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M-net: München hat 500.000 Haushalte am Glasfasernetz

Während andere noch reden, erschließt M-net seit über zehn Jahren München flächendeckend mit Glasfaser. Doch meist handelt es sich erst um FTTB (Fiber To The Building).

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Netzausbau ist harte Arbeit.
Netzausbau ist harte Arbeit. (Bild: M-net)

Mit dem Anschluss des GWG-München-Gebäudes an der Kainzenbadstraße in München sind 500.000 Haushalte und Betriebe an das Glasfasernetz von M-net angeschlossen. Das gab das Unternehmen am 13. August 2019 bekannt. Dabei bauen die Stadtwerke München (SWM) und ihre Kommunikationstochter M-net hauptsächlich FTTB (Fiber To The Building) aus. Die Zahl der FTTH-Haushalte (Fiber To The Home) von M-net beläuft sich im Kernbereich München, Augsburg und Erlangen auf rund 10.000, teilte das Unternehmen im Oktober 2017 mit.

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Die SWM und M-net bauen das Netz schrittweise aus. Begonnen haben sie in der Innenstadt und den Innenstadtrandgebieten. Seit 2016 wird der Ausbau außerhalb des Mittleren Rings fortgesetzt. Florian Bieberbach, Vorsitzender der SWM-Geschäftsführung, sagte: "Während andere noch reden, erschließen wir seit über zehn Jahren München flächendeckend mit Glasfaser. Darauf sind wir stolz."

Die nächsten Erschließungsgebiete befinden sich im östlichen Pasing, im südlichen Nymphenburg, an der Alten Heide sowie in Alt-Moosach. Für den Glasfaserausbau sind pro Jahr bis zu 50 Tiefbaukolonnen unterwegs. Insgesamt sind rund 500 Menschen bei den SWM und bei den beauftragten Firmen für den Netzausbau im Einsatz.

FTTB ist für den Anbieter noch nicht die optimale Lösung. Nelson Killius, Sprecher der Geschäftsführung bei M-net, sagte am 28. Mai 2019: "Ich sage nicht, dass FTTB das Beste ist." M-net werde, wenn es irgendwie gehe, nur noch FTTH-Ausbau machen.

Dennoch werde man noch 10 bis 20 Jahre mit FTTB leben müssen, kündigte Killius an. G.fast wird dort eingesetzt, wo die Glasfaser nur bis in den Keller reicht. Das Übertragungsverfahren G.fast nutzt einen Frequenzbereich für die Signalübertragung, in dem es Überschneidungen mit Vectoring und Super-Vectoring gibt. Eine Besonderheit ist, dass bei G.fast Upstream und Downstream frei skalierbar sind. 1 GBit/s ist die Summenbandbreite von G.fast, die beispielsweise auf 400 MBit/s im Upload und 600 MBit/s im Download aufgeteilt werden kann.

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1ras 14. Aug 2019

Klar, es liegt an der bösen bösen freien Routerwahl, da hat der Kabelprovider natürlich...

LinuxMcBook 14. Aug 2019

Echte Glasfaseranschlüsse von Vodafone kannst du doch aber an einer Hand abzählen. Mir...

Trockenobst 14. Aug 2019

Der Kollege der in München wohnt, hat wegen Vectoring 1und1 behalten und die Mnet (und...

Trockenobst 14. Aug 2019

Vor Jahren hatten wir mal im Firmenverbund m-net in Muc. War schnell und guter Service...


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