M-net: Verlegen von Glasfaser dauert pro Straße nur wenige Tage
M-net beginnt mit den Bauarbeiten für die zweite Phase seines Münchner Glasfaserausbaus. Das gab der Netzbetreiber am 20. Juli 2016 bekannt(öffnet im neuen Fenster). In den Stadtteilen Hasenbergl und Harthof haben die Stadtwerke München (SWM) damit begonnen, die ersten Glasfaserleitungen zu verlegen. SWM-Chef Florian Bieberbach sagte: "In der Regel benötigt der Bautrupp pro Straße nur wenige Tage für das Verlegen der Kabel und den jeweiligen Hausanschluss."
Ein Sprecher sagte Golem.de: "Die Stadtwerke München bauen nach konventioneller Weise aus. Es werden Mikroröhrchen verlegt, in die die Glasfasern anschließend eingeblasen werden." Zuvor wurde berichtet, dass von M-Net beim Glasfaserausbau eine Spülbohranlage für das Verlegen von Leerrohren ohne umfangreiche Tiefbauarbeiten einsetzt.
Im April zählte M-net rund 380.000 Kundenanschlüsse, hier sind Privat- und Geschäftskunden zusammengefasst.
Langfristig soll ganz München flächendeckend erschlossen werden
In den kommenden fünf Jahren würden die SWM und ihre Telekommunikationstochter M-net weitere 35.000 Gebäude mit rund 230.000 Wohneinheiten außerhalb des Mittleren Rings erschließen, kündigte M-Net an.
Im Zeitraum von 2010 bis 2014 haben die SWM und M-net die Stadtteile innerhalb des Mittleren Rings mit rund 32.000 Gebäuden erschlossen.
Im kommenden Jahr werden die Bauarbeiten in voraussichtlich sieben weiteren Stadtteilen fortgesetzt: Laim, Freiham, Neuhadern, Obersendling, die Viertel am Luitpoldpark, an der Infanteriestraße und in der Messestadt Riem. Bis zum Jahr 2021 werden die SWM und M-net insgesamt rund 570.000 Haushalte und 81.000 Gewerbebetriebe in München mit Glasfaser erschlossen haben. 70 Prozent aller Münchner Haushalte verfügen dann über einen Glasfaser-Internetanschluss. Langfristig soll ganz München flächendeckend erschlossen werden.
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