunehmen. Dafür ist das Notebook aber nur noch 18,5 mm dünn und mit 1,6 kg deutlich leichter als das normale Macbook Pro.

Das Retina-Modell fühlt sich aber weiterhin recht schwer an. Das ging jedem so, dem wir es in die Hand drückten. Das liegt vermutlich an der neuen Gewichtsverteilung. Während das Display dünner, flexibler und damit auch leichter geworden ist, hat sich bei der Basis nicht viel geändert, und das fällt beim Hochheben auf.

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 Macbook Pro 13 Retina im Test: Das Kleine mit dem High-Res-DisplayDie Hitzeentwicklung unterscheidet sich vom 15-Zoll-Retina-Modell 
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ThinkNik 22. Feb 2013

moin golem-nutzer, ich bin auf der suche nach einer mbp-alternative. -15,4" nicht kleiner...

sixtus 14. Feb 2013

OSX ist seit 10.4 auflösungsunabhängig, siehe http://arstechnica.com/apple/2005/04...

flyy 15. Dez 2012

Was genau ist denn bei der Windows-Skalierung das Problem? Ich erinnere mich daran mal...

dadampa 30. Nov 2012

Vergleiche zwischen Audi und VW hinken beide Marken kosten das selbe. Vergleicht Skoda...



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