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M7V: Plextor bewirbt seine erste TLC-SSD mit langer Haltbarbeit

Drei Jahre Garantie und bis zu 320 Terabyte an geschriebenen Daten innerhalb dieses Zeitraums: Plextors neue M7V- SSDs sollen trotz TLC-Flash -Speicher sehr haltbar sein.
/ Marc Sauter
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M7V (Bild: Plextor)
M7V Bild: Plextor

Der SSD-Hersteller Plextor hat die neue M7V-Reihe angekündigt(öffnet im neuen Fenster) . Die mit einem Sata-6-GBit/s-Anschluss versehenen Flash-Drives werden im 2,5-Zoll- und im M.2-2280-Formfaktor angeboten, wobei Plextor großen Wert auf die Haltbarkeit des bei den Einsteigermodellen verwendeten Flash-Speichers legt.

Technische Basis der Plextor M7V bilden ein 88SS1074-Controller von Marvell und NAND-Flash von Toshiba. Der planare Speicher wird im 15-nm-Verfahren gefertigt und nutzt 3-Bit-Zellen (Triple Level Cells). Plextor gibt bis zu 2.000 Program/Erase-Zyklen an, was grob dem Doppelten entspricht, was für planaren TLC-Flash üblich ist. Der Hersteller gibt an, eine spezielle Firmware samt der obligatorischen LDPC-Fehlerkorrektur zu verwenden.

Passend dazu verringert Plextor die verfügbare Kapazität der SSDs nicht - statt 120, 240/250 und 480/500 GByte sind 128, 256 sowie 512 GByte verfügbar. Für den Zeitraum von drei Jahren nennt der Hersteller eine hohe Menge an Daten, die geschrieben werden können: 80 Terabyte (128 GByte), 160 Terabyte (256 GByte) und 320 Terabyte (512 GByte). Angesichts dessen, dass Plextor den Flash-Speicher einkauft und nicht selbst fertigt, sind das markige Ansagen.

Die Lese- und Schreibrate der M7V-Modelle gibt Plextor mit bis zu 560 sowie 530 MByte pro Sekunde an. Diese Geschwindigkeit erreichen die SSDs dank der Plexnitro-Technik - so nennt der Hersteller die eigene Implementierung eines Pseudo-SLC-Puffers. Statt drei Bits wird nur ein Bit pro Zelle geschrieben, was deutlich schneller geht, und in einer Ruhepause übertragen.

Plextor verkauft die M7V-Reihe ab April 2016, die Preise wollte der Hersteller nicht verraten. Hoch dürften sie nicht ausfallen.


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