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Tabletpower im Notebook

Technisch interessant ist besonders die Hauptplatine des Macbook 12. Um viel Akkukapazität unterzubringen, wurde die Platine sehr klein konstruiert. Knapp ein Drittel der Größe der Platine des Macbook Air nimmt sie in Anspruch. Neben dem Core-M-Prozessor befinden sich auf der Apple-typischen schwarzen Hauptplatine auch Arbeitsspeicher, SSD mit SSD-Controller, die Controller der drahtlosen Schnittstellen und zahlreiche weitere Chips, etwa zur Spannungsregulierung.

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Alle Komponenten sind fest verlötet, SSD und Arbeitsspeicher können also nicht aufgerüstet werden. Wer mehr SSD-Speicher braucht, muss von Anfang an ein höheres Modell einplanen. Immerhin hat das kleinste Macbook 12 bereits 256 GByte Festspeicher und damit doppelt so viel wie das günstigste Macbook Pro 13 mit Retina-Display. Beim Arbeitsspeicher lässt sich aber auch über BTO-Optionen (Build to Order) nicht mehr als die 8 GByte bestellen.

  • Das PoP aus DRAM-Cache und SSD-Controller ist orange markiert, einer der Flash-Chips gelb (Bild: iFixit)
  • Der zweite Flash-Chip ist orange gerahmt (Bild: iFixit)
  • Apples SSD-Controller (Bild: iFixit)
Das PoP aus DRAM-Cache und SSD-Controller ist orange markiert, einer der Flash-Chips gelb (Bild: iFixit)

Im Macbook 12 verwendet Apple je nach Variante leicht angepasste Core-M-Prozessoren von Intel mit zwei Kernen, die hauptsächlich in Tablets und Convertibles eingesetzt werden. Die Thermal Design Power (TDP) des Core M-5Y31, Core M-5Y51 und Core M-5Y71 hat Apple von 4,5 Watt auf 5 Watt erhöht: Dadurch wird zwar etwas mehr Strom benötigt und die Abwärme des Chips steigt, doch konnte Apple so auch den Basistakt der drei Prozessoren auf 1,1 GHz, 1,2 GHz beziehungsweise 1,3 GHz erhöhen. Der maximale Takt, den die Chips im Turbo-Modus kurzzeitig erreichen können, bleibt unverändert bei 2,4 GHz, 2,6 GHz und 2,9 GHz. Auch die Taktraten der iGPU HD Graphics 5300 bleiben mit 300 MHz Basistakt und 850 MHz beim kleinsten Modell und 900 MHz bei den beiden größeren im Turbo-Modus unverändert.

Die Core-M-Prozessoren stehen bei kurzen Berechnungen den leistungsfähigeren Broadwell-Prozessoren, wie sie im neuen Macbook Pro 13 Retina eingesetzt werden, in nichts nach. Wird ein Tab mit dem Browser geöffnet oder ein JPEG verkleinert, springen die beiden Kerne kurzzeitig auf den jeweiligen Maximaltakt, und dann darf auch für einige Sekunden die TDP überschritten werden. Nach etwa einer Minute drosselt die CPU aber wieder, wie wir im Test des Core M-5Y10 herausgefunden haben.

Erst über einen längeren Zeitraum werden Leistungsunterschiede zwischen Macbook 12 und Macbook Pro 13 Retina deutlich spürbar. Bei der Bearbeitung von Bildern in Adobes Photoshop CC sind selten Unterschiede zu merken. Erst wenn aufwendigere Filter verwendet werden, braucht das Macbook 12 ein paar Sekunden länger. Auch bei der Konvertierung von RAW-Bildern sind Unterschiede spürbar. Der Core-M-Prozessor braucht meist ein paar Sekunden mehr Zeit pro Bild - je mehr Bilder konvertiert werden sollen, desto mehr macht sich der Unterschied bemerkbar.

Macbook 12 (Intel Core M-5Y31, 8GByte RAM)Macbook Pro 13 Retina (Late 2013) (Core i5-4258U, 8 GByte RAM)Surface Pro 3 (Intel Core i5-4300U, 4 GByte RAM)
Photoshop-CC-Benchmark35 Sekunden29 Sekunden107 Sekunden
Premiere-Pro-CC-Benchmark2 Stunden 43 Minuten1 Stunde 10 Minuten1 Stunde 21 Minuten
Macbook 12 - Premiere-Pro-CC- und Photoshop-CC-Benchmark

Bei der Bearbeitung von Videos fallen die Leistungsunterschiede stärker auf. Wir verwenden für den Test Adobe Premiere Pro CC, das sich auf dem Macbook 12 deutlich träger anfühlt. Besonders das Rendern des Videos in eine MP4 mit H.264-Codec dauert mehr als doppelt so lang - unser Macbook Pro 13 Retina (Late 2013) und unser Surface Pro 3 benötigen beide jeweils etwas über eine Stunde.

Zum Spielen eignet sich das Notebook noch weniger: Die Hardware des Macbook 12 liegt bei den meisten aktuelleren Spielen unter den Mindestanforderungen. Das bestätigt auch der Tomb-Raider-Benchmark: Mit durchschnittlich 9,2 Bildern pro Sekunde bei einer Auflösung von 1.440 x 900 Pixeln ist das Spiel unspielbar. Wer aber am Star-Wars-Day noch einmal die Welt von Star Wars: Knights of the Old Republic erkunden möchte, der hat kein Problem - Klassiker und auch Indie-Spiele mit niedrigen Systemanforderungen laufen ohne Probleme.

 226 ppi endlich auch im KleinenDer eigene SSD-Controller 
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jo-1 14. Jul 2015

dafür gibt's ein rMBP 13" - so eines hab ich HDMI, 2x TB 2 2x USB 3.0 und Stromanschluss...

jo-1 14. Jul 2015

ob das statistisch relevant ist kann ich nicht beurteilen, ich hatte in den vergangenen...

Anonymer Nutzer 18. Mai 2015

Verlierer hassen Sieger.

Dante-ZukaZero 18. Mai 2015

Gibt bestimmt genug Leute denen diese eine Schnittstelle reicht und das ist doch auch ok...

Anonymer Nutzer 18. Mai 2015

Seit wann lassen die euch ins Internet?


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