Zum Hauptinhalt Zur Navigation

M5-Offensive: Apple plant noch diese Woche Produktfeuerwerk

Apple könnte in den nächsten Tagen neue Geräte mit M5-Chip präsentieren. iPad Pro , MacBook Pro und Vision Pro sollen die neuen SoCs erhalten.
/ Michael Linden
1 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Apple Store in Berlin (Bild: Golem.de)
Apple Store in Berlin Bild: Golem.de

Apple steht einem Bericht von Bloomberg nach offenbar kurz davor, seine Produktpalette mit einer neuen Prozessorfamilie aufzufrischen. Laut Branchenquellen könnte Apple bereits diese Woche M5-Chip-Varianten für iPad Pro, Vision Pro und MacBook Pro vorstellen.

Bloomberg-Journalist Mark Gurman deutete in seinem aktuellen Power On-Newsletter(öffnet im neuen Fenster) an, dass die Produkteinführung unmittelbar bevorstehe. Das Timing deckt sich mit den Lagerbeständen im Einzelhandel, wo die Vorräte an aktuellen MacBook Pro- und iPad Pro-Modellen in den vergangenen Wochen Berichten zufolge zurückgegangen sind.

Der M5-Chip ist die nächste Generation von Apples eigener Hardware-Architektur. Ersten Berichten zufolge könnte das iPad Pro als erstes den neuen Prozessor erhalten – ein Unboxing-Video eines russischen Youtuber kursiert bereits online, dessen Echtheit ist allerdings unbestätigt.

Das nächste 14-Zoll-MacBook Pro soll ebenfalls mit M5 auf den Markt kommen, genau wie Apples Vision Pro-Headset, das zudem ein neues Kopfband bekommen soll.

Erwartete Leistungs- und Design-Updates

Die neuen Geräte würden voraussichtlich verbesserte Grafikleistung und erweiterte Neural-Engine-Fähigkeiten für maschinelles Lernen bieten. Auch Verbesserungen bei der Akku-Effizienz werden erwartet, wobei das Ausmaß dieser Optimierungen bislang nicht bekannt ist.

Designänderungen scheinen für diese Generation minimal auszufallen. Quellen, die mit Apples Plänen vertraut sind, deuten laut Bloomberg an, dass das Unternehmen die bestehenden Formfaktoren sowohl für iPad Pro als auch MacBook Pro beibehalten will – umfassendere Neugestaltungen sind erst für künftige Modelle geplant.

Das iPad Pro würde sein aktuell schlankes Profil behalten und lediglich die aufgerüstete Technik im Inneren bekommen. Ebenso soll das Einsteiger-MacBook Pro sein 14-Zoll-Display und das Gehäusedesign unverändert von der aktuellen Generation übernehmen.

Beim Vision-Pro-Headset würden sich etwaige Updates auf interne Komponenten statt auf das äußere Erscheinungsbild konzentrieren. KI-Funktionen könnten zu den Neuerungen gehören, konkrete Fähigkeiten wurden jedoch nicht offengelegt.

Gestaffelte Veröffentlichungsstrategie möglich

Angeblich sollen die M5-Chips der verschiedenen Leistungsklassen zeitlich gestaffelt erscheinen, wobei die Basis-M5-Chips den Anfang machen werden und leistungsstärkere Varianten wie M5 Pro und M5 Max möglicherweise erst Anfang 2026 erscheinen. Die M5 Pro und M5 Max sollen einem Gerücht zufolge über separate CPU- und GPU-Blocks verfügen. Das könnte bedeuten, dass Apple Macbooks mit mehr Konfigurationen anbietet. So könnten GPU- und CPU-Cores unabhängig voneinander aus- und eingeschaltet werden und Kunden könnten sich für eine Kombination aus CPU- und GPU-Leistung entscheiden.

Das Launch-Format bleibt unklar. Vielleicht kündigt Apple die Produkte per Pressemitteilung an, anstatt ein dediziertes Presse-Event zu veranstalten.


Relevante Themen