• IT-Karriere:
  • Services:

Macbook Air mit Apple Silicon im Test: Das beste Macbook braucht kein Intel

Was passiert, wenn Apple ein altbewährtes Chassis mit einem extrem potenten ARM-Chip verbindet? Es entsteht eines der besten Notebooks.

Ein Test von veröffentlicht am
Das Macbook Air nimmt das Chassis des Vorgängers für den Apple-M1-Chip. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Trotz der vielen Grafikkarten und Prozessoren, die Nvidia, Intel und AMD Ende 2020 vorgestellt haben, ist doch Apples M1-SoC auf ARM-Basis möglicherweise die größte Überraschung unter den neuen Hardwareankündigungen. Der Chip wird in gleich mehrere Produkte eingebaut: den kleinen Desktop-PC Mac Mini, die preiswertere Macbook-Pro-Version und das Macbook Air.

Letzteres ist ein beliebtes Notebook aus dem Hause Apple und findet etwa auch in der Golem-Redaktion Anklang. Kann das Notebook mit völlig neuem und eigens entwickeltem System-on-a-Chip überzeugen? Wir sind überrascht, wie sehr das der Fall ist.

Dieser Test soll allerdings keine detaillierte Analyse des M1-Chips darstellen. Dazu arbeitet Golem an einem separaten Stück, in dem wir uns die Möglichkeiten und Grenzen von Apple Silicon im Detail anschauen. Zunächst konzentrieren wir uns auf das Macbook Air selbst.

KomponenteBeschreibung
CPUApple M1 (10 Watt, 4C @ 3,2 GHz / 4C @ 2 GHz)
GPUintegriert (7 Cores / 8 Cores)
Arbeitsspeicher16 GByte LPDDR4X-4266 (verlötet)
MassenspeicherApple SSD AP0512Q (NVMe, verlötet)
Display13.3 Zoll IPS (2.560 x 1.600 Pixel, ~ 400 cd/m², spiegelnd)
Anschlüsse2x Thunderbolt 3 mit USB-C-Port
Maße304 x 212 x 16,1 mm
Gewicht1,3 kg
Macbook Air (2020) mit Apple Silicon - Übersicht

Erwartungsgemäß können wir uns erneut über ein sehr gut verarbeitetes und hochwertig wirkendes Notebook freuen. Dabei hat Apple am Chassis im Vergleich zum Vorgängermodell kaum etwas geändert. Unser in Roségold gehaltenes Gerät besteht größtenteils aus Aluminium. Es wiegt 1.293 Gramm und misst 30,4 x 21,24 x 1,61 cm. Es ist zum bekannten Modell also fast identisch.

Stellenmarkt
  1. Vinci Energies Deutschland ICT GmbH, Münster
  2. ARI Fleet Germany GmbH, Stuttgart, Eschborn, Koblenz

Das gilt auch für das Display: Apple setzt weiterhin auf ein 16:10-IPS-Display mit einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln. Auch bleiben die Displayränder etwas dicker - zumindest verglichen mit dem Dell XPS 13 oder anderen kompakten Windows-Maschinen. Wir finden das in diesem Fall nicht schlimm, da das Air an sich sehr stabil konstruiert wurde. Das Scharnier hält den recht schweren Deckel mit verglastem und nicht entspiegeltem Panel fest an Ort und Stelle.

  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Power-Schalter hat einen integrierten Fingerabdrucksensor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zwei Ports müssen reichen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur ist weiterhin toll. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist zwar hell, spiegelt aber stark. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist zwar hell, spiegelt aber stark. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Schön großes Trackpad (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dedizierte Pfeiltasten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gerät wiegt knapp 1,3 kg. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rosetta-Engine muss vor dem ersten Benutzen installiert werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Schnelle SSD (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Shadow of the Tomb Raider - FPS bei hohen Details und nativer Auflösung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Farbabdeckung des Panels geht in Ordnung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Gute Farbaddeckung des SRGB-Raumes (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Panel ist hell und recht gleichmäßig ausgeleuchtet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Auch die Kombination aus Tastatur und Trackpad bleibt dem altbekannten Gefühl treu. Wie beim Vorgänger setzt das Macbook Air auf eine herkömmliche Scissor-Tastatur mit sehr flachem Anschlag statt die noch flachere, aber fehleranfällige Butterlfly-Tastatur. Dementsprechend spüren wir beim Tippen auf dem neuen Macbook Air keinen Unterschied zum Vorgängermodell. Das ist gut, hat uns doch schon das flache und relativ leise Tippen darauf gefallen.

Zudem baut Apple wieder einmal ein übergroßes Trackpad mit Force Touch. Darauf gleiten unsere Finger sehr präzise und mit wenig Aufwand. Die große Sensorfläche, gepaart mit den Betriebssystemanpassungen für Gestensteuerung, machen eine Maus in den meisten Fällen überflüssig. Personen, die von einem anderen OS auf dieses Gerät umsteigen, müssen sich aber etwas eingewöhnen: Ein Rechtsklick ist hier mit dem Tippen zweier Finger überall auf der Sensorfläche möglich. Dafür kann ein Klick nicht durch ein einfaches Antippen ausgelöst werden. Etwas mehr Kraft ist notwendig, damit eine Eingabe registriert wird.

