A18 Pro in Games eher schwach
In Games dürfen wir keine Wunder erwarten. Das liegt an der Hardware selbst, aber leider auch noch immer an MacOS. Besonders beliebte Spiele wie etwa Fortnite oder Valorant funktionieren generell nicht auf dem Betriebssystem, wenn wir nicht externe Tools oder Virtualisierung nutzen.
Andere Games funktionieren zwar, allerdings ist die GPU des A18 Pro nicht für ein Gerät dieser Klasse ausgelegt. Die fünf GPU-Cores, einer weniger als beim iPhone 16 Pro, erreichen etwa 24 fps im Action-RPG Cyberpunk 2077 in Full-HD-Auflösung und bei niedrigen Details. Bei mittleren und hohen Detaileinstellungen sind es nur noch unspielbare 19 und 14 fps. In Shadow of the Tomb Raider ist es das Gleiche: Das Macbook Neo schafft in Full-HD 24, 19 und 14 fps.
Wenn wir auf dem Macbook Neo spielen wollen, müssen wir also Detailstufen und Auflösung stark nach unten schrauben. In 720p-Auflösung können wir in Shadow of the Tomb Raider etwa solide spielbare 30 fps bei hohen Details messen. Grundsätzlich können alle kompatiblen Spiele gestartet werden. Grafikfehler oder Crashes haben wir in unserem Test bisher nicht gesehen.
8 GByte RAM reichen für die Uni, oder?
Und dann wäre da noch die Sache mit dem Arbeitsspeicher. 8 GByte RAM dürften für die meisten Menschen, die sich ein solches Gerät zulegen, ausreichen. Wir können etwa ohne Probleme Casual Games spielen, Dokumente und Tabellen bearbeiten, Recherchen im Internet durchführen oder einen Film auf Netflix anschauen.
Erst bei mehr Multitasking oder anspruchsvollen Anwendungen wirkt das Macbook Neo etwas träge. Das gilt etwa für das Bearbeiten hochauflösender Fotos in Lightroom Classic, das Erstellen von Grafiken in Photoshop oder das Öffnen vieler Tabs im Browser. Leider lässt sich der RAM nicht im Nachhinein aufrüsten, da er fest auf dem Mainboard verlötet ist.
| Macbook Neo (A18 Pro) | Macbook Air (M4) | |
|---|---|---|
| Cinebench 2026 Multi/Single | 1.587/519 cb | 3.908/640 cb |
| Geekbench 6 Multi/Single/Metal | 8.636/3.215/31.219 Punkte | 14.886/3.807/55.674 Punkte |
| Cyberpunk 2077 FHD high/medium/low | 24/19/14 fps | 39/30/28 fps |
| Shadow of the Tomb Raider FHD high/medium/low | 24/19/14 fps | 47/36/35 fps |
| Display-Helligkeit | 469 cd/m² | 480 cd/m² |
| Display-Farbabdeckung SRGB/Adobe RGB/DCI-P3 | 94/64,4/66,3 % | 99,8/82,3/96,7 % |
| Akkulaufzeit (80/20-Test) | 10:42 Stunden | 11:35 Stunden |
| SSD-Speed (Blackmagic Speed Test) R/W | 1.581/1.488 MByte/s | 3.013/3.116 MByte/s |
Auch die ziemlich träge 256-Gbyte-SSD spielt bei der Performance eine Rolle. Im Blackmagic-Speedtest messen wir eine durchschnittliche Leserate von nur 1.581 Mbyte/s im sequenziellen Lesen und 1.488 Mbyte/s im sequenziellen Schreiben. Vor allem große Dateien und Games laden deshalb oft etwas länger, was aber meist nicht auffällt.
Wir müssen eben bedenken: Für 700 Euro bekommen wir ein rundum solides Gerät, dessen Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu ähnlich teuren Geräten die Verarbeitungsqualität ist. Apple liefert, was Apple eben am besten kann.
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