M-net: G.fast-Ausbau erfolgte in nur einem Jahr

M-net, Huawei und AVM haben heute stolz ihr G.fast-Projekt vorgestellt. Am liebsten hätte der Stadtnetzbetreiber die Glasfaser für alle Kunden bis in die Wohnung gelegt.

Artikel veröffentlicht am ,
G.fast-DPU
G.fast-DPU (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Der Ausbau von G.fast durch den Stadtnetzbetreiber M-Net erfolgte in nur einem Jahr. Das sagte M-net Chief Technology Officer Michael Fränkle Golem.de am 30. Mai 2017 auf der Branchenmesse Anga Com. "Die e2e-Kette spielt fehlerfrei seit Januar 2017 im Labor." Als erster Netzbetreiber in Deutschland setzt M-net die Datenübertragungstechnologie G.fast breit ein.

Stellenmarkt
  1. Senior Case Manager / Senior Case Managerin (m/w/d)
    STRABAG PROPERTY & FACILITY SERVICES GMBH, Hamburg, Leipzig
  2. Junior IT-Projektmanager (m/w/d)
    Rieker Holding AG, Thayngen (Schweiz)
Detailsuche

Während Huawei die Netzwerkkomponenten liefert, kommt in der Wohnung des Nutzers die neue Fritzbox 7582 von AVM zum Einsatz.

Bis zum Jahr 2021 werden M-net und die Stadtwerke München (SWM) insgesamt rund 620.000 Wohneinheiten in der bayerischen Landeshauptstadt mit FTTB-Anschlüssen ausstatten. Dies entspricht knapp 70 Prozent aller privaten Wohnungen und Gewerbeeinheiten.

Dabei endet die Glasfaserleitung in der Regel im Keller des Gebäudes. Bis zur Wohnung kommt oftmals noch die hausinterne Telefonleitung zum Einsatz. Vor allem in Mehrfamilien- und Mietshäusern begrenzt dies die Geschwindigkeit des Internetanschlusses. Fränkle: "Wir wären am glücklichsten, die Glasfaser direkt bis zum Kunden zubringen. Aber G.fast ist der bestmögliche Standard für unser Problem."

Glasfaser für München

Golem Akademie
  1. Cloud Transformation Roadmap: Strategien, Roadmap, Governance: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    7.–8. März 2022, Virtuell
  2. Unity Basiswissen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    7.–9. Februar 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Bei G.fast teilt sich die Datenrate von 1 GBit/s auf den Download und Upload auf. Aufgrund des genutzten Frequenzbandes ist der Einsatz optimiert für kurze Leitungsdistanzen bis rund 250 Meter.

"Für den Münchner Ausbau liefern wir unter anderem die sogenannten DPUs. Diese setzen in den Gebäuden die Datensignale aus dem Glasfasernetz der M-Net in G.fast-Daten um, die dann über die bestehenden Telefonleitungen in die Kundenwohnungen gelangen", erklärte Walter Haas, Chief Technology Officer von Huawei Deutschland.

G.fast ist ein ITU-T-Standard (G.9700 und G.9701) der DSL-Technik und basiert auf dem Vectoring-Übertragungsverfahren.

Die neue Fritzbox 7582 setzt auf G.fast und Supervectoring 35b ein. Die Fritzbox sei kompatibel zu den bestehenden Anschlüssen VDSL-Vectoring, VDSL und ADSL, sagte Gerd Thiedemann, Leiter Produktmanagement bei AVM. Neben WLAN AC kann ein WLAN-N-Funknetz eingesetzt werden. Dazu kommen ein Mediaserver, NAS-Funktion, die Steuerung intelligenter Steckdosen oder Heizkörperregler, eine Telefonanlage und Funktionen wie WLAN-Gastzugang oder eine Kindersicherung.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bundesservice Telekommunikation  
Ist eine scheinexistente Behörde für Wikipedia relevant?

Die IT-Sicherheitsexpertin Lilith Wittmann hat eine dubiose Bundesbehörde ohne Budget entdeckt. Reicht das für einen Wikipedia-Artikel?

Bundesservice Telekommunikation: Ist eine scheinexistente Behörde für Wikipedia relevant?
Artikel
  1. Elektroauto: VW e-Up ab Mitte Februar wieder bestellbar
    Elektroauto
    VW e-Up ab Mitte Februar wieder bestellbar

    Der e-Up gehörte 2021 zu den meistgekauften Elektroautos. Nun will VW den Kleinwagen wieder verfügbar machen.

  2. Bitcoin, Ethereum: Was steuerlich bei Kryptowährungen gilt
    Bitcoin, Ethereum
    Was steuerlich bei Kryptowährungen gilt

    Kryptowährungen wie Bitcoin sind unter Anlegern beliebt - doch wie muss man die Gewinne eigentlich versteuern?

  3. Neues Geschäftsmodell: Luca-App plant flexible Abos und will Preise senken
    Neues Geschäftsmodell
    Luca-App plant flexible Abos und will Preise senken

    Angesichts drohender Kündigungen will die Luca-App den Bundesländern entgegenkommen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Bosch Professional zu Bestpreisen • WSV bei MediaMarkt • Asus Vivobook Flip 14" 8GB 512GB SSD 567€ • Philips OLED 65" Ambilight 1.699€ • RX 6900 16GB 1.489€ • Samsung QLED-TVs günstiger • Asus Gaming-Notebook 17“ R9 RTX3060 1.599€ • Seagate 20