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Mac OS X 10.10: Aufregung um erweiterte Spotlight-Suche

Die Suchfunktion Spotlight stellt ab der aktuellen Version 10.10 von Mac OS X und iOS 8 auch Anfragen im Internet und dem App Store. Das sorgt für Aufregung. Die Konkurrenz macht das aber schon lange.

Artikel veröffentlicht am ,
Spotlight sucht standardmäßig auch im Netz. Das lässt sich in den Einstellungen deaktivieren.
Spotlight sucht standardmäßig auch im Netz. Das lässt sich in den Einstellungen deaktivieren. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Apples Spotlight erweitert in Mac OS X 10.10 alias Yosemite und in iOS 8 seine Suche auch auf das Internet. Die Meldung sorgte für Aufregung, da dabei auch Daten über den jeweiligen Nutzer gesendet werden. Die Anfragen im Internet werden sogar an Microsofts Bing weitergeleitet. Apple hat inzwischen eine Erklärung zu der neuen Suchfunktion namens Spotlight Suggestions, zu Deutsch Vorschläge, gegeben, während besorgte Nutzer sogar ein Skript erstellt haben, mit dem die Funktion abgeschaltet werden kann.

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Wer Spotlight unter Mac OS X 10.10 nutzt, erhält demnach Vorschläge zu Webseiten, die von Bing stammen. Außerdem verweist Apple auf Apps, die unter dem eingegebenen Suchbegriff in seinem App Store erhältlich sind. Nach den ermittelten Standortdaten werden beispielsweise auch relevante Einrichtungen in der Nähe angezeigt. Das sind alles Funktionen, die Google beispielsweise mit Google Now auf Android-Smartphones bereits seit langem bietet.

Laut Apple werden weder persönliche Daten noch IP-Adressen oder der exakte Standort eines Anwenders an die Server weitergeleitet. Außerdem werde den Anwendern eine anonyme Identifikationsnummer zugewiesen, mit der die Daten übermittelt würden. Diese Identifikationsnummer werde alle 15 Minuten erneuert. Im Unterschied zu seinen Konkurrenten werde mit den Daten kein persönliches Profil erstellt und auch keine entsprechenden Suchanfragen gespeichert. Auch an Microsofts Bing würden nur die notwendigsten Daten übermittelt, etwa allgemeine Suchbegriffe und die Stadt, in der sich der Anwender befindet. Dort sollen sie auch nicht gespeichert werden. Außerdem würden sie verschlüsselt über HTTPS gesendet.

Anleitung zum Ausschalten

Die Funktionen ließen sich ausschalten, schreibt Apple in einem Eintrag auf seiner Support-Seite. In den Systemeinstellungen befinden sich die entsprechenden Optionen in den Einstellungen für Spotlight. Außerdem lässt sich in den Einstellungen zur Privatsphäre auch die Standortübermittlung deaktivieren. Allerdings kann Apple weiterhin einen ungefähren Standort über die IP-Adresse eines Nutzers bestimmen.

Auf der Webseite fix-macosx.com gibt es bereits ein Python-Skript, mit dem sämtliche Funktionen auf einmal deaktiviert werden können. Dort wird erklärt, dass der Browser Safari ebenfalls Suchanfragen an Apples Server schickt. Diese Funktion lasse sich nur in den Einstellungen des Browsers deaktivieren.

Die Macher der Webseite haben bereits das Projekt Yosemite Phone Home initiiert, um künftig sämtliche Daten zu identifizieren, die Apples Betriebssystem übermittelt. Denn sie gehen davon aus, dass noch unentdeckte Dienste ebenfalls Informationen preisgeben.

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Anonymer Nutzer 22. Okt 2014

Linux-Desktops? Ich finde das dass integrieren einer Web-Suchmaschine in die interne...

spezi 22. Okt 2014

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