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Lenovos Thinkcentre in der Tiny-Variante.
Lenovos Thinkcentre in der Tiny-Variante. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Langsame Festplatte und Benchmarks

Beim ersten Anschalten touren die Lüfter erst einmal hoch und werden laut. Das ist bei Geschäftskundenrechnern aber nicht ungewöhnlich und dient dem Selbsttest. Schon nach wenigen Sekunden sind die Lüfter nicht mehr hörbar. Während der Einrichtung von Windows machten sie sich nicht einmal bemerkbar. Zu hören war allerdings ein leises Rattern der Festplatte. Wer einen wirklich leisen Rechner will, muss eine SSD einbauen, was aber unproblematisch ist.

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Die Festplatte betrachten wir nur subjektiv und sie fühlt sich recht lahm an. Bei der Grundinstallation nervte uns die Geschwindigkeit, als die Windows-Updates installiert wurden. Die Momentus Thin dreht ihre Platter nur 5.400-mal pro Minute, was sich bei konkurrierenden Zugriffen schnell negativ bemerkbar macht. Das Lenovo-Image von Windows ist glücklicherweise halbwegs aktuell, so dass nur ein paar Dutzend Updates notwendig waren. Im Windows-Umfeld ist das wenig, aber doch genug, um den Rechner fast zwei Stunden lang zu blockieren. Das Bedürfnis, eine SSD einzubauen, war bei diesem Rechner hoch. Der Rechner hat aber auch Probleme, weil der Arbeitsspeicher nur 2 GByte Kapazität hat, von der sich die Grafikeinheit des Hauptprozessors 180 MByte reserviert. Eine Aufrüstung auf mehr Arbeitsspeicher ist dank des 64-Bit-Systems und der Wartungsfreundlichkeit kein Problem. Wir haben letztendlich 8 GByte in den Rechner ohne Probleme verbauen können.

Bei den Benchmarks haben wir uns im Wesentlichen auf die CPU konzentriert. Die integrierte Intel-HD-Grafik ist zum Spielen und für ernsthafte 3D-Berechnungen kaum geeignet. Diablo 3 mit 1.280 x 1024 Pixeln lässt sich nur mit Mühe Spielen. Die Bildraten liegen nur bei 12 bis 14 FPS. Uns interessierte daher vor allem die CPU-Einordnung des Pentium G640T, der zu den Sandy-Bridge-Prozessoren gehört. Im Rahmen des Tests haben wir also ein paar Durchgänge mit Cinebench durchgeführt.

Die Ergebnisse überraschten uns nicht. Der G640T ist beim Cinebench R10 (32 Bit) mit 6.150 Punkten wesentlich schneller als Atom-Prozessoren mit zwei Kernen (D525 um die 1.700 Punkte). Auch alte Core 2 Duos (T7100, 1,8 GHz, 3.669 Punkte) schlägt der Prozessor locker. Mit Core-i-Prozessoren der ULV-Serie, die in Ultrabooks stecken, kommt er aber nicht mit, wenngleich der Abstand zu diesen nicht so groß ist. Ein Core i7-2677M (1,8 GHz mit Hyperthreading) erreicht bereits 7.105 Punkte. Durch das Fehlen von Hyperthreading, kann der M72e nicht mithalten. Hier zeigt sich der Nachteil sogar recht deutlich. Im Prinzip muss der Nutzer des M72e damit rechnen, eine etwas schwächere Notebooktechnik im Gehäuse zu haben.

Im Cinebench R11.5 (64 Bit) erreichten wir 7,63 BPS im Grafiktest und 1,76 Punkte im CPU-Test. Bei der CPU ist das in etwa ein Drittel dessen, was ein normaler Vierkernprozessor im Desktopbereich erreichen kann.

 Einfache Erweiterung dank weniger SchraubenAuch unter Last bleibt der Rechner leise 

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Morpf 05. Sep 2014

Ähem, wäre das nicht wenn überhaupt output lag?

cib123 26. Okt 2013

Hab mir ein M72e bestellt und es ist heute angekommen. Mir gefiel eigentlich alles gut...

Anonymer Nutzer 07. Sep 2012

Hallo, vielleicht hat jemand so ein Geraet, oder ein vergleichbares mit Intel HD2000...

as (Golem.de) 19. Aug 2012

Hallo, Per Datenblatt mag es logisch sein. Ich hatte aber gerade erst einen Rechner, der...

elgooG 11. Aug 2012

Also ich weiß nicht was du hast. Die Nettop-Variante des Atoms hat absolut gar keine...



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