Neues Apple MacBook Air mit Apple M1 Chip (13", 8 GB RAM, 256 GB SSD) - Silber (Neustes Modell)

Angepasstes Thunderbolt 3 bleibt

Dass Apple eher Anschlüsse streicht, als weitere Optionen hinzuzufügen, haben wir bereits in der Vergangenheit erlebt. Es ist zumindest erleichternd, dass das Unternehmen zwei USB-C-Ports behält. Die sind im Grunde eine eigene Abwandlung von Intels Thunderbolt 3 mit einigen erweiterten Funktionen von USB 4. Apples M1 unterstützt allerdings kein Thunderbolt 4 wie etwa Intel-Prozessoren der Tiger-Lake-Serie.

  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Power-Schalter hat einen integrierten Fingerabdrucksensor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zwei Ports müssen reichen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur ist weiterhin toll. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist zwar hell, spiegelt aber stark. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist zwar hell, spiegelt aber stark. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Schön großes Trackpad (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dedizierte Pfeiltasten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gerät wiegt knapp 1,3 kg. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rosetta-Engine muss vor dem ersten Benutzen installiert werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Schnelle SSD (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Shadow of the Tomb Raider - FPS bei hohen Details und nativer Auflösung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Farbabdeckung des Panels geht in Ordnung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Gute Farbaddeckung des SRGB-Raumes (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Panel ist hell und recht gleichmäßig ausgeleuchtet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Zwei Ports müssen reichen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Den meisten Menschen dürfte das kaum auffallen, denn Funktionen wie Displayport im Alternate Mode und USB-C Power Delivery sind hier weiterhin vorhanden. Mehr als einen Monitor können wir ohne Tricks aber nicht anschließen. Weder per aktiver Dockingstation noch über einen passiven Displayport-Splitter oder das separate Anschließen eines Monitors an jeweils einen Port haben wir mehr als einen Bildschirm betreiben können.

Das ist trotzdem über Umwege und weiteres Zubehör möglich: Bastler haben etwa sechs Bildschirme daran betreiben können. In Anbetracht dessen, dass MacOS User bei nahezu allen Dingen an die Hand nimmt, halten wir die Fummelei mit Adaptern weiterhin für eine große Schwäche des Apple-Ökosystems.

Bei dem guten Display ist mehr als ein externer Monitor allerdings möglicherweise auch nicht notwendig.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Tolles Display des Macbook Air hält, was es verspricht 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5.  


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. (u. a. Galaxy S21 mit Galaxy Buds Pro In-Ears und Galaxy Smart Tag für 849€)
  2. 189,99€ (Bestpreis)
  3. 819€ (Ebay Plus - Bestpreis)
  4. 189€ (Bestpreis)

sofries 02. Dez 2020 / Themenstart

Deine Vergleiche sind wenig zielführend, weil eine 5600 nicht in ein Ultrabook passt...

backslash 01. Dez 2020 / Themenstart

Komisch nur, dass sich ARM Code gerade auf mobilen Geräten bewährt hat wo Ressourcen in...

renegade334 30. Nov 2020 / Themenstart

Vielleicht habe ich mich nicht klar ausgedrückt, das ernsthafte Verwendung ist. - Ich...

janoP 30. Nov 2020 / Themenstart

Es geht halt nicht um Leistung oder nicht. Es geht darum, dass es solche Computersysteme...

hardtech 28. Nov 2020 / Themenstart

ja das display ist nur heller. auflösung und abdeckung farbraum sind für einen laien...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Mafia (2002) - Golem retro_

Wer in der Mafia hoch hinaus will, muss loyal sein - ansonsten verstößt ihn die Familie. In Golem retro_ haben wir das erneut selbst erlebt.

Mafia (2002) - Golem retro_ Video aufrufen
Donald Trump: Das große Unbehagen nach der Twitter-Sperre
Donald Trump
Das große Unbehagen nach der Twitter-Sperre

Die IT-Konzerne gehen wie in einer konzertierten Aktion gegen Donald Trump und dessen Anhänger vor. Ist das vertretbar oder ein gefährlicher Präzedenzfall?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Reaktion auf Kapitol-Sturm Youtube sperrt Trump-Kanal für mindestens eine Woche
  2. US-Wahlen Facebook erwägt dauerhafte Sperre Trumps
  3. Social Media Amazon schaltet Parler die Server ab

Quereinsteiger: Mit dem Master in die IT
Quereinsteiger
Mit dem Master in die IT

Bachelorabsolventen von Fachhochschulen gehen überwiegend sofort in den Job. Einen Master machen sie später und dann gerne in IT. Studienangebote für Quereinsteiger gibt es immer mehr.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. IT-Arbeit Es geht auch ohne Chefs
  2. 42 Wolfsburg Programmieren lernen ohne Abi, Lehrer und Gebühren
  3. Betriebsräte in der Tech-Branche Freunde sein reicht manchmal nicht

Boeing 737 Max: Neustart mit Hindernissen
Boeing 737 Max
Neustart mit Hindernissen

Die Boeing 737 ist nach dem Flugzeugabsturz in Indonesien wieder in den Schlagzeilen. Die Version Max darf seit Dezember wieder fliegen - doch Kritiker halten die Verbesserungen für unzureichend.
Ein Bericht von Friedrich List

  1. Flugzeug Boeing erhält den letzten Auftrag für den Bau der 747
  2. Boeing 737 Max Boeing-Strafverfahren gegen hohe Geldstrafe eingestellt
  3. Zunum Luftfahrt-Startup verklagt Boeing

    •  /