Tolles Display des Macbook Air hält, was es verspricht

Auf der Produktseite des Herstellers wirbt Apple mit einem hell leuchtenden IPS-Panel, das für 400 cd/m² ausgelegt ist. Unsere Messergebnisse zeigen, dass hier nicht übertrieben wird: Im Mittel erreicht das Gerät etwa 393 cd/m² bei Maximalwerten von 417 cd/m². Das sind gute Werte, die durch eine solide Farbraumabdeckung unterstützt werden.

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Das Macbook Air hat ein Farbvolumen von 101 Prozent des SRGB-Farbraumes und knapp 70 Prozent des DCI-P3-Raumes, wobei Grüntöne am wenigsten und Blautöne fast vollständig abgedeckt werden.

Das Panel eignet sich daher für Hobby-Bildbearbeitung und Medienkonsum, ist aber für professionelle Bildbearbeitung nicht ausgelegt. Selbstverständlich ist das Display nicht entspiegelt, was bei Apple Standard ist. Erwähnen sollten wir es trotzdem, wenn wir damit etwa im Park oder auf der offenen Terrasse arbeiten möchten. Die Spiegelungen sind bei direkter Sonneneinstrahlung merklich.

Für möglichst akkurate Weißtöne sollten wir zudem Apples Truetone-Feature ausschalten, das Farben nach Vorbild der Umgebungsfarbtemperatur anpasst. In warm-weiß beleuchteten Räumen hat das System dann etwa einen sichtbaren Braun- bis Rotstich.

  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Power-Schalter hat einen integrierten Fingerabdrucksensor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zwei Ports müssen reichen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur ist weiterhin toll. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist zwar hell, spiegelt aber stark. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist zwar hell, spiegelt aber stark. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Schön großes Trackpad (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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  • Dedizierte Pfeiltasten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gerät wiegt knapp 1,3 kg. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rosetta-Engine muss vor dem ersten Benutzen installiert werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Schnelle SSD (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Shadow of the Tomb Raider - FPS bei hohen Details und nativer Auflösung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Farbabdeckung des Panels geht in Ordnung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Gute Farbaddeckung des SRGB-Raumes (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Panel ist hell und recht gleichmäßig ausgeleuchtet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Farbabdeckung des Panels geht in Ordnung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Apples M1 ist beeindruckend

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Wer aus Angst vor Inkompatibilität oder geringer Leistung zunächst zögert, sich ein neues Macbook mit Apple Silicon zuzulegen, kann beruhigt sein. Wir konnten in unserem Test kaum Unterschiede zum Intel-Vorgänger feststellen, die uns in unserem täglichen Arbeitsfluss stören. Im Gegenteil: Das lüfterlose Design des M1 und die energieeffiziente Architektur auf ARM-Basis machen das Notebook zu einem wesentlich besseren Arbeitsgerät. Selbst unter absurden Volllasten in Benchmarks bleibt das System lautlos. Ebenfalls interessant ist, dass das Gerät an der Unterseite, auf der das Heatsink aufliegt, höchstens handwarm wird.

Nach 10:45 Stunden Serienmarathon im Streaming ist der Akku des Macbook Air erschöpft. Dabei haben wir das Display auf eine Helligkeit von 200 cd/m² eingestellt und die Amazon-Serie The Expanse in 1080p durchlaufen lassen. Bei Anwendungen, die weniger anspruchsvoll sind, können wir mit einem kompletten Tag Laufzeit rechnen. Das gilt etwa für die Arbeit im Browser und dem Schreiben von Dokumenten in der Office-Software der Wahl. Mehr als 30 Watt benötigt das Macbook selbst unter Last nicht. Da ist es wenig verwunderlich, dass eine so hohe Akkulaufzeit erreicht wird. Die ist im Vergleich zum Vorgänger wesentlich besser, welcher zumindest im Neuzustand gute Laufzeiten unter leichter Last erreicht.

  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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  • Der Power-Schalter hat einen integrierten Fingerabdrucksensor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zwei Ports müssen reichen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur ist weiterhin toll. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist zwar hell, spiegelt aber stark. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist zwar hell, spiegelt aber stark. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Schön großes Trackpad (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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  • Dedizierte Pfeiltasten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gerät wiegt knapp 1,3 kg. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rosetta-Engine muss vor dem ersten Benutzen installiert werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Schnelle SSD (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Shadow of the Tomb Raider - FPS bei hohen Details und nativer Auflösung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Farbabdeckung des Panels geht in Ordnung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Gute Farbaddeckung des SRGB-Raumes (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Panel ist hell und recht gleichmäßig ausgeleuchtet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Shadow of the Tomb Raider - FPS bei hohen Details und nativer Auflösung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Diese extrem hohen Laufzeiten haben wir bisher eher bei Chromebooks oder Windows-10-on-Snapdragon-Geräten festgestellt. Dass Apple dazu inder Lage war, ein so effizientes ARM-SoC zusammen mit wenigen Einschränkungen zu erschaffen, hätten sich wohl die wenigsten Menschen vorgestellt. Das liegt schlicht daran, dass bisher kein großes Unternehmen eine wirklich so überzeugende und leistungsfähige ARM-Implementation für vollwertige Office-Notebooks geschaffen hat.

