Centralized Task Scheduling, Timer Coalescing, SMB2 statt AFP
So manche Hintergrundaufgabe, die ein System wiederholt ausführt, kann ausgesetzt werden, wenn das System mit Akkustrom betrieben wird. Dank Centralized Task Scheduling werden bestimmte Aufgaben wie das Suchen nach Updates im Akkubetrieb nur noch alle paar Tage durchgeführt und Downloads finden gegebenenfalls nur dann statt, wenn das System am Stromanschluss hängt.
App-Entwickler können dem System über neue APIs mitteilen, wenn ihre App Aufgaben zeitlich verlagern kann, so dass diese beispielsweise nur dann ausgeführt werden, wenn das System am Stromanschluss hängt. Das System soll aber auch erkennen, wenn ein Rechner nicht benutzt wird, um dann, falls nötig, Aufgaben mit hoher Systemlast abzuwickeln, ohne dass dies den Nutzer stört.
Timer Coalescing
Die interessanteste Neuerung dürfte aber Timer Coalescing sein. Es soll dazu führen, dass die CPU möglichst viel Zeit im Idle-Modus verbringt, da dies die Leistungsaufnahme reduziert und so die Akkulaufzeit verlängert. Dazu werden die Timer der laufenden Apps synchronisiert, so dass sie möglichst gleichzeitig ausgelöst werden. So wird die CPU seltener aus dem Schlafmodus geweckt, und wenn sie aufwacht, kann sie gleich Aufgaben für mehrere Apps abwickeln. Um das zu erreichen, verändert Apple den Zeitpunkt, zu dem Timer ausgeführt werden, Entwickler können sich also nicht darauf verlassen, wann ihre Timer ausgelöst werden. Allerdings soll Mac OS X APIs bieten, mit denen App-Entwickler dies ausdrücklich unterbinden können.
Da es immer einige Mikrosekunden dauert, bis die CPU wieder voll einsatzbereit ist, wird ohne Timer Coalescing ein Teil der in diesem Zeitraum ansteigenden Leistungsaufnahme regelrecht verschwendet. Reduziert man die Wechsel zwischen den verschiedenen CPU-Modi, steigt auch die Energieeffizienz des Systems.
SMB2 statt AFP
Eine nennenswerte Änderung gibt es beim Standardnetzwerkdateisystem, denn Mavericks setzt hier bei Microsoft auf SMB2. AFP, SMB und NFS werden aber auch weiterhin unterstützt.
SMB2 sei sehr schnell, sicher und kompatibel mit Windows, begründet Apple die Umstellung. Dank des von SMB2 genutzten Resource Compounding können beispielsweise mehrere Anfragen in einem Request gesendet werden. Auch kann SMB2 schnelle Netzwerke effizienter nutzen und cacht Datei- und Ordnereigenschaften recht aggressiv. Verlorene Verbindungen kann SMB2 wieder aufbauen, ohne dass Applikationen etwas davon merken.
Bei der Authentifizierung unterstützt SMB2 Kerberos und NTLMv2, was für mehr Sicherheit sorgen soll.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed
| Mac OS X 10.9: Apples Mavericks unter der Haube |
- 1
- 2










also auf der DP1 (13A476u) lässt sich Flash jedenfalls problemlos installieren, sonst...
??? Es entscheidet doch auch keiner für andere
Und, nach aller Erfahrung, ist mehr RAM nächstes Jahr billiger als dieses. Warum also...
Dank Chamaeleon geht es tatsächlich auf einem 2006er Macbook mit C2D 64bit CPU und Intel...