Die iCloud wird ausgebaut, die Softwareaktualisierung abgebaut

Mit dem Ausbau des Datendienstes iCloud macht Apple die Nutzung verschiedener Apple-Geräte ein Stück weit einfacher. OS X und iOS nutzen bereits jetzt in vielen Bereichen eine gemeinsame Datenbasis, wie etwa bei den Bookmarks oder gar den Kontakten.

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Neu hinzugekommen ist die Synchronisierung offener Webseiten. Apple nennt das iCloud Tabs. Dafür gibt es ein eigenes Symbol in Safari. Ein Klick darauf zeigt verschiedene offene Tabs den jeweiligen Geräten zugeordnet an. Mobile Geräte können das aber erst ab iOS 6. Das erinnert an die Art und Weise der Synchronisation mit Googles Chrome-Browser oder auch Firefox, der diesen Dienst schon länger anbietet. Die neue Version 6 von Safari war in unserem Test mit dem Goldmaster allerdings deutlich instabiler als die Vorgänger. Abstürze gab es ein- bis zweimal pro Arbeitstag.

Dokumente können jetzt ebenfalls in die iCloud verschoben werden. Das ist sozusagen ein Ersatz für die alte iDisk. Das neue System ist einerseits einfacher, andererseits aber vor allem für erfahrene Anwender komplizierter. Ein Beispiel verdeutlicht das ganz gut: Wer die Vorschauanwendung öffnet - ohne Datei -, sieht in der Ecke ein Wolkensymbol. Wird darauf geklickt, kann der Anwender in das Fenster beliebige Dateien hineinschieben oder sie öffnen, sofern die Vorschau den Dateityp beherrscht. Das ist sehr transparent und übersichtlich. Allerdings auch einschränkend, denn der Nutzer kann beispielsweise nicht einfach ein Disk Image so in die iCloud verschieben, da die Vorschau dieses Format nicht öffnen kann.

Disk Images öffnet normalerweise der Finder, doch der hat keine Möglichkeit, Dateien in der iCloud abzuspeichern. Zudem fehlt im Finder eine Möglichkeit, in der iCloud abgelegte Dateien vernünftig anzuschauen. Das Prinzip ist nämlich, dass jede Anwendung ihren eigenen Platz in der iCloud hat. Das ist vergleichbar mit dem Speicherplatz auf iOS-Geräten. Die Nachteile zeigen sich dann bei Dateien, die mehrere Anwendungen öffnen können. Wer unter iOS etwa Videos im VLC-Player speichert, kommt über eine andere Anwendung an diese nicht heran.

  • Gatekeeper-Optionen in der Standardeinstellung.
  • Gatekkeper warnt vor zu schwachen Einstellungen.
  • Die Gatekeeper-Optionen sind unter Sicherheit zu finden.
  • Diese Anwendung wurde in den Standardeinstellungen geblockt.
  • Gamecenter-Anwendung
  • Gamecenter-Anwendung
  • Gamecenter-Anwendung
  • Gesendete, oben eine weitergeleitete, E-Mails sind zusammen mit empfangenen E-Mails zu sehen.
  • Messages
  • Messages
  • Benachrichtigungen gibt es an der Seite.
  • Einstellungen zu den Benachrichtigungen
  • Twitter ist direkt integriert.
  • Popup einer angekommen E-Mail.
  • Die Vorschau kann nicht nur lokale,...
  • ... sondern auch entfernte Daten öffnen.
  • Wer ein Bild geöffnet hat, kann es einfach in die iCloud verschieben.
  • Hier können die iCloud-Daten zentral gelöscht werden. Außerdem kann sich der Nutzer einen Überblick machen.
  • Wer die Statusleiste im Finder einblendet findet unter "Alle meine Dateien" einen Hinweis auf die Nutzung der iCloud.
  • Fortschrittsanzeige beim Kopieren von Dateien.
  • Erinnerungen.
  • Die Anwendung hat Probleme mit unterschiedlichen Spracheinstellungen.
  • Das Umbenennen eines Fotos...
  • ... geht jetzt auch, wenn die Datei gerade offen ist.
  • iCloud-Tabs
  • Dienste-Integration
  • Die neue Tab-Übersicht kennen Nutzer von iPhones.
  • Diktieroptionen
  • Das Gesprochene wird an Apple-Server übertragen.
  • Die Softwareaktualisierung ist nun Teil des Mac App Stores.
  • Systemeinstellung zu der Aktualisierungsfunktion.
  • Backups können nun auf mehrere Datenträger verteilt werden.
  • Die Warnung gibt es nur bei Datenträger Nummer 2.
Wer die Statusleiste im Finder einblendet findet unter "Alle meine Dateien" einen Hinweis auf die Nutzung der iCloud.
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Es gibt aber eine kleine Ausnahme. Unter "Alle meine Dateien" tauchen iCloud-Dateien auf. Allerdings ohne jeden Hinweis darauf, dass die Daten in der iCloud sind. Erst mit einem Rechtsklick auf die Dateien ist der Ort ersichtlich. Erfahrene Nutzer sollten die Statusleiste im Finder einblenden, so lässt sich der Speicherort schneller herausfinden.

