Größer, schneller, Apple-Server?
Sollte Apple diese Skalierung beibehalten können und mit einem M2-Chip weiter die Konkurrenz derart deklassieren, erscheint gar eine Rückkehr von Apple in den Server-Markt als nicht mehr ganz so unrealistisch. Zumindest werden die Mac Minis mit M1 schon jetzt in der Cloud von AWS angeboten. Mit dem Mac Studio oder einem kommenden Mac Pro mit Apple Silicon könnte das ähnlich umgesetzt werden.
Dabei erreichen die Chips dann wohl auch deutlich bessere Werte als moderne ARM-Server-CPUs. Schon der M1 Ultra könnte im Bereich von AWS' Graviton 3 liegen, bei deutlich weniger Kernen. Mit etwas Verhandlungsgeschick seitens AWS könnten die riesige Apple-Silicon-Instanzen künftig auch auf Racks in die Cloud wandern - sofern Apple das erlaubt. Für die x86-Welt wäre das wohl mittelfristig ein kaum noch zu kompensierender Schritt.
Apple Silicon skaliert auch auf kleine Geräte
Auch im Tablet-Bereich wird Apples Vorsprung gegenüber der Konkurrenz immer sichtbarer - nur in diesem Fall hauptsächlich gegenüber den Android-Geräten mit Qualcomm-Chips. Mit dem neuen iPad Air bekommt erstmals ein Tablet außerhalb der absoluten Premiumklasse einen M1-Chip. Ab einem Preis von 680 Euro erhalten Käufer damit ein Tablet, das leistungsmäßig der Android-Konkurrenz um Jahre voraus ist.
Dass iPads dieAndroid-Geräten von der CPU-Leistung her übertreffen, ist an sich nichts Neues - das war bereits mit den A-Serien-Chips so. Der M1 ist allerdings noch einmal ein anderes Kaliber, bietet er doch auch im GPU- und NPU-Bereich Leistungssteigerungen, die den Snapdragon 8 Gen1 von Qualcomm alt aussehen lassen.
Die Frage ist, wo Apple in der Zukunft die Grenze zwischen A-Chips und M-Chips ziehen wird. Mit dem neuen iPad Air ist der M1 bereits eine Preisklasse weiter nach unten gerutscht. Es ist nicht undenkbar, dass künftig auch in den preiswertesten iPads ein M-Chip verbaut wird und die A-Serie nur noch für Smartphones verwendet wird. Apple hat bereits langjährige Erfahrungen damit, ältere Chips in neuen Geräten zu verwenden - der Schwenk der preiswerten iPads zur M-Serie ist nicht undenkbar.
Zusammen mit fünf Jahren Softwareunterstützung bleiben iPads mittelfristig die einzig sinnvollen Tablets. Selbst wenn Apple bei den Einsteigermodellen keine M-Chips verbauen wird, gibt es keine nennenswerte Konkurrenz, die es mit den iPads aufnehmen kann.
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| M1 Ultra: Apples ARM-Prozessoren sind auf Jahre konkurrenzlos |
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Gut, das kann man verstehen. Die Einstellungen finde ich teilweise auch unlogisch...
Der größte Nachteil von x86 ist die Sache mit den Lizenzen, die es für weitere...
@Bernstein Möchtegern-Apple-Hater Fail, der M1 Ultra verbraucht 200W weniger als eine...
Ich denke, dass Apple mittelfristig AR bringen wird, nicht VR. Infos einspielen und...