Macbook: Apple patentiert Tastatur mit Display in den Tasten

Displays sollen auf Tasten diverse Symbole anzeigen können, je nach Layout oder geöffneter App. Es könnten E-Paper oder OLED genutzt werden.

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Apples Tastatur könnte mehrere Symbole anzeigen.
Apples Tastatur könnte mehrere Symbole anzeigen. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de)

Apple hat beim US-Patentamt eine neue Idee eingereicht, die Tastaturen von Macbooks und anderen Apple-Geräten ändern könnte. Das Patent US 10,877,570 B1 (PDF) beschreibt Tastenkappen mit integrierten Displays, die je nach Anwendungsfall verschiedene Symbole oder Buchstaben anzeigen können. So sollen Macbooks etwa von einem Qwertz-Layout auf ein Qwerty-Layout wechseln können. Diverse Apps könnten die Anzeigen ansteuern und so etwa Steuerungstasten darstellen, wenn ein Spiel gespielt oder Fotos editiert werden.

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Das Patent unterscheidet sich dabei von bereits implementierten Funktionen wie der Apple Touch Bar. Statt auf ein durchgängiges Touch-Display zu setzen, soll jede Taste einzeln über eine Art Anzeige verfügen. Die Haptik der Tasten soll dabei nicht verändert werden, wenn Scissor-Schalter unter den Display-Tastenkappen weiterhin einen elektronischen Kreis schließen.

Fiberoptik, OLED oder E-Paper

Wie genau Apple die Anzeige realisieren will, ist nicht eindeutig zu sagen. Es scheint, als wolle das Unternehmen die Tastenkappen mit je einer Matrix aus Fiberoptikfasern bestücken, deren Enden zur tippenden Person hin zeigen. Einzelne Fasern werden dann so beleuchtet, dass sich das gewünschte Symbol ergibt.

Apple schließt allerdings auch bereits etablierte und in der Praxis funktionierende Techniken nicht aus. Genannt werden etwa E-Paper-Displays oder kleine OLED-Panels. Gerade erstere Technik böte sich an, da sie ein Bild auch darstellt, wenn keine elektrische Spannung anliegt. Für mobile Geräte, bei denen Akkulaufzeit wichtig ist, wäre das ein Vorteil.

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Wie bei allen Patenten gilt indes: Das vorgeschlagene Konzept ist keine Garantie dafür, dass Apple die Idee in die Tat umsetzt. Das Unternehmen ist allerdings dafür bekannt, sich von Mitbewerbern durch irgendeine Funktion absetzen zu wollen. Die Touchbar des Macbook Pro ist ein Beispiel dafür. Für kommende Macbooks dürfte es zunächst wichtiger sein, den neuen M1-Chip zu verbessern, weshalb vermutlich nicht mit einer baldigen Display-Tastatur zu rechnen ist.

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bernstein 31. Dez 2020

Im falle von so klarer prior art braucht man auch in den usa keine teure anwaltskanzlei...

Keridalspidialose 31. Dez 2020

Jeder zweite Mensch hatte genau diesen Geistesblitz, lange bevor die Technologien dafür...

Dystopinator 31. Dez 2020

ersetze patentwürdig durch schutzgeldfähigkeit, damit du ein besseres verständnis bekommst.

User_x 31. Dez 2020

Apple reitet da ein totes Pferd. 1. Haltbarkeit wird definitiv ein Problem beim klimpern...



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