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M9Pe-Serie: Plextor kündigt schnelle SSDs für M.2-Slots an

Mit der M9Pe-Serie will Plextor SSDs auf den Markt bringen, die dem Datenblatt zufolge durchaus mit Samsungs 960 Pro mithalten können. Zusätzlich wird die SSD auch für PCIe-Slots angeboten. Sie ist aber nur für Anwender ohne freien M.2-Slot sinnvoll.

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Die neuen SSDs gibt es mit oder ohne Kühlblech.
Die neuen SSDs gibt es mit oder ohne Kühlblech. (Bild: Plextor)

Plextor wird in Kürze insgesamt drei Varianten der M9Pe-SSD-Serie auf den Markt bringen, die zu den schnelleren Vertretern gehören. Die Serien M9PeG und M9PeGN sind dabei M.2-2280-Modelle, die per PCIe 3.0 x4 angebunden sind und NVM Express verwenden. Letztere verzichtet auf ein Kühlblechdesign. Sie ist deswegen auch etwas flacher. Die Serie M9PeY hingegen ist eine HHHL-PCIe-Steckkarte und kommt immer mit einem Kühlblech samt LED-Beleuchtung. Abseits der Bauform sind die Serien aber rein vom Datenblatt identisch. Die PCIe-Karte hat demnach keine Vorteile abseits dessen, dass Anwender ohne M.2-Slot auf ihrem Mainboard nur auf diese zurückgreifen können.

  • M9PeG (Bild: Plextor)
  • M9PeGN (Bild: Plextor)
  • M9PeY (Bild: Plextor)
M9PeY (Bild: Plextor)
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Angeboten werden die SSDs mit 256, 512 und 1.024 GByte Kapazität. Wie bei SSDs üblich, ist nur die größte Variante auch das schnellste Modell. Das TByte-Modell bietet eine Lesegeschwindigkeit im sequenziellen Betrieb von 3,2 GByte/s. Beim Schreiben reduziert sich der Wert auf 2,1 GByte/s. Das mittlere Modell ist kaum langsamer (3,2 zu 2 GByte/s). Erst die Einstiegs-SSD muss drastische Einbußen hinnehmen. Zwar nicht lesend, da sind es noch 3 GByte/s, doch schreibend halbiert sich der Wert auf 1 GByte/s.

Bei den IOPS-Werten sieht es ähnlich aus. Das TByte-Modell schafft 400.000 beziehungsweise 300.000 IOPS für das Lesen und Schreiben. Das Mittlere bietet nur noch 340.000 beziehungsweise 280.000 IOPS. Ein deutlicher Einbruch ist erneut bei der Einstiegs-SSD zu sehen: 180.000 zu 160.000 IOPS.

Auf den SSDs selbst steckt bekannte Technik. Marvells 88SS1093 dient als Controller. Den hat Plextor auch schon bei der M8Pe verwendet. Zudem ist er in der von uns getesteten WD Black SSD verbaut, die allerdings Schwierigkeiten hatte, mit Samsungs 960 Evo mitzuhalten. Es bleibt abzuwarten, ob Plextors gute Eckdaten auch entsprechend umgesetzt wurden. Der Flash-Speicher stammt von Toshiba und besteht aus BiCS3-TLC-Bausteinen.

Hohe Zuverlässigkeit versprochen

Plextor liefert die M9Pe-Serie mit jeweils fünf Jahren Garantie aus. Zudem verspricht das Unternehmen einen Terabytes-Written-Wert von 640 für das 1-TByte-Modell. Das reduziert sich entsprechend der Kapazität. Für das 512-GByte-Modell garantiert Plextor 320 schreibbare TByte. Beim kleinsten Modell sind es 160. Zusammen mit den anderen Daten bewegt sich Plextor auf dem Papier damit knapp unter Samsungs 960 Pro.

Preise gibt Plextor nicht an. Diese sind aber zumindest Tom's Hardware schon bekannt. Das kleinste Modell gibt es für rund 110 US-Dollar (ohne Steuern). Wer das Kühlblech haben will, zahlt etwa 10 US-Dollar mehr. Als PCI-Variante sind es etwas über 20 Dollar mehr, so dass der Preis für die Steckkarte bei 146 US-Dollar liegt. Die mittlere Serie mit 512 GByte Speicher kostet zwischen 210 und 250 US-Dollar. Für das TByte werden zwischen 415 und 450 US-Dollar fällig. Preislich liegt das Angebot damit etwa im Bereich der 960-Evo-Serie von Samsung.



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