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Einfache Erweiterung dank weniger Schrauben

Wer Kleinstrechner wie den Mac Mini oder auch Acers Nettop-Familie kennt, der weiß, dass diese für die Wartung nicht unbedingt zugänglich sind. Die Hersteller wollen das auch nicht unbedingt und bei einigen droht der Verlust der Garantie. Bei einem Thinkcentre darf so etwas aber nicht passieren: Firmenrechner müssen wartungsfreundlich sein und das ist der M72e Tiny auch. Der Nutzer muss eigentlich nur mit einem Schraubenzieher umgehen können. Eine Schraube muss auf der Rückseite gelöst werden, um den Deckel zu lösen.

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Doch das Lösen des Deckels bereitete uns Probleme, weil wir den Deckel zunächst in die falsche Richtung bewegten, nämlich nach hinten. Tatsächlich wird die Oberseite aber mit der Front herausgeschoben, und das ist wirklich leichtgängig. Unter dem Deckel offenbart sich die 2,5-Zoll-Festplatte, eine Momentus Thin von Seagate mit 320 GByte (ST320LT020) mit einer Bauhöhe von 7 mm. Notwendig wäre das vermutlich nicht. Wir haben es nicht ausprobiert, aber es sieht aus, als wäre genug Platz für eine 9,5-mm-Festplatte vorhanden. Die Festplatte in ihrem Tray wird mit zwei Schrauben gelöst und seitlich herausgeschoben, was wir im Video besser zeigen können. Obacht! Da auf dem Tray auch der Lautsprecher sitzt, muss erst das Kabel gelöst werden, bevor dieser vollständig herausgehoben werden kann.

  • Thinkcentre M72e Tiny von Lenovo (Bilder: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das Gehäuse ist klein und bietet Front-USB-Anschlüsse. Nur ein SD-Kartenleser fehlt.
  • Die Antennen des Tiny lassen sich abnehmen.
  • Hochkant im Standfuß.
  • Nach dem Lösen einer Schraube lässt sich der Deckel leicht abnehmen.
  • Die auf Gummipuffern liegende Festplatte...
  • ... kann nach dem Lösen zweier Schrauben und des Lautsprecherkabels entnommen werden.
  • 2 GByte sind zu wenig, weswegen wir den Speicher aufgerüstet haben.
  • Innen sind noch weitere Anschlüsse zu sehen.
  • In der Mitte ist beispielsweise der Anschluss für eine serielle Schnittstelle.
2 GByte sind zu wenig, weswegen wir den Speicher aufgerüstet haben.

Unter der Festplatte liegen die beiden Speicherbänke, von denen erfreulicherweise einer frei ist. Wer will, kann kostengünstig noch 4 GByte installieren und kommt dann auf 6 GByte RAM.

Das war es dann aber auch schon, was einfache Aufrüstungen angeht: Arbeitsspeicher und Festplatte. Da auf dem Bord noch einige Pfostenstecker sind, dürfte einiges mehr möglich sein. Zum Beispiel gibt es eine Steckerleiste für eine serielle Schnittstelle. Die ist aber nicht so üblich, dass wir entsprechende Kabel vorrätig haben. Außerdem gibt es einen Mini-PCIe-Slot in dem die WLAN-Karte sitzt. Auch nicht unbedingt ein Kandidat für Austauschversuche. Außerdem muss der Nutzer damit rechnen, dass dieser Slot Bios-seitig blockiert wird. In diesem Kurztest haben wir keine weiteren Bastelversuche unternommen. Unser Endausbau für nochmal 140 Euro beinhaltete eine Samsung SSD 830 mit 128 GByte sowie zweimal 4 GByte RAM. Der Rechner wird damit nochmal schneller und leiser. Die nun folgenden Benchmarks basieren aber auf der Standardausstattung.

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 Ausstattung und reichlich ZubehörLangsame Festplatte und Benchmarks 
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Morpf 05. Sep 2014

Ähem, wäre das nicht wenn überhaupt output lag?

cib123 26. Okt 2013

Hab mir ein M72e bestellt und es ist heute angekommen. Mir gefiel eigentlich alles gut...

Anonymer Nutzer 07. Sep 2012

Hallo, vielleicht hat jemand so ein Geraet, oder ein vergleichbares mit Intel HD2000...

as (Golem.de) 19. Aug 2012

Hallo, Per Datenblatt mag es logisch sein. Ich hatte aber gerade erst einen Rechner, der...

elgooG 11. Aug 2012

Also ich weiß nicht was du hast. Die Nettop-Variante des Atoms hat absolut gar keine...


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