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Auch unter Last bleibt der Rechner leise

Selbst solche Lasten führen nicht zu einer übermäßigen Geräuschentwicklung. Während der Windows-Updates blieb der Rechner leise, obwohl mittlerweile der Sommer nach Berlin gekommen ist. Bei einer Bürotemperatur von 27 Grad Celsius haben wir während der Windows-Updates 44 Grad (hochkant im Standfuß) am Luftauslass gemessen. Die Kühlung ist recht effizient dank des großen Lufteinlasses vorne und -auslasses hinten.

  • Thinkcentre M72e Tiny von Lenovo (Bilder: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das Gehäuse ist klein und bietet Front-USB-Anschlüsse. Nur ein SD-Kartenleser fehlt.
  • Die Antennen des Tiny lassen sich abnehmen.
  • Hochkant im Standfuß.
  • Nach dem Lösen einer Schraube lässt sich der Deckel leicht abnehmen.
  • Die auf Gummipuffern liegende Festplatte...
  • ... kann nach dem Lösen zweier Schrauben und des Lautsprecherkabels entnommen werden.
  • 2 GByte sind zu wenig, weswegen wir den Speicher aufgerüstet haben.
  • Innen sind noch weitere Anschlüsse zu sehen.
  • In der Mitte ist beispielsweise der Anschluss für eine serielle Schnittstelle.
Hochkant im Standfuß.
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Mit dem Cinebench schafften wir es nicht, nennenswerte Lautstärke zu erzeugen, obwohl wir durch das Booten wissen, dass dieser Rechner laut werden kann. Die Kühlreserven sind offenbar sehr hoch. Die Einschränkungen im Design sind das allemal wert. So hässlich ist ein Kühlergrill an der Vorderseite nicht.

Der Rechner neigt jedoch zu hochfrequentem Fiepen, was sicher nicht jeder Anwender hören wird. Der Tiny-Rechner pfeift vor allem, wenn ihm langweilig ist. Wird Last angelegt, auch nur geringe, hört das Gefiepe auf. Wir konnten das Ganze auf die Bluetooth-Komponente reduzieren. Wird in der Systemsteuerung die Bluetooth-Hardware deaktiviert, hört das Gefiepe auf. Wer danach Bluetooth wieder aktiviert, hat ebenfalls einen leisen Rechner.

Da wir die Fiepgeräusche nicht an jedem Ort hören, nehmen wir an, dass sie von der Umgebungsstrahlung abhängig sind. In unserem Fall sind recht viele Bluetooth-Geräte in der Umgebung. Das entschuldigt aber nicht die Geräuschentwicklung. Sie dürfte nicht entstehen.

Zu viel Strom aus der Steckdose

Eine große Enttäuschung ist die elektrische Leistungsaufnahme, wenngleich der Tiny-Rechner immer noch recht sparsam im Vergleich zu großen Desktops ist. Schon im ausgeschalteten Zustand zeigte unser Messgerät rund 1 Watt Leistungsaufnahme an. Wer den Rechner einschaltet, kommt auf stolze 20 Watt. Erst nach einer langen Ruhephase sinkt die Leistungsaufnahme auf 15 Watt. Das geht sehr viel besser, wie Apple regelmäßig zeigt. Die Mac Minis liegen normalerweise beim Nichtstun unter 10 Watt. Unter Last werden beim Cinebench dann um die 34 Watt erreicht. Bei Installationsarbeiten werden um die 25 Watt angezeigt.

 Langsame Festplatte und BenchmarksFazit und Verfügbarkeit 
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Morpf 05. Sep 2014

Ähem, wäre das nicht wenn überhaupt output lag?

cib123 26. Okt 2013

Hab mir ein M72e bestellt und es ist heute angekommen. Mir gefiel eigentlich alles gut...

Anonymer Nutzer 07. Sep 2012

Hallo, vielleicht hat jemand so ein Geraet, oder ein vergleichbares mit Intel HD2000...

as (Golem.de) 19. Aug 2012

Hallo, Per Datenblatt mag es logisch sein. Ich hatte aber gerade erst einen Rechner, der...

elgooG 11. Aug 2012

Also ich weiß nicht was du hast. Die Nettop-Variante des Atoms hat absolut gar keine...


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