Mac Mini M6 im Test: Wenn Apples neuer Mini doch auch nur 700 Euro kosten würde
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Mit dem Sprung vom M2 auf den M4 bekam der Mac Mini auch ein kompakteres Design. Die aktuelle Generation übernimmt dieses Design ohne Änderungen. Mit dem M6 ist der neue Mac Mini allerdings der wohl leistungsfähigste Computer mit einer Grundfläche von 12,7 x 12,7 cm. Durch die anhaltende RAM-Krise erscheint das Upgrade allerdings nicht mehr ganz so attraktiv.
Kostete die Startversion des Mac Mini M4 mit M4-Chip noch ab 700 Euro, sind es beim M6-Modell bereits 1.050 Euro. Wohlgemerkt, es werden beide Modelle mit 16 GByte Arbeitsspeicher und einer 256 GByte großen SSD ausgestattet. Am Ende passt sich Apple wohl an die aktuelle Marktsituation an. Und die sieht enorme Preissteigerungen für RAM vor.
| CPU | Apple M6 (2S+4P+6E, 55 Watt, ARM64) |
|---|---|
| GPU | integriert, 12 GPU-Cores + 2x16-Core-Neural-Engine |
| RAM | 16 GByte LPDDR5X-RAM (verlötet, 153 GByte/s) |
| SSD | 256-GByte-SSD (integriert) |
| Anschlüsse | 3x Thunderbolt 4 (USB-C), 2x USB 3.2 (10 Gbit/s, USB-C) 1x 3,5-mm-Klinke, 1x HDMI 2.1, 1x 2,5-GBit-Ethernet (RJ45) |
| Maße | 127 x 127 x 55 mm, 0,67 kg |
| Preis | ab 1.050 Euro, 1.050 Euro (Testmuster) |
Die Frage ist: Lohnt sich der Kauf des M6-Mac-Mini trotzdem? In unserem Test stellt sich der M6 als konsequente Verbesserung von Apple Silicon heraus. Da aber auch der M4 nach zwei Jahren weiterhin gute Arbeit leistet, ist ein Upgrade wohl eher nicht notwendig. Mit Blick auf die Gebrauchtpreise des Vorgängermodells müssen wir aber wohl von dem Gedanken wegkommen, überhaupt noch einen Mac Mini M4 für 700 Euro oder weniger zu bekommen.
Position des Power-Schalters weiterhin fragwürdig
Abseits vom M6-Upgrade hat sich am neuen Mac Mini wenig geändert. Das Chassis misst weiterhin 12,7 x 12,7 x 5 cm. Daran sind insgesamt fünf USB-C-Ports nutzbar. Drei davon auf der Rückseite unterstützen Thunderbolt 4. Das neuere Thunderbolt 5 ist nach wie vor dem M5 Pro vorbehalten.
Der M6 setzt weiterhin auf den etwas älteren Standard. Die beiden USB-C-Ports an der Vorderseite unterstützen USB 3.2 mit maximal 10 GBit/s Transferrate. Das M6-Modell kommt zudem standardmäßig mit HDMI 2.1 und einem 2,5-GBit-Ethernet-Port. Apple bietet auch ein Modell mit 10-GBit-Ethernet an. Aufpreis: 110 Euro.
Da Apple das Design nicht geändert hat, kommt auch der neue Mac Mini mit dem umstrittenen Power-Schalter an der Unterseite. Wollen wir das Gerät ein- oder ausschalten, müssen wir es also entweder anheben oder einen passenden Adapter dafür kaufen. Der versteckte Power-Schalter macht die Platzierung des Mac Mini in einem Regal oder einem Schrank zudem schwierig. Hier könnte Apple bei der nächsten Generation nachbessern.
Folgende Verbesserungen gibt es beim Wechsel vom M4 auf den M6 aber definitiv.
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