• IT-Karriere:
  • Services:

Mac OS X 10.5.8: Apple deaktiviert unsicheres Flash und entfernt Flashback

Apple unterstützt wider Erwarten doch alte Mac-OS-Versionen. Wer noch Mac OS X in der Version 10.5 alias Leopard einsetzt, bekommt nun ein Werkzeug gegen den Flashback-Trojaner und verliert unter Umständen sein Flash-Plugin.

Artikel veröffentlicht am ,
Flashback Removal Tool
Flashback Removal Tool (Bild: Screenshot: Golem.de)

Das Flashback Removal Tool gibt es jetzt auch für alte Mac-Versionen. Normalerweise unterstützt Apple nur die beiden jeweils letzten Versionen von Mac OS X. Derzeit sind das die Versionen 10.6 und 10.7. Mit dem neuen Flashback-Werkzeug zur Entfernung des Trojaners werden nun auch Nutzer unterstützt, die noch Mac OS X 10.5.8 im Einsatz haben.

Stellenmarkt
  1. dSPACE GmbH, Paderborn
  2. INIT Group, Karlsruhe, Braunschweig

Apple hat sich entschieden, doch noch die alte Version zu unterstützen, offenbar wegen der hohen Infektionsrate. Mehr als eine halbe Million Macs sind weltweit betroffen. Infektionen im deutschsprachigen Raum sind aber recht selten.

Flash wird deaktiviert, Java nicht

Gleichzeitig wurde das Sicherheitsupdate 2012-003 für die 10.5-Plattform veröffentlicht. Es schließt Sicherheitslücken nur indirekt. Apple geht zum Schutz der Anwender recht aggressiv vor und deaktiviert in vielen Fällen das Flash-Plugin, für das eigentlich Adobe verantwortlich ist. Apple ist nicht die einzige Firma, die so handelt. Auch Mozilla blockt Plugins mit Sicherheitslücken und musste sich für das Blocken von Java rechtfertigen. Während der Installation des Sicherheitsupdates wird der Anwender aufgefordert, eine neue Flash-Version zu installieren.

Wer Flash mit der Versionsnummer 10.1.102.64 oder älter einsetzt, wird nach dem Update keine Flash-Videos mehr ansehen können, denn die Dateien werden von Apple verschoben. In diesen alten Versionen stecken teils sehr gefährliche Sicherheitslücken. Aktuell ist die Version 11.2.202.235. Zwischen 10.1 und 11.2 gibt es auch zahlreiche Versionen mit gefährlichen Sicherheitslücken. Java wird aber interessanterweise nicht blockiert. Wer mit dem Removal Tool den Flashback-Trojaner entfernt, kann sich nicht sicher sein, ob er ihn sich nicht wieder einfängt. Flashback drang vor allem durch Sicherheitslücken in der Java-Laufzeitumgebung in Mac-Systeme ein. Einen Java-Patch gibt es für Mac OS X 10.5.8 aber noch nicht.

Das Removal Tool für Mac OS X 10.5.8 alias Leopard gibt es in Apples Downloadbereich. Das Sicherheitsupdate 2012 ist ebenfalls verfügbar. Es sollte auch über die Softwareaktualisierung verfügbar sein.

Die Mac-Plattform ist seit einiger Zeit verstärkt in den Fokus krimineller Gruppen geraten. Windows-Schadsoftware wird mittlerweile sogar für Macs portiert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-28%) 17,99€
  2. 19,95€
  3. 4,99€
  4. 2,49€

h.reindl 15. Mai 2012

Erstens wird das nur bei Leuten deinstalliert die eben zu dumm sind ihere Systeme sicher...

Gu4rdi4n 15. Mai 2012

nein, apple hat den besten support der welt xD Die kümmern sich um jeden ihrer Schäfchen ;)


Folgen Sie uns
       


Pocketalk Übersetzer - Test

Mit dem Pocketalk können wir gesprochene Sätze in eine andere Sprache übersetzen lassen. Im Test funktioniert das gut, allerdings macht Pocketalk auch nicht viel mehr als gängige und kostenlose Übersetzungs-Apps.

Pocketalk Übersetzer - Test Video aufrufen
Videoüberwachung: Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt
Videoüberwachung
Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt

Dass Überwachungskameras nicht legal eingesetzt werden, ist keine Seltenheit. Ob aus Nichtwissen oder mit Absicht: Werden Privatsphäre oder Datenschutz verletzt, gehören die Kameras weg. Doch dazu müssen sie erst mal entdeckt, als legal oder illegal ausgemacht und gemeldet werden.
Von Harald Büring

  1. Nach Attentat Datenschutzbeauftragter kritisiert Hintertüren in Messengern
  2. Australien IT-Sicherheitskonferenz Cybercon lädt Sprecher aus
  3. Spionagesoftware Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Finfisher

Radeon RX 5500 (4GB) im Test: AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren
Radeon RX 5500 (4GB) im Test
AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren

Mit der Radeon RX 5500 hat AMD endlich wieder eine sparsame und moderne Mittelklasse-Grafikkarte im Angebot. Verglichen mit Nvidias Geforce GTX 1650 Super reicht es zum Patt - aber nicht in allen Bereichen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Workstation-Grafikkarte AMDs Radeon Pro W5700 hat USB-C-Anschluss
  2. Navi-Grafikeinheit Apple bekommt Vollausbau und AMD bringt RX 5300M
  3. Navi-14-Grafikkarte AMD stellt Radeon RX 5500 vor

Energiewende: Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze
Energiewende
Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze

Wasserstoff ist wichtig für die Energiewende. Er kann als Treibstoff für Brennstoffzellenautos genutzt werden und gilt als sauber. Seine Herstellung ist es aber bislang nicht. Karlsruher Forscher haben nun ein Verfahren entwickelt, bei dem kein schädliches Kohlendioxid entsteht.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Brennstoffzelle Deutschland bekommt mehr Wasserstofftankstellen
  2. Energiewende Hamburg will große Wasserstoff-Elektrolyseanlage bauen

    •  /