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Airplay Mirroring gibt es nicht für alle

Mit Mountain Lion ist jetzt auch die Airplay-Unterstützung erweitert worden. Damit können per iTunes beispielsweise Videos an ein Apple TV der zweiten oder dritten Generation geschickt werden. Das ist soweit bekannt, denn iPad-Nutzer machen das seit eh und je. Eigentlich ist Airplay für Videos auf Macs ein längst überfälliger Schritt. Airplay sorgt dann für einen Puffer, so dass die Videowiedergabe nicht einfach abbricht, sofern die Verbindung kurzzeitig Schwierigkeiten hat. Das funktioniert genauso wie bei iOS-Geräten.

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Die Airplay-Funktion arbeitet auch mit alten Macs zusammen. Nur das neue Airplay Mirroring ist eingeschränkt. Damit wird der gesamte Bildinhalt an ein Apple TV geschickt. Was ein rechenschwaches iPad kann, kann aber noch längst nicht ein Mac, so unlogisch das auch klingen mag.

Apple hat die Funktion nur für neuere Macs programmiert. Bei einem Core-2-Duo-Mac aus dem Jahr 2009 passiert diesbezüglich nichts. Wir konnten Airplay Mirroring aber mit einem iMac des Jahres 2011 benutzen. Der Desktop wird dann per WLAN mit sehr guten Ergebnissen dupliziert.

Wir konnten ohne Probleme Videomaterial auf einem Fernseher anschauen. Das ist beispielsweise dann praktisch, wenn ein Videoplayer kein Airplay direkt unterstützt. Außerdem werden Inhalte so nahezu in Echtzeit angezeigt. Für Livestreaming am Computer ist das praktisch. Eine Verzögerung ist zwar spürbar - auf dem Mac werden die Inhalte etwas früher angezeigt -, aber bei Videos nicht störend, da die Ton-Ausgabe an Airplay angepasst ist und somit leicht verzögert ausgegeben wird.

Anders sieht es bei normalen Arbeiten aus. Die Verzögerung ist durchaus wahrnehmbar, aber auch hier im akzeptablen Bereich.

Technisch gibt es an Airplay nichts auszusetzen. Die Kompression ist ziemlich gut. In Spitzenwerten haben wir Datenübertragungen von etwas über 1 MByte/s gesehen. Das reicht für fast alles aus, auch HD-Filme. Wer genau hinschaut, wird ein paar qualitative Einbußen erkennen können. Vor allem im Bereich roter Farbe oder bei schnellen Szenenwechseln in Spielen.

Spielen per Airplay erfordert Ausprobieren

Prinzipiell kann der Spieler auch auf einem Fernseher spielen. In Starcraft 2 und Diablo 3 ist die schnelle Reaktion aber wichtig. Damit das Spielerlebnis überhaupt flüssig ist, muss der Anwender dafür sorgen, dass die Grafikkarte nicht zu viel zu tun hat. In hohen Grafikeinstellungen hing die Ausgabe zeitweise immer mal wieder. Bei reduzierten Grafikeinstellungen gibt es keine Probleme. Das lässt darauf schließen, dass die Airplay-Ausgabe in erster Linie von der Grafikhardware übernommen wird. Und es erklärt auch, warum alte Macs die Option nicht bekommen.

Spaß macht das Spiel wegen der allgemeinen Verzögerung von etwa einer Viertelsekunde aber in der Regel nicht. Es gibt nur wenige Genres, bei denen das Spielen auf dem Fernseher interessant wäre. Dazu gehören rundenbasierte Spiele wie etwa die Civilization-Serie.

Airplay Mirroring funktioniert laut Apple nur mit der 2011er- und 2012er-Generation von Macs. Der recht teure Mac Pro wird übrigens nicht zu den unterstützten Geräten gezählt.

 Mit dem Gatekeeper gegen drohenden Schadsoftware für Mac OS XFazit und Verfügbarkeit von Mountain Lion 
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vivaeltoro 26. Jul 2014

Hallo, ich hatte das Problem auch... habe die skalierte Bildschirmdarstellung aktiviert...

megaseppl 05. Jun 2013

Auch wenn dieser Thread hier reichlich outdated ist... auf diesen Beitrag muss ich...

jor 06. Aug 2012

Das hat wohl doch technische Gründe, siehe dazu: https://discussions.apple.com/thread...

samy 31. Jul 2012

Apple ist selbsterklärend da gibt es keine Hilfe...

MacGT 31. Jul 2012

Wer braucht denn bitte dafür eine Erklärung?! Selbsterklärender gehts nun wirklich nicht...


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