Wie schnell das ARM-SoC wirklich ist, zeigt bereits der Mehrkernbenchmark Cinebench R23. Hier erreichen wir im 10 Minuten andauernden Stresstest 7.209 Punkte. Damit leistet der M1 signifikant mehr als ein Core i7-1185G7 mit 28 Watt, also Intels derzeitiges Ultrabook-Topmodell. Ein Ryzen 7 4800U allerdings schafft rund 10.000 Punkte und ist zumindest in dieser Disziplin schneller als der M1 - benötigt jedoch auch 15 bis 25 Watt statt nur 10 Watt.

  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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  • Der Power-Schalter hat einen integrierten Fingerabdrucksensor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zwei Ports müssen reichen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur ist weiterhin toll. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist zwar hell, spiegelt aber stark. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist zwar hell, spiegelt aber stark. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Schön großes Trackpad (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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  • Dedizierte Pfeiltasten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gerät wiegt knapp 1,3 kg. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rosetta-Engine muss vor dem ersten Benutzen installiert werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Schnelle SSD (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Shadow of the Tomb Raider - FPS bei hohen Details und nativer Auflösung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Farbabdeckung des Panels geht in Ordnung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Gute Farbaddeckung des SRGB-Raumes (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Panel ist hell und recht gleichmäßig ausgeleuchtet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Schön großes Trackpad (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Apple versucht derzeit, möglichst viele Entwicklerteams für die eigenen Chips zu gewinnen und implementiert in der Übergangsphase die Virtualisierungsebene Rosetta 2. In den meisten Fällen in unserem Test kriegen wir von diesem zusätzlichen Schritt nichts mit, nachdem wir vor dem ersten Start das dafür notwendige Softwarepaket heruntergeladen haben.

Neues Apple MacBook Air mit Apple M1 Chip (13", 8 GB RAM, 256 GB SSD) - Silber (Neustes Modell)

Ausführen von x86-Anwendungen wie Adobe CC

Das Notebook kann wie zuvor problemlos für Programme wie Adobe Photoshop und Lightroom Classic genutzt werden. Eine Verlangsamung durch Virtualisierung haben wir hier nicht festgestellt. Adobe gibt allerdings einen Hinweis vor der Installation eines Programms, dass an einer Version für Apple Silicon gearbeitet wird.

Bei Office-Software wie Microsoft 365 oder dem in MacOS integrierten Apple Pages spüren wir keine Verzögerungen, wenn wir tippen oder Präsentationen erstellen. Erst, wenn wir in Valves Spieleplattform Steam verwenden, zeigen sich Anzeichen von Rucklern. Haben wir also doch noch etwas zum Kritisieren gefunden?

Ganz so ist es dann doch nicht. Zwar ruckelt die Oberfläche von Steam fast unbenutzbar stark, haben wir aber erst einmal in ein Spiel hineinnavigiert, zeigt sich der M1 wieder von seiner guten Seite. Für uns bedeutet das überraschend gute Frames pro Sekunde selbst in anspruchsvollen Titeln wie Shadow of the Tomb Raider. In nativer Auflösung und bei hohen Details sind 22 fps möglich. Stellen wir die Auflösung auf 1.680 x 1.050 Pixel und die Detailstufe auf niedrig ein, dann sind etwa 36 fps zu beobachten.

  • Macbook Air mit Apple M1 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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  • Der Power-Schalter hat einen integrierten Fingerabdrucksensor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zwei Ports müssen reichen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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  • Die Tastatur ist weiterhin toll. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist zwar hell, spiegelt aber stark. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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  • Schön großes Trackpad (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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  • Das Panel ist hell und recht gleichmäßig ausgeleuchtet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Gerät wiegt knapp 1,3 kg. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Auf einem Tiger-Lake-System mit integrierter Hardware wäre das bereits viel zu wenig, da Mikroruckler den Spaß verderben. Die konnten wir hier zwar teilweise auch feststellen, allerdings in wesentlich geringerer Anzahl und Dauer. Das zeugt davon, dass Apple Silicon auch unter Vollbelastung sehr konstante Taktraten halten und Spiele so stabiler beschleunigen kann - und das trotz passiver Kühlung.

In diesem Fall schaffen es die vier Firestorm-Kerne des Apple-Notebooks auf 3,2 GHz unter Last. Dabei wird das Powerbudget auf 15 Watt festgesetzt. Nach ein paar Minuten Dauerlast drosselt der Chip auf knapp 10 Watt herunter und die Firestorm-Kerne pendeln sich bei 2,5 GHz ein. Ausgelesen werden können diese Informationen mit Apples Kommandozeilentool Powermetrics.

Es gibt aber auch beim Apple M1 Grenzen.

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Crass Spektakel 23. Feb 2021

Gemeint war übrigens 2006, nicht 2016. Ist ein Core2.

sofries 02. Dez 2020

Deine Vergleiche sind wenig zielführend, weil eine 5600 nicht in ein Ultrabook passt...

backslash 01. Dez 2020

Komisch nur, dass sich ARM Code gerade auf mobilen Geräten bewährt hat wo Ressourcen in...

renegade334 30. Nov 2020

Vielleicht habe ich mich nicht klar ausgedrückt, das ernsthafte Verwendung ist. - Ich...

hardtech 28. Nov 2020

ja das display ist nur heller. auflösung und abdeckung farbraum sind für einen laien...



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