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Mac Mini im Test: Kleiner, schneller, Mac Mini

Nach Jahren bringt Apple einen komplett neu designten Mac Mini in kompaktem Gehäuse heraus. Lohnt sich das?
/ Oliver Nickel
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Der neue Mac Mini kommt in kleinerem Gehäuse. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Der neue Mac Mini kommt in kleinerem Gehäuse. Bild: Oliver Nickel/Golem.de

Seit Apple mit dem M1 die Ära des Apple Silicon eingeleitet hat, kann der Mac Mini als der günstigste Einstieg in die Welt von MacOS angesehen werden. Seit dem ersten Modell hat sich am Design allerdings nicht viel geändert. Zudem gab es für den kleinen Computer kein initiales Upgrade auf den M3-Chip.

Das sollte auch nie kommen. Stattdessen hat Apple den M3 übersprungen und mit dem M4-Modell ein komplett neues Gehäuse entworfen. Das Volumen ist kleiner und entsprechend kompakt. Auch gibt es kein USB-A mehr. Da stellt sich die Frage: Lohnt sich ein Upgrade? Golem.de hat von Apple ein Testmuster des neuen Mac Mini mit M4 Pro erhalten. Wir können sagen: Mehr Leistung brauchen wohl die wenigsten Menschen für ihre Arbeit. Selbst der M4, den wir als Vergleich in einem Macbook Pro 14 heranziehen können, ist für die meisten Anwendungen gut geeignet.

Mac Mini: Eckdaten
CPU Apple M4 Pro (10 Core, ARM64 @ 48 Watt)
GPU integriert (20 Cores)
RAM 48 GByte LPDDR5 (verlötet)
SSD 2-TByte-SSD (verlötet)
Anschlüsse 5x USB-C (1x Thunderbolt 5), 1x RJ45 (Gigabit Ethernet), 1x HDMI 2.1, 1x 3,5-mm-Klinke
Maße 12,7 x 12,7 x 5 cm, 730 Gramm
Preis ab/Preis für Testmuster ab 700 Euro mit M4/Testmuster: 3.030 Euro

Ob sich der heftige Aufpreis für den schnelleren Chip im Mac Mini lohnt, hängt vom Einsatzzweck ab. In unseren Tests ist er dem M4 erwartungsgemäß deutlich überlegen. Dazu später mehr. Äußerlich unterscheiden sich die neuen Mac-Mini-Varianten nicht. Dabei ist das neue Gehäuse des Mac Mini mit 12,7 x 12,7 x 5 cm in der Grundfläche kleiner, aber auch etwas höher als der Mac Mini M2 mit 19,7 x 19,7 x 3,6 cm. Dadurch ergibt sich ein geringeres Volumen von 806,5 Millilitern zu 1,4 Litern.

Uns gefällt das neue Design sehr. Der Mac Mini M4 gehört aktuell zu den leistungsstärksten Mini-Computern und wurde durch das Design-Update noch kleiner gemacht. Trotzdem müssen bei den Funktionen wenig Abstriche gemacht werden.

Kein USB-A mehr

Am meisten werden wir wohl die USB-A-Ports auf der Rückseite des alten Mac Mini vermissen. Zwar wollen Unternehmen wie Apple durch USB-C-Ports den alten USB-A-Standard längst loswerden. Viele Peripherie-Hersteller und Zubehöranbieter verkaufen aber noch immer Tastaturen, Mäuse, USB-Sticks, Festplatten und Co. mit USB-A.

Ein Beispiel: Wollen wir unsere drahtlose Logitech-Tastatur mit 2,4-GHz-Dongle am Mac Mini im Wohnzimmer benutzen, müssen wir einen Adapter kaufen. Klar, wir können Bluetooth verwenden. Das Protokoll stellt sich in vielen Situationen aber als unzuverlässig heraus – gerade auf im Wohnzimmer typischen weiteren Entfernungen. Das liegt nicht am Mac Mini.

