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Mac-Browser: Camino wird eingestellt

Nach rund zehn Jahren wird die Entwicklung des Browsers Camino eingestellt. Der auf Mozilla-Technik basierende Browser war einst sehr populär, konnte aber seit längerem mit der Konkurrenz nicht mehr mithalten.

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Camino ist Geschichte.
Camino ist Geschichte. (Bild: Camino Project)

Der Browser Camino wird eingestellt. Der zunächst unter dem Namen Chimera entwickelte Browser erschien 2002 in der Version 0.1 und wurde 2003 wegen namensrechtlicher Probleme in Camino umgetauft. Das noch unter dem Dach von Netscape gestartete Projekt kombinierte Netscapes Rendering-Engine mit einem nativen Cocoa-Interface, womit ein recht schlanker Browser für Mac OS X entstand.

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Beteiligt an der Entwicklung war unter anderem Dave Hyatt, der zuvor Firefox entwickelt hatte und später bei Apple für Safari mitverantwortlich war.

2010 erschien Camino 2.0, 2012 folgte die letzte Version, Camino 2.1. Weitere werden nicht folgen, teilte das Camino-Projekt jetzt mit. Camino sei zuletzt hinter andere Browser zurückgefallen, weshalb die Entwickler allen Camino-Nutzern raten, auf andere Browser wie Chrome, Firefox oder Safari zu wechseln. Auch Sicherheitsupdates gab es für Camino lange nicht und wird es nicht mehr geben, wie es unter Caminobrowser.org heißt.



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