Inwiefern das auch unter Mac OS X zu befürchten ist, ist unklar, da die Anzahl der iCloud-kompatiblen Anwendungen noch sehr klein ist. Bereits jetzt können wir aber sagen, dass in der iCloud der Vorschauanwendung abgelegte iWork-Dokumente nicht direkt in iWork geöffnet werden können.

Die iCloud ist damit vorerst keine Ablösung für Dienste wie etwa Dropbox oder auch die ersatzlos gestrichene iDisk von Apple.

Speichern können Anwendungen in der iCloud nur, wenn sie darauf vorbereitet sind. Die einfache Textanwendung und die Vorschau können das beispielsweise. Safari hingegen kann Webseiten nicht in der iCloud, sondern nur lokal speichern. Dafür werden aber Tabs oder die Bookmarks dort abgelegt. Hier zeigt sich eine gewisse Inkonsistenz. Apple hätte zudem auch einfach einen generischen Ablagepunkt im Betriebssystem definieren können, dann könnten auch Altanwendungen einfach den Speicher im Netz nutzen. So einfach will es Apple den Anwendern aber grundsätzlich nicht machen.

Das zeigt sich auch an der Übersicht über die gespeicherten Dokumente in der iCloud: Die gibt es in den Systemeinstellungen. Dort sieht der Nutzer dann, welche Anwendung welche Daten beherbergt. Zudem können die Daten dort gelöscht werden. Hinzufügen oder gar Sichern der Daten ist in den Systemeinstellungen allerdings nicht vorgesehen. Die iCloud ist also überraschend kompliziert in der Anwendung, sobald der Nutzer sich damit etwas beschäftigt. Es erinnert an die Art und Weise, wie iOS seine Dateien speichert.

Verschwunden ist die alte Softwareaktualisierung. Der Schritt deutete sich schon vorher an. Zunehmend wurden Apple-Anwendungen über den Mac App Store aktualisiert und die alte Softwareaktualisierung nur noch für Kernkomponenten des Betriebssystems und Altanwendungen verwendet.

Mit dieser unnötigen Trennung macht Apple Schluss. Auch Aktualisierungen für das Betriebssystem werden nun über den Mac App Store eingespielt. Der alte Menüpunkt im System zur Softwareaktualisierung ruft nun den Mac App Store automatisch auf. In der Praxis ließ sich die Zusammenführung der Aktualisierungsmechanismen nur bei den Entwicklungsversionen testen. Apple machte ausgiebig Gebrauch von dieser Funktion.

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ITXXXENO 26. Mär 2019

Checken Sie bitte die Anleitung hier, um Ihr Problem zu beheben: fonepaw.de/anleitung...

megaseppl 05. Jun 2013

Auch wenn dieser Thread hier reichlich outdated ist... auf diesen Beitrag muss ich...

jor 06. Aug 2012

Das hat wohl doch technische Gründe, siehe dazu: https://discussions.apple.com/thread...

samy 31. Jul 2012

Apple ist selbsterklärend da gibt es keine Hilfe...



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