Dafür bietet der neue Mac Mini an der Vorderseite zwei zusätzliche USB-C-Ports. Das kann vor allem auf dem Schreibtisch von Vorteil sein, wenn wir den Mac Mini schlecht von hinten mit den Fingern erreichen. So können wir diverse USB-C-Sticks oder Headsets direkt anschließen, alternativ auch über den frontalen 3,5-mm-Port.

Hinzu kommen drei weitere USB-C-Ports, drei mit Thunderbolt 5 (bei der M4-Version nur Thunderbolt 4), ein RJ45-Port (1 oder 10 GBit/s) und HDMI 2.1. Der Mac Mini lässt sich so in den meisten Szenarien problemlos verwenden. Den Power-Knopf suchen User erst einmal vergeblich; er befindet sich auf der Unterseite des Geräts und kann nicht mit dem Finger erreicht werden.

Laut Apple ist das nicht nötig, schließlich bleibt der Mac Mini sowieso stets eingeschaltet. Derweil hat sich die Apple-Community schon vorab über die Position des Power-Schalters echauffiert. Schauen wir, ob wir den Schalter vermissen und ob die anfängliche Kritik berechtigt ist.

Wo ist der Power-Schalter?

Wie gesagt, da Apple den Mac Mini in ein neues Gehäuse steckt, war beim Design laut Aussagen des Unternehmens kein Platz mehr für einen Power-Schalter an einer erreichbaren Stelle. Stattdessen befindet sich der Knopf an der Unterseite. Wenn wir den drücken wollen, müssen wir den Mac anheben.

Nun stellen wir uns vor, dass wir den Mini in einem Sideboard im Wohnzimmer einbauen. Wir müssten das Gerät jedes Mal herausholen, um den Einschalter zu betätigen. In Situationen, in denen wir den Mac manuell ausschalten müssten, könnte das extrem nerven.

Auf der anderen Seite können wir Apple in einem Punkt recht geben: Wir schalten den Mac Mini tatsächlich kaum aus und ein. Stattdessen nutzen wir den Standbymodus. Hier benötigt das System laut unseren Messungen etwa 0,2 Watt, ein akzeptabler Wert. Wir brauchen also den Power-Schalter in der Praxis eher selten. Wenn wir ihn doch mal benutzen, ist die Prozedur nicht gerade "magisch" , wie Apple sagen würde.

Das Unternehmen hat den Power-Schalter unserer Meinung nach aus rein ästhetischen Gründen auf der Unterseite versteckt, so dass der Mac Mini auf dem Tisch moderner und schicker aussieht. Ein entsprechender Schalter hätte ohne Probleme an die Vorderseite gepasst.

Das ist eine typische Strategie des Konzerns, bei dem Design teilweise vor Funktion geht – siehe Notches bei iPhones und Macbooks. In unserem Szenario, in dem wir den Mac Mini größtenteils als Desktop-Computer nutzen, ist das nicht so störend. Andere Kunden könnten sich davon aber schnell genervt fühlen.

M4 versus M4 Pro

Unabhängig davon ist der neue Mac Mini mit M4 Pro ein wirklich überzeugendes Gesamtpaket. Unser Testmuster ist zusätzlich mit 48 GByte RAM, 2-TByte und dem CPU-Vollausbau mit 14 Cores ausgestattet. Zum Vergleich ziehen wir Messwerte des M4-Chip heran. Auch den gibt es für den Mac Mini, die meisten Leute werden sich sicherlich diese günstigere Variante anschaffen.

Wir haben für den Vergleich ein Macbook Pro 14 mit M4 genommen. Die Ergebnisse waren bei den letzten Modellen gut übertragbar. Wir gehen davon aus, dass das auch bei der neuen Generation der Fall ist.

M4 Pro und M4: CPU-Benchmarks
M4 Pro im Mac Mini (14C, 20-Core-GPU) M4 im Macbook Pro 14 (10C, 10-Core-GPU
Cinebench 2024 (10 Minuten) Multi-/Single-Core 1.732/175 cb 995/175 cb
Geekbench 6 Multi-/Single-Core 22.989/3.991 Punkte 15.007/3.772 Punkte
Open Data Blender Benchmark (Monster Preset) 196 Punkte 112 Punkte

Apples M4-Pro-Chip basiert wie alle anderen Apple-Silicon-SoCs auf der ARM-Architektur. In unseren Benchmarks und Messungen fällt die hohe Leistung im Vergleich zum Energiebedarf direkt auf. Im Idle benötigt das gesamte System gerade 3 Watt. Auch beim Anschauen von 4K-Videocontent auf Youtube sind es nur maximal 6 Watt.

