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M-Net: "Wir wollen wirklich nur noch FTTH bauen"

M-Net baut in München meist FTTB und hat auch noch viele Vectoring-Kunden. Nun setzt der Betreiber voll auf das überlegene FTTH und kündigt ein neues Projekt in Augsburg an.

Artikel veröffentlicht am ,
Entscheidung für Glasfaser bei M-Net
Entscheidung für Glasfaser bei M-Net (Bild: M-net)

M-Net will nur noch Fiber To The Home (FTTH) bauen. Das sagte Nelson Killius, Sprecher der Geschäftsführung von M-Net, am 22. Januar 2020 in München. "Wir wollen wirklich nur noch FTTH bauen." Nur auf Kundenwunsch werde man noch Fiber To The Building (FTTB) errichten. M-Net betreibt auch noch Vectoringzugänge, erklärte Killius.

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Allein München würde 300.000 Tonnen CO2 einsparen, wenn statt Vectoring nur FTTH genutzt würde. "M-Net hat 100.000 FTTC-Kunden", sagte Killius im Gespräch mit Golem.de. "Die FTTC-Kunden sind uns nicht weniger wert und die wollen wir auch nicht abschalten." Der Umstieg von Fiber To The Curb (FTTC) auf Glasfaser werde noch Jahre dauern, das Ziel sei aber klar.

Nachdem die Stadtwerke Augsburg die Glasfaserleitungen bis in die einzelnen Gebäudekeller verlegt haben, installiert M-Net die technischen Komponenten und betreibt das Netz mit FTTB oder FTTH.

In Neubauten sei die Inhouseverkabelung mit Glasfaser einfacher als in Bestandsbauten. Hier komme man nur gemeinsam mit Immobilieneigentümern weiter, wie im Olympiadorf in München, wo 8.000 Menschen wohnen.

In Augsburg beginne M-Net mit den Stadtwerken Augsburg eine zweite Stufe des Glasfaserausbaus. Bis zum Jahr 2027 erhalten rund 12.500 zusätzliche Wohn- und Gewerbeeinheiten Glasfaseranschlüsse größtenteils bis in die Wohnung oder ins Büro. Für die Haushalte bietet das neue Netz Datenübertragungsraten im Gigabit-Bereich.

M-Net und die Stadtwerke Augsburg haben seit dem Jahr 2006 bereits rund 19.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten mit Internetanschlüssen versorgt. Nun ist der Start für die zweite große Ausbaustufe.

Die Erschließung der rund 1.500 Gebäude erfolgt in mehreren Ausbau-Abschnitten. Insgesamt werden rund 11.000 private Haushalte sowie fast 1.500 Gewerbeeinheiten an das Netz von M-Net angebunden.

Dort, wo Tiefbauarbeiten für das Gas-, Wasser- oder Stromnetz in Augsburg laufen, wird geprüft, ob Glasfaserkabel mitverlegt werden können.

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M.P. 23. Jan 2020

es waren nur 89 Watt pro Haushalt ...

Faksimile 23. Jan 2020

GF bis zum Desk ist wohl auch derzeit nicht wirklich notwendig. LAN reicht auch dort, im...

ikhaya 23. Jan 2020

ich wäre ja für Statistiken im Kundenportal, wo man sieht was man wirklich bräuchte. Ich...

Faksimile 23. Jan 2020

Im Gegenteil. Bin weder bei DG beschäftigt noch dort irgendwie involviert. Rein Privat.

M.P. 23. Jan 2020

300 000 Tonnen pro Tag? pro Jahr? Für die prognostizierte Restlaufzeit der Vectoring...


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