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226 ppi endlich auch im Kleinen

Spekulationen über ein Macbook Air mit Retina-Display mit IPS-Panel gab es schon lange vor der Ankündigung des Macbook 12. Bestätigt haben sich diese zwar nicht, doch gibt es mit dem Macbook 12 nun auch ein kleines Macbook mit hochauflösendem Display in Apples Portfolio. Das 12 Zoll große, namensgebende Display löst mit einer Auflösung von 2.304 x 1.440 Pixeln auf, was einer Pixeldichte von 226 ppi entspricht.

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Anders als das kleinste Macbook-Air-Modell hat das Macbook 12 ein Display mit IPS-Panel im 16:10- statt 16:9-Format. Beim Anschauen von Filmen sind die schwarzen Balken zwar größer, doch zeigen Webseiten und Textdokumente in dem Display-Format mehr vom Inhalt an. Für das Arbeiten ist das dementsprechend besser. Besonders kommt die Höhe Anwendern zugute, die gerne das Dock oder Icons über Programmen eingeblendet lassen.

  • Das Apple-Logo auf der Rückseite leuchtet erstmals nicht, wenn das Macbook angeschaltet ist. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch die neue Tastatur des Macbook 12 besitzt eine Hintergrundbeleuchtung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der USB-Typ-C-Anschluss ist neben dem Kopfhöreranschluss die einzige Schnittstelle des Macbook 12. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display des Macbook 12 gibt Farben sehr gut wider, ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... spiegelt aber stark. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wartungsklappen gibt es nicht, und auch der Akku ist fest verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Macbook 12 ist sehr dünn. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Neben dem Lautsprecher hat das Macbook 12 keine Öffnungen - das System ist passiv gekühlt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Surface Pro 3 ist mit dem Tastaturcover dicker als Apples Macbook 12. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Display des Macbook 12 gibt Farben sehr gut wider, ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Helligkeit des Displays ist der des Macbook Pro 13 Retina sehr ähnlich: Die durchschnittliche maximale Helligkeit liegt bei 340 cd/m2. Um auch bei strahlendem Sonnenschein arbeiten zu können, reicht das gerade so. Dunkle Inhalte sind nur schwer zu erkennen. Außerdem stört die Spiegelung des Display-Glases arg. Immerhin sind Schutzglas und Panel so dicht miteinander verklebt, dass es nicht zu einer zweiten Spiegelungsebene kommt.

Um Energie zu sparen, verwendet Apple nach eigenen Angaben ein Display mit Pixeln, die deutlich mehr Licht durchlassen sollen - dabei kommt vermutlich Sharps Igzo-Technik zum Einsatz, was uns Apple allerdings nicht bestätigen wollte. Im Vergleich zum Macbook Pro 13 Retina soll das Display rund 30 Prozent weniger Energie benötigen, um dieselbe Helligkeit zu erreichen.

Einfluss auf die Farbdarstellung scheint das nicht zu haben. Wie von Apple gewohnt, ist diese auch beim Macbook 12 sehr gut. Farben werden kräftig und natürlich dargestellt, von der Farbgebung her ist das Display denen der Macbook-Pro-Retina-Modelle sehr ähnlich.

Apple-Ingenieure sind passionierte Tetris-Spieler

Interessant ist, wie die Apple-Ingenieure versuchen, jeden Millimeter des schlanken Gehäuses effizient zu nutzen. Unser von Apple gestelltes Testgerät durften wir nicht auseinandernehmen. Doch wie der Teardown des Reparaturdienstes iFixit zeigt, versucht Apple, den Platz im Inneren so gut es geht mit dem Akku zu füllen. Er besteht aus insgesamt fünf Teilen, die terrassenförmig aufgebaut sind, um den vorhandenen Raum im flachen Apple-Notebook auszunutzen. 39,71 Wh (5.263 mAh, 7,55 V) fasst der Akku insgesamt durch die Bauweise.

Der Akku mit fast 40 Wh reicht locker für einen Arbeitstag im Büro: Während unseres Tests wechselten wir je nach Situation zwischen mittlerer und maximaler Helligkeit, surften und tippten überwiegend, streamten aber auch mal ein Video und konvertierten ein paar RAW-Bilder. Erst nach rund 9 Stunden musste das Notebook wieder geladen werden und hielt damit fast genauso lang durch wie das Macbook Pro 13 Retina (Late 2013) des Redakteurs. Arbeitet das Macbook 12 dauerhaft unter Volllast, so hält der Akku bei mittlerer Bildschirmhelligkeit rund 5 Stunden durch - wir renderten ein Video rund 2,5 Stunden, da war der Akkustand bei 50 Prozent angelangt.

Die elektrische Leistungsaufnahme haben wir mit vollgeladenem Akku am Netzteil gemessen und kommen auf sehr gute Werte: Mit abgeschaltetem Display sind es gerade einmal 2,4 Watt ohne Last. Gerade der Wert ohne Display ist hervorragend. Lenovos Yoga 3 Pro benötigt in einer solchen Situation 3,7 Watt. Die Leistungsaufnahme liegt also immerhin 50 Prozent höher, wenn auch auf extrem geringem Niveau.

Das Display mit voller Helligkeit ergibt einen Gesamtwert von etwa 5,7 Watt. Hier pendelte die Messung aber stärker um diesen Wert herum. Minimale Lasten wie das Scrollen im Browser-Fenster reichen, um eine elektrische Leistungsaufnahme von etwa 12 Watt zu erreichen.

Unter Last mit dem Luxmark 3.0 im CPU+GPU-Stresstest erreichen wir kurzzeitig 20 Watt Leistungsaufnahme. Schon nach wenigen Minuten drosselt sich die Stromaufnahme erwartungsgemäß. Es sind dann nur noch 17 Watt. Dabei wird das Gerät mittig auf der Unterseite zwar spürbar, aber nicht schmerzhaft warm. Beim Rendern eines Videos messen wir 40 Grad Celsius. Wer nicht allzu hitzeempfindlich ist, hält das auch mit kurzen Hosen auf dem Schoß aus. Das Wichtigste ist aber, dass die Hitze nicht nach oben hin durchschlägt, und das gelingt Apple hervorragend. Beim Tippen stört die Wärme überhaupt nicht.

Durch die niedrige Leistungsaufnahme des Prozessors und die geringe Abwärme kann Apple erstmals alle Komponenten passiv kühlen. Weder ein Lüfter noch Abwärme-Öffnungen sind notwendig. Stattdessen wird der Aluminium-Unibody genutzt, um die Wärme des Systems abzuführen.

 Macbook 12 im Test: Einsamer USB-Port sucht passende PartnerTabletpower im Notebook 
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jo-1 14. Jul 2015

dafür gibt's ein rMBP 13" - so eines hab ich HDMI, 2x TB 2 2x USB 3.0 und Stromanschluss...

jo-1 14. Jul 2015

ob das statistisch relevant ist kann ich nicht beurteilen, ich hatte in den vergangenen...

Anonymer Nutzer 18. Mai 2015

Verlierer hassen Sieger.

Dante-ZukaZero 18. Mai 2015

Gibt bestimmt genug Leute denen diese eine Schnittstelle reicht und das ist doch auch ok...

Anonymer Nutzer 18. Mai 2015

Seit wann lassen die euch ins Internet?


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