Erst bei voller Auslastung messen wir einen merklich höheren Stromverbrauch. Wenn wir Games spielen, sind es 79 Watt für das gesamte System. Im Cinebench-2024-Dauerlauf messen wir maximal 83 Watt. Das SoC kommt allein betrachtet auf maximal 48 Watt. Der M4 erreicht in unseren Tests eine maximale TDP von 24 Watt – und benötigt somit die Hälfte der Leistung des M4 Pro.

Gerade unter Dauerlast wird der Mac Mini durch eine aktive Kühlung hörbar, das Rauschen ist bei eingeschaltetem Ton aber nicht unangenehm. Die M4-Version dürfte durch die um 50 Prozent geringere Leistung ruhiger laufen. So war es bereits bei der M2-Version des Mac Mini.

Unterschiede bei der Renderleistung

Zumal die Leistung des Mac Mini in Anwendungen überzeugen kann. Wir messen im Blender Benchmark von Open Data gute 195,77 CPU-Punkte und 1.251 GPU-Punkte im Monster-Preset. Das System liegt laut der öffentlich einsehbaren Benchmark-Liste von Open Data damit etwa auf einem Level mit dem Ryzen 7 7840HS oder einem Intel Core i7-13700H. Auch der M2 Pro ist nur weniger Punkte dahinter zu finden.

Der M4 im Macbook Pro 14 kommt im gleichen Test auf 112 Punkte, während der M2 im älteren Mac Mini 105 Punkte schafft. Auch beim GPU-Part sehen wir: Der M4 Pro ist beim Rendern mehr als doppelt so schnell, denn der M4 kommt auf insgesamt 538 Punkte im identischen Setting.

Wenig überraschend ist der teurere Chip schneller unterwegs. Das liegt vor allem daran, dass Apple mehr Cores verbaut. Die Single-Core-Performance beider Chips ist faktisch identisch. Im Cinebench 2024, der nativ auf Apple Silicon läuft, liegen M4 Pro und M4 mit 175 Punkten gleichauf. Im CPU-Multicore-Test setzt sich der M4 Pro mit 1.732 zu 995 Punkten beim M4 ab.

Im gut vergleichbaren Geekbench 6 sieht es ähnlich aus. Hier kommt der Mac Mini mit M4 Pro auf 22.989 Punkte im Multicore-Benchmark. Der M4 liegt durch weniger Cores mit 15.007 Punkten dahinter. Die Singlecore-Werte sind ähnlich: Der M4 Pro kommt auf 3.991 Punkte, der M4 auf 3.772 Punkte.

Den größten Unterschied zwischen M4 und M4 Pro dürften User bei der Grafikleistung feststellen. Der Abstand zwischen beiden Chips ist teilweise beträchtlich.

Gute Grafikleistung in kleinem Paket

Bei KI-Renderings zeigt sich vor allem die bessere GPU des M4 Pro. Für diesen Test haben wir die MacOS-Software Diffusion Bee auf Basis von Stable Diffusion verwendet. In der Voreinstellung mit 25 Durchgängen bei 512 x 512 Pixel generieren wir jeweils zehn Bilder nach dem Prompt "a golem with glasses reading a book" . Der Mac Mini mit M4 Pro beendet das KI-Rendering nach 1:45 Minuten. Der M4 im Macbook Pro 14 benötigt für den gleichen Task 3:28 Minuten.

Die Leistungsunterschiede sind in Games als weiteres praktischeres Beispiel spürbar. Der M4 Pro erreicht mit passender 20-Core-GPU in Shadow of the Tomb Raider sehr gute 97 fps in Full HD und bei hohen Grafikeinstellungen. In mittleren Details werden 103, bei geringen Details flotte 139 fps erreicht. Die GPU ordnet sich unterhalb der Geforce RTX 3060 ein, die vor einigen Jahren eine beliebte Desktop-GPU im mittleren Preissegment darstellte und unter PC-Gamern noch immer verbreitet ist.

Im gleichen Benchmark ist der M4 mit 10-Core-GPU weit dahinter angesiedelt. In niedrigen Details werden 63 fps erreicht. Bei mittleren und hohen Grafikeinstellungen sind es nur 44 beziehungsweise 43 fps. Das ist eine Verbesserung von rund 13 Prozent im Vergleich zum M3, der auf hohen Grafikeinstellungen im Tomb-Raider-Benchmark auf 38 fps kommt. Interessant: Die M4-Varianten scheinen annähernd linear zu skalieren. Doppelt so viele GPU-Cores bringen fast doppelt so gute Spieleleistung.

Unterschiede in Spielen

Im Gegensatz zu Tomb Raider läuft das RPG Baldurs Gate 3 nativ auf Apple Silicon. Die Leistung des M4 Pro bei diesem anspruchsvollen Titel ist überraschend gut. Bei niedrigen Grafikeinstellungen in Full HD messen wir bei einem Trip durch die belebte Stadt in Akt 3 74 fps. In mittleren und hohen Einstellungen sind es noch immer gut spielbare 64 und 58 fps.

M4 Pro und M4: GPU-Benchmarks und Games
M4 Pro im Mac Mini (14C, 20-Core-GPU) M4 im Macbook Pro 14 (10C, 10-Core-GPU
Shadow of the Tomb Raider fps (Full HD) low/medium/high 139/103/97 fps 63/44/43 fps
Baldur's Gate 3 fps (Full HD) low/medium/high 75/64/58 fps 51/39/31 fps
Open Data Blender Benchmark (Monster Preset) 1.251 Punkte 538 Punkte
Geekbench 6 GPU 113.383 Punkte 57.910 Punkte

Der M4 ist erwartungsgemäß langsamer. Bei niedrigen Details sind 51 fps bei Full-HD-Auflösung drin. Bei mittleren Details sinkt die Bildrate auf 39 fps. Bei hohen Details sind es 31 fps. Auch hier ist eine Verbesserung im Vergleich zum M3 erkennbar, diesmal um etwa 20 Prozent.

Übrigens ist die im Gerät verbaute Apple-SSD mit 2 TByte bei unserem Testmuster vor allem bei Schreibvorgängen schnell. Wir messen 7.023 MByte/s im sequentiellen Schreiben, allerdings nur 2.380 MByte/s im sequentiellen Lesen. Die SSD ist nicht austauschbar, obwohl hier ein Steckmodul mit Flash-Zellen installiert ist. Der Controller ist weiterhin im SoC verbaut – ähnlich wie es beim Mac Studio ist.

Maximal drei Displays für M4

M4 Pro und M4 unterstützen maximal drei externe Displays. Die Einschränkung hat sich im Vergleich zum Vorgänger geändert, bei dem wir in der Standardversion nur zwei Panels anschließen konnten. Das konnten wir ausprobieren, indem wir am Macbook Pro 14 mit M4-Chip das interne Display und zwei externe Bildschirme per Thunderbolt und HDMI angeschlossen haben. Dabei sollte beachtet werden: Der M4 kann zwei Panels mit 6K 60 Hz und eines mit 5K 60 Hz betreiben. Beim M4 Pro sind es drei Displays mit 6K 60 Hz.

Der Mac Mini hat neben der Standard-Hardware auch Lautsprecher verbaut. Die strahlen nach unten und zur Seite hinaus. Die Soundqualität ist für Games und Videos in Ordnung. Wir würden sie mit der Qualität eines Notebooks vergleichen und uns definitiv für externe Lautsprecher entscheiden, wenn wir Wert auf Soundqualität legen. Die Lautsprecher das Mac Mini sind eher ein Backup.

M4 Pro und M4 im Mac Mini - Strombedarf
M4 Pro im Mac Mini (14C, 20-Core-GPU) M4 im Macbook Pro 14 (10C, 10-Core-GPU
Idle Gesamtsystem/SoC 3/0,2 Watt 3/0.2 Watt
Youtube (4K HDR) Gesamtsystem/SoC 6/1 Watt -/1 Watt
Games (1080p) Gesamtsystem/SoC 79/41 Watt -/22 Watt
Cinebench 2024 Gesamtsystem/SoC 83/48 Watt -/24 Watt

Für wen lohnt sich der M4 Pro im Mac Mini also? Wir würden sagen: Für alle, die professionell mit dem Gerät arbeiten wollen oder großen Wert auf Spieleleistung legen, könnte sich der Aufpreis von 900 Euro lohnen. Der M4 reicht für nahezu alle Anwendungen locker aus.

Mac Mini M4 Pro – Verfügbarkeit und Fazit

Apple bietet den Mac Mini im eigenen Onlineshop(öffnet im neuen Fenster) ab einem Startpreis von 700 Euro an. Der Verkauf startet am 8. November 2024. Dafür bekommen Kunden den M4-Chip, eine 256-GByte-SSD und 16 GByte RAM. Ein Upgrade auf 24 GByte RAM kostet 230 Euro, 32 GByte liegen bei 460 Euro. Je 256 GByte SSD-Kapazität kosten 230 Euro Aufpreis. Außerdem können Kunden für 115 Euro einen 10-GBit-Ethernet-Port konfigurieren. Standardmäßig gibt es 1-GBit-Ethernet.

Der Mac Mini mit M4 Pro startet bei 1.650 Euro. Dafür gibt es nur die abgespeckte Version mit 12 CPU- und 16-GPU-Cores. Der Vollausbau kostet 230 Euro mehr. Standardmäßig sind 24 GByte RAM und 512-GByte SSD-Speicher verbaut, was beim M4-Modell insgesamt 460 Euro kostet. Unser Testmuster mit 48 GByte RAM und 2-TByte-SSD liegt bei insgesamt 3.030 Euro.

Fazit

Nach vielen Jahren hat Apple dem Mac Mini ein neues Gehäuse verpasst. Das halten wir für einen Schritt in die richtige Richtung. Durch die kompakten Maße passt der neue Mac Mini in die meisten Sideboards und auf nahezu jeden Schreibtisch. Der kleine Mac sieht minimalistisch und stylisch aus – ganz im Sinne von Apple.

Wir stimmen nicht unbedingt allen Designentscheidungen zu. Dass Apple den Power-Schalter zugunsten der Optik an der Unterseite platziert und so größtenteils unzugänglich macht, ist ein Manko. Außerdem können wir uns noch nicht damit anfreunden, dass Apple sämtliche USB-A-Ports durch USB-C-Pendants ersetzt hat. Dadurch verliert der Mac Mini an Flexibilität und muss öfter auf Adapter zugreifen.

Erfreulich ist, dass Apple mehrere USB-C-Ports und die 3,5-mm-Klinke an der Vorderseite platziert. Hier können wir schnell und einfach externe Datenträger, Peripheriegeräte oder Headsets anschließen.

Sowohl mit M4, als auch mit dem merklich leistungsstärkeren M4 Pro lässt sich der Mac Mini als Multimedia-Station oder Büroarbeitsgerät sehr gut nutzen. Der M4 Pro gibt Kunden die Option, den Mac auch für aktuelle Games und leistungsintensive Arbeiten wie KI-Renderings oder Videoschnitt vorzubereiten. Doch wegen des hohen Aufpreises lohnt sich das Upgrade nicht immer.

Wir begrüßen vor allem, dass die Startversion des Mac Mini endlich mit 16 GByte RAM ausgestattet wird. Die heftigen Aufpreise für mehr SSD-Speicher und RAM sind weiterhin zu kritisieren. Schließlich müssen wir uns vor dem Kauf wegen fest verlöteter beziehungsweise nicht einfach tauschbarer Komponenten entscheiden, wie viele Ressourcen wir wirklich brauchen.

Zum Startpreis von 700 Euro bleibt der Mac Mini der günstigste Einstieg in die Welt von MacOS – jetzt in einem schickeren neuen Gehäuse.


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