M2_VGA: Asrocks SSD-Modul ist ein Grafikkärtchen
Asrock Rack, der Server-Ableger des Mainboard-Herstellers, hat die M2_VGA(öffnet im neuen Fenster) vorgestellt. Es handelt sich dabei um ein ansonsten von SSDs bekanntes M.2-Kärtchen, auf dem eine Embedded-GPU sitzt. Per Blende wird ein VGA-Anschluss (D-Sub) nach außen geführt.
Gedacht ist die M2_VGA für Server, unabhängig davon, welche CPU darin steckt – Hauptsache, es gibt einen passenden Slot. Das Grafikkärtchen ist als M.2-2280-Modul ausgelegt und wird per PCIe Gen3 x1 angebunden, wobei die Stromversorgung zusätzlich per Molex-Stecker erfolgt. Bei einer Leistungsaufnahme von laut Asrock Rack nur 1,5 Watt reicht die 3,3-Volt-Leitung des M.2-Slots aus. Die M.2-Spezifikationen sehen bis zu 15 Watt vor, etwa für FPGA-Module , wie sie Facebook einsetzt.
Bei der Embedded-GPU handelt es sich um eine SM750 von Silicon Motion(öffnet im neuen Fenster) , die sich dem Hersteller zufolge unter anderem für Systeme mit x86, ARM, MIPS, PowerPC und RISC-V eignet. Darunter fallen Silicon Motion zufolge auch chinesische CPUs wie Loongson und Zhaoxin , aber auch RISC-Implementierungen wie AMCC, ARC und Freescale. Die Treiber der SM750 unterstützen Windows CE, Windows XP, Windows 7, Windows 8, Windows Server 2008, Windows Server 2012 und Linux Enterprise.
Die SM750 selbst ( PDF(öffnet im neuen Fenster) ) integriert eine 2D-Darstellung für 1.920 x 1.200 Pixel und eine simple Video-Engine mit mehreren Layern, wobei das Package mit 16 MByte DDR-Speicher für den Framebuffer versehen ist und optional extern weitere 64 MByte verwendet werden können. Was die M2_VGA kostet und wann das Grafikkärtchen verfügbar sein soll, sagte Asrock Rack nicht. Ohnehin handelt es sich um ein Nischenprodukt, weshalb es über entsprechende Distributoren vertrieben werden dürfte.
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