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G.fast-DPU
G.fast-DPU (Bild: M-net)

M-net: G.fast-Technik funktioniert gut beim Netzbetreiber

G.fast-DPU
G.fast-DPU (Bild: M-net)

Ein Netzbetreiber fängt mit G.fast im deutschen Festnetz an, um den Kunden 1 GBit/s aufgeteilt in Down- und Upload liefern zu können. Als Endgerät soll die Fritzbox 7582 zum Einsatz kommen.
Ein Bericht von Achim Sawall

Der Stadtnetzbetreiber M-net ist mit dem bisherigen Einsatz von G.fast-Technik in seinem Netz zufrieden. Das sagte Thomas Iselt, Abteilungsleiter Access M-net, am 16. September 2016 in München im Gespräch mit Golem.de. "Überraschenderweise haben sich Hersteller bei G.fast selbst übertroffen." M-net ist der erste Netzbetreiber, der G.fast in Deutschland breit installiert.

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Nach den Worten von Iselt ist bei G.fast "die Hardware erstmal da, aber an der Software wird noch gearbeitet. Das G.fast-DPU wird in den Kellern der Gebäude verbaut und mit GPON angebunden. Die letzten Meter im Haus werden dann mit G.fast-Technik versorgt. Als Endgerät könnte zum Beispiel die Fritzbox 7582 zum Einsatz kommen."

Dann muss M-net die Fasern noch zusammenschalten und die "Software in der Fläche ausrollen". Erste Tests folgen dann in zwei bis drei Monaten.

Keine Überraschungen erwartet

"Wir erwarten dabei keine Überraschungen bei der Performance", sagte uns M-net Chief Technology Officer Michael Fränkle. "Der Kundenhochlauf erfolgt im ersten Halbjahr 2017." Zuvor hatten in Europa bereits Swisscom und BT erfolgreich in ihren Netzen G.fast eingeführt. Wie bei M-net kam auch in der Schweiz und Großbritannien die G.fast-Technik von dem chinesischen Netzwerkausrüster Huawei.

Dabei seien laut Fränkle die Versprechungen von Huawei gehalten worden. "Huawei spielt aktuell an der Spitze der Netzwerkausrüster. Nokia ist mit der Integration von Alcatel-Lucent beschäftigt. Ericsson hat sich aus dem Festnetzbereich verabschiedet. ZTE ist mit billigen Produkten in Nischenmärkten aktiv und beim Skalierungsanspruch noch hinten dran." Als weiteren Anbieter, der gut sei, sieht Fränkle Adtran in den USA. Der Hersteller habe jedoch im Enterprise-Bereich seine Stärken und verlange hohe Preise.

G.fast ist vergleichbar mit DSL, wobei aber wesentlich höhere Frequenzen für die Übertragung der Daten genutzt werden. Das heute handelsübliche VDSL2 der Telekom nutzt Frequenzen bis 17 MHz, bei G.fast geht es um Frequenzen bis 212 MHz. Um bei hohen Frequenzen auf ungeschirmten Leitungen das Problem des Übersprechens zu lösen, braucht G.fast Vectoring.

Next Generation G.fast

Laut Iselt wird in den Labors von Nokia, Huawei und Adtran bereits an Next Generation G.fast gearbeitet. Damit sollen dann Datenraten von 5 GBit/s möglich sein. Ein Prototyp von Nokia existiere bereits. Bei Next Generation G.fast soll auch die Begrenzung auf Kupferstrecken von unter 100 Metern wegfallen.

Bei G.fast teilt sich die Datenrate von 1 GBit/s auf den Download und Upload auf. Fränkle will damit "erst einmal das Bestandsportfolio von M-net abbilden und in Neubaugebieten attraktive Produkte schnüren." Die Preise hingen noch von der Konkurrenz im Kabel- und Kupfernetz ab. "Wir werden eher einen guten Download oder in Ausnahmefällen einen ganz dicken Upload mit handgezimmerten Produkten anbieten."

M-net ist in Bayern und einem Teil Hessens aktiv und seit rund 20 Jahren am Markt.


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bombinho 22. Sep 2016

Naja, es ist schon ein kleiner Unterschied, wenn Du sagst, du moechtest einen bestimmten...

AlexanderSchäfer 19. Sep 2016

Nunja gerade beim Hausbau ist das Geld doch meist recht knapp und man versucht überall...

bombinho 18. Sep 2016

Das kommt ganz auf die Signallaufwege an, Du kannst auch 4 Bit auf eine Schwingung...

sneaker 18. Sep 2016

Die Hausnetze sind nicht reguliert, ist also erlaubt, auch wenn es technische Störungen...

Ovaron 17. Sep 2016

der findet hier die Management zusammenfassung für IT-Dummys. http://uppersideconferences...



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