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Macbook 12 im Test: Einsamer USB-Port sucht passende Partner

Apples neues Macbook 12 ist sehr leicht und sehr dünn. Und dafür musste Apple kaum Kompromisse eingehen. Doch ein Problem ist der einzelne USB-Typ-C-Anschluss. Oft ist er das Beste, was einem Notebook passieren konnte - doch mindestens genauso oft nervt er einfach.

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Das neue Macbook 12 von Apple hat nur einen USB-3.1-Anschluss
Das neue Macbook 12 von Apple hat nur einen USB-3.1-Anschluss (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Minimalistischer als das neue Macbook 12 geht es kaum: Apple hat bei seinem neuen Notebook radikal weggelassen, was aus Sicht des Herstellers entbehrlich sein könnte. Herausgekommen ist ein Gerät mit nur einem derzeit ungewöhnlichen USB-C-Anschluss, das irgendwo zwischen den alten Macbooks und dem iPad positioniert ist. Gewissermaßen das Beste aus beiden Welten - jedenfalls fast. Für viele dürfte es der ideale Begleiter für unterwegs sein.

Trotzdem gehört das Macbook 12 nicht zu den Convertibles - dazu fehlen der Touchscreen und ein Dreh- beziehungsweise Klappmechanismus. Ein wenig vergleichbar ist es mit den damals extrem seltenen teuren Netbooks. Sonys High-End-Netbook Vaio X war vor sechs Jahren sogar teurer als das Macbook 12 und bot ebenfalls schon eine SSD als Speichermedium. Letztendlich zeichnet das neue Macbook 12 aber vor allem eines aus: das sehr schlanke Gehäuse ohne die langsamen Eigenschaften eines Atom-Prozessors.

Auch wenn es mit einem Gewicht von 920 Gramm nicht das leichteste Notebook ist, ist es zumindest in der Mac-Familie derzeit das kompakteste. Mit einer maximalen Dicke von 13 mm ist es zudem eines der dünnsten Geräte auf dem Markt. Zusammengeklappt scheint es vom Formfaktor eher ein Tablet zu sein und nimmt in der Grundfläche wie auch der Dicke nur wenig mehr Platz ein als das iPad der ersten Generation.

Leichte Ultrabooks wie das Lenovo Thinkpad X1 Carbon oder das Macbook Air wirken im direkten Vergleich wie ein schwerer Klotz. Wer sich einmal an das geringe Gewicht des Macbook 12 gewöhnt hat, wechselt nur mit Bedauern zurück zu einem schwereren Gerät.

  • Das Apple-Logo auf der Rückseite leuchtet erstmals nicht, wenn das Macbook angeschaltet ist. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch die neue Tastatur des Macbook 12 besitzt eine Hintergrundbeleuchtung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der USB-Typ-C-Anschluss ist neben dem Kopfhöreranschluss die einzige Schnittstelle des Macbook 12. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display des Macbook 12 gibt Farben sehr gut wider, ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... spiegelt aber stark. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wartungsklappen gibt es nicht, und auch der Akku ist fest verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Macbook 12 ist sehr dünn. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Neben dem Lautsprecher hat das Macbook 12 keine Öffnungen - das System ist passiv gekühlt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Surface Pro 3 ist mit dem Tastaturcover dicker als Apples Macbook 12. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Macbook 12 ist sehr dünn. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Auffallend ist auch der sehr gute Schwerpunkt des Notebooks: Das Gewicht ist im ausgeklappten Zustand sehr ausgewogen verteilt. Das liegt an dem sehr leichten Display. Selbst wenn der Nutzer es auf dem Schoß mit nach unten geneigten Oberschenkeln hält, kippt das Macbook 12 nicht so leicht um. Bei Tablets mit Tastatur ist das Problem bauartbedingt stärker ausgeprägt - das Surface Pro 3 in einem steilen Winkel fühlt sich auf dem Schoß an, als ob es gleich kippen würde.

Auch das Tragen mit einer Hand an einer Ecke der Handballenauflage ist wegen des geringen Gewichts und der Festigkeit der Konstruktion problemlos, die Handhabung ist daher vergleichbar mit der eines Tablets. Nur am Display sollte das Notebook nicht ohne Vorsicht getragen werden. Das Gelenk ist nicht starr genug und beim Heben am Display öffnet sich das Notebook recht schnell bis zu seinem maximalen Winkel.

Die Verarbeitung ist wie von Apple gewohnt sehr gut. Das Gehäuse fühlt sich noch etwas hochwertiger an als das der anderen Macbooks. Das liegt vor allem daran, dass das Gehäuse so wenige Öffnungen hat. Öffnungen zur Kühlung gibt es nicht, da eine passive Kühlung ausreicht. Da es kaum Schnittstellen gibt, sind die Seiten ebenfalls größtenteils geschlossen. Außerdem sind die Kanten weniger scharf als bei anderen Macbooks.

Erstmals gibt es das Gehäuse auch in unterschiedlichen Farben. Nicht nur das klassische Macbook-Silber, sondern auch das vom iPad bekannte Spacegrau und Gold können als Gehäusefarbe gewählt werden.

226 ppi endlich auch im Kleinen 
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jo-1 14. Jul 2015

dafür gibt's ein rMBP 13" - so eines hab ich HDMI, 2x TB 2 2x USB 3.0 und Stromanschluss...

jo-1 14. Jul 2015

ob das statistisch relevant ist kann ich nicht beurteilen, ich hatte in den vergangenen...

Anonymer Nutzer 18. Mai 2015

Verlierer hassen Sieger.

Dante-ZukaZero 18. Mai 2015

Gibt bestimmt genug Leute denen diese eine Schnittstelle reicht und das ist doch auch ok...

Anonymer Nutzer 18. Mai 2015

Seit wann lassen die euch ins Internet?


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