Macbook Air M5 – Verfügbarkeit und Fazit
Apple hat den Grundpreis des Macbook Air auf 1.200 Euro angehoben. Dafür entfällt die Version mit 256-GByte-SSD. In der Mindestkonfiguration gibt es das M5 mit acht statt zehn GPU-Cores, 16 GByte RAM und einer 512-GByte-SSD. Den GPU-Vollausbau mit zehn Cores, den wir auch getestet haben, gibt es ab 1.324 Euro. Auch das RAM-Upgrade auf 24 und dann 32 GByte kostet je Schritt 250 Euro. Gleiches gilt für die SSD, die je 512 GByte Mehrkapazität 250 Euro mehr kostet.
Fazit
Mit dem Release des Macbook Neo für 700 Euro hat sich Apple selbst einer großen Käuferschaft für das Macbook Air beraubt. Früher kauften Kunden nämlich das bis vor Kurzem günstigste Macbook für 1.100 Euro oder gebraucht mit älterer Hardware. Die Unterschiede zwischen dem neuen Neo und dem Air mit M5-Chip sind aber groß genug, um zwei Geräte zu rechtfertigen.
| Pro | Contra |
|---|---|
| M5-Chip kann fast alle Aufgaben zufriedenstellend bewältigen | Einstiegspreis jetzt 100 Euro teurer |
| Merklich bessere Grafikleistung durch höhere Speicherbandbreite im Vergleich zum M4 | Merklich teurer als das Macbook Neo (das für leichte Last genauso gut geeignet ist) |
| Gut kalibriertes IPS-Panel | wenig Neues im Vergleich zum jetzt merklich günstigeren M4-Modell |
| exzellentes Gehäuse plus Trackpad-Tastatur-Kombo | mehr Ports und Entspiegelung gibt es nur beim Macbook Pro |
| starke Akkulaufzeit | verlötete Komponenten, deren Aufrüstung teuer ist. |
Der M5-Chip ist durch seine bessere Leistung und vor allem die schnellere Speicheranbindung merklich besser für alle möglichen Aufgaben geeignet. Damit lassen sich Medien konsumieren, Büroarbeiten ausführen, Programme erstellen oder durch die enorm schnelle GPU-Anbindung selbst moderne Spiele wie Cyberpunk 2077 zufriedenstellend spielen.
Dabei wird weiterhin die exzellente Kombination aus gut verarbeitetem Gehäuse, langer Akkulaufzeit, sehr gutem Panel und der Apple-typischen Tastatur-Trackpad-Kombination geboten. Das Macbook Air bleibt für 1.200 Euro also das beste Gerät für Apple-Kunden, die mit ihrem Laptop arbeiten und spielen und dabei auf wenig verzichten wollen. Nur in ganz speziellen Fällen ist ein Upgrade auf ein Macbook Pro notwendig.
Das Beste ist aber: Durch den Release des neuen M5-Modells wird das M4-Air merklich günstiger angeboten. Onlinehändler bieten das Gerät bereits ab etwa 850 Euro an. Zwar ist das neue Air M5 in Anwendungen und Spielen messbar schneller.
Die 350 Euro Aufpreis können wir aber auch sparen. Damit sich das Upgrade lohnt, muss Apple noch etwas mehr machen, als nur die Hauptplatine mit SoC auszutauschen. Dafür sind auch die älteren Apple-Silicon-Macs einfach zu gut nutzbar.
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