Macbook Air M5 im Test: Das Beste am neuen Macbook ist der Preis für das M4-Air
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Das Macbook Neo (Test) ist aufgrund des geringen Preises das Macbook für all jene Kunden, die einen möglichst günstigen Einstieg in die Macbook-Welt haben wollen. Bisher füllte diese Rolle das Macbook Air für einen Startpreis von 1.100 Euro. Mit der M5-Version hat Apple den Startpreis um 100 Euro angehoben, dafür gibt es mehr SSD-Speicher.
Man kann sich durchaus fragen, wer das merklich teurere, neue Gerät überhaupt braucht. Allerdings zeigen sich im Test die Stärken eines vollwertigen Apple-Silicon-Chips mit genug Cores und sehr guter GPU-Leistung.
Das Macbook Air wird damit zum Upgrade des Neo in allen Bereichen. Es kann deshalb ohne Probleme vom Großteil der Kundschaft für viele Anwendungsfälle genutzt werden – auch solchen, bei denen Macbook Neo klar schwächelt.
| Display | 13,6" (34,5 cm) IPS-Panel (2.560 x 1.664 Pixel @ 60 Hz, spiegelnd, 468 cd/m²) |
| CPU | Apple M5 (4P+4C @ 4,5 GHz, 24 Watt) |
| GPU | integriert (10 Cores, 150 GByte/s Speicherbandbreite) |
| RAM | 16 GByte LPDDR5x (verlötet) |
| SSD | 512-GByte-SSD (verlötet) |
| Anschlüsse | 2x USB-C (Thunderbolt 4), 1x Magsafe, 1x 3,5-mm-Klinke |
| Maße | 30,41 x 21,5 x 1,13 cm, 1,23 kg |
| Akku | 53,8 Wattstunden-Akku |
| Preis ab/Preis Testmuster | 1.200/1.325 Euro |
Das Beste am Macbook Air M5 ist allerdings nicht das neue SoC (viel mehr hat Apple beim neuen Modell nicht verändert), sondern, dass sich Kunden über ein merklich günstigeres Macbook Air mit M4-Chip freuen können. Es wird mittlerweile zu Preisen von etwa 850 Euro angeboten. Klingt nach einem Angebot, das wir nicht ablehnen können, oder?
Tatsächlich schneidet das M5-Air in Benchmarks noch einmal besser ab als die M4-Version (Test) . So kommt die neue Version in Cinebench 2024 auf 1.023 Punkte im Multicore-Test. Im Single-Core-Test erreicht es 181 Punkte.
Die M4-Version erreicht 753 Punkte im Multicore- und 171 Punkte im Singlecore-Test. Der M5 ist also bereits in diesem Benchmark ein klares Upgrade, das die Leistung noch einmal um 35 Prozent anhebt.
Enormer Abstand zum Macbook Neo
Im Vergleich zum Neo, das mit einem älteren Smartphone-SoC ausgestattet ist, wird der Unterschied noch deutlicher. Wir messen mit 3.359 Punkten im Multicore-Benchmark ein Plus von mehr als 100 Prozent. Ein Argument für die teureren Macbooks ist also der Fakt, dass sie merklich mehr leisten können. Dabei bleibt der M5 durch die passive Kühlung unhörbar unter Last, wie das Neo.
Das luftgekühlte Macbook Pro mit M5-Chip schneidet allerdings etwas besser ab. Dieses Modell konnten wir bereits 2025 testen , als es zusammen mit dem neuen iPad Pro als erstes den M5-Chip erhielt. Der Unterschied beträgt allerdings nur etwa 10 Prozent. Dafür drosselt das Macbook Air merklich mehr, wenn wir die GPU voll ausreizen.
In Geekbench 6 sehen wir das erst einmal nicht. Beide Laptops kommen hier auf ähnliche Ergebnisse. Das Macbook Air M5 erreicht 77.689, das Pro M5 praktisch identische 75.656 Punkte. Ein Macbook Neo ist mit 31.219 Punkten wenig überraschend weit darunter angesiedelt.
Grafikleistung auch im Vergleich zum M4 deutlich besser
In der Praxis spiegelt sich das vor allem in unterschiedlichen fps wider. Das Macbook Air drosselt durch die passive Kühlung manchmal stark, das merken wir in Tests. So erreicht das M5-Air 62 fps in Cyberpunk 2077 bei Full-HD-Auflösung und niedrigen Details. Das Macbook Pro M5 kommt hier auf 90 fps. Das Macbook Neo schafft im gleichen Test kaum spielbare 24 fps.
Ähnlich sieht es in Shadow of the Tomb Raider aus, das wir gern als Beispiel für ein nicht auf Apple Silicon nativ laufendes Game nehmen. Das Macbook Air M5 kommt in Full-HD und bei niedrigen Details auf 76 fps. Das Macbook Pro M5 ist mit 86 fps etwas schneller, das Macbook Neo mit 24 fps merklich langsamer. Der ältere M4 im Macbook Air schafft 47 fps.
Generell können wir sagen: Bei allen Aufgaben ist der M5-Chip noch einmal schneller als der M4, was auch an der verbesserten Speicherbandbreite von 153 zu 120 GByte/s liegt. Im Vergleich zum Macbook Neo müssen wir keine Kompromisse eingehen.
Nur die wirklich schweren Lasten wie Videorenderings, 3D-CAD-Arbeit, virtuelle Maschinen, KI-Training oder einige Teile der Softwareentwicklung benötigen noch mehr Leistung. Die bietet Apple in Form des M5 Pro und M5 Max auch an, nur eben nicht im günstigeren Macbook Air.
Generell ist der Aufpreis aber ziemlich hoch, wenn wir uns den Startpreis von 1.100 Euro für das Macbook Air M5 anschauen. Ein M4-Air für 850 Euro wird da zu einem interessanten Deal. Denn weitere Tests zeigen, dass sich am Gehäuse selbst nichts geändert hat.
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