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Fazit und Verfügbarkeit

Beim M72e passt das Tiny auch zum Preis. Der uns zur Verfügung stehende Rechner in der Variante RC5C5GE alias 4004-C5G kostet rund 400 Euro. Inbegriffen sind eine Lizenz von Windows 7 Pro x64, eine etwas dürftige Maus und eine gute Lenovo-Tastatur. Außerdem gibt es eine Halterung für Monitore sowie einen Standfuß. Auch eine Dreijahresgarantie gehört dazu.

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Wer etwas mehr Geld ausgeben will, bekommt für etwas über 500 Euro den besseren M92 Tiny, den wir aber nicht getestet haben. Darin steckt ein Core i3 der zweiten Generation, der Hyperthreading bietet und damit virtuell 4 Kerne hat (2+2) und es gibt USB 3.0. Theoretisch gibt es von den beiden Tiny-Serien M92 und M72e mehr als ein Dutzend Versionen, unter anderem mit zweitem Displayport oder auch einer seriellen Schnittstelle für Profianwendungen oder Nostalgiker. Auch Thin-Clients bietet Lenovo an. Über den regulären Handel sind diese Varianten unseres Wissens nach aber nicht zu beziehen.

Wer einen der Tiny-Rechner kaufen will, muss aber sehr aufpassen. Viele Händler liefern falsche Bilder zu dem Modell oder auch falsche Beschreibungen. Mitunter fehlt ein Bild des Tiny-Rechners ganz. M72e und M92 bezeichnen ganze Produktfamilien und die Unterscheidung der drei Formfaktoren Tower, SFF und TFF ist bei diesen besonders schwer.

Fazit

Die kleine Box gefällt uns gut. Das liegt allerdings vor allem an dem Preis bei gleichzeitig guter Ausstattung. Dank des Pentium-Prozessors ist der Rechner zudem für normale Büroarbeiten schnell genug. Den Arbeitsspeicher sollte der Nutzer aber sofort aufrüsten, was dank des wartungsfreundlichen Gehäuses auch schnell erledigt ist. Die Festplatte könnte schneller sein. Sehr gut gefällt uns das effiziente Kühlsystem, das leider durch hochfrequente Geräusche, die mit Bluetooth zusammenhängen, gestört wird. Wir mussten für vernünftiges Arbeiten die Bluetooth-Einheit abschalten.

Der Versuch, die Geräte zu verkaufen, ist Lenovo allerdings ziemlich missglückt. Offenbar ist das Vermarktungsmaterial für die Thinkcentre-Serie so schlecht, dass kaum ein Händler weiß, was er da eigentlich verkauft. Das gilt auch für einige Größen des deutschen IT-Handels. Zudem ist die elektrische Leistungsaufnahme mit über 15 Watt zu hoch für einen Rechner dieser Größenklasse.

Insgesamt ist der M72e Tiny allen zu empfehlen, die einen kleinen, leisen und trotzdem bei Bedarf schnellen Zweikernrechner suchen. Vorausgesetzt, sie brauchen Bluetooth nicht. Dank der vielen Anschlüsse ist das Gerät schön flexibel. Im Büro oder eben als kleiner Heimserver macht sich der stabile Rechner gut. Und wer will, kann den M72e Tiny auch einfach im Rucksack mitnehmen, da er nur 1326 Gramm ohne Netzteil wiegt. Das Netzteil wiegt noch einmal 375 Gramm.

 Auch unter Last bleibt der Rechner leise
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Morpf 05. Sep 2014

Ähem, wäre das nicht wenn überhaupt output lag?

cib123 26. Okt 2013

Hab mir ein M72e bestellt und es ist heute angekommen. Mir gefiel eigentlich alles gut...

Anonymer Nutzer 07. Sep 2012

Hallo, vielleicht hat jemand so ein Geraet, oder ein vergleichbares mit Intel HD2000...

as (Golem.de) 19. Aug 2012

Hallo, Per Datenblatt mag es logisch sein. Ich hatte aber gerade erst einen Rechner, der...

elgooG 11. Aug 2012

Also ich weiß nicht was du hast. Die Nettop-Variante des Atoms hat absolut gar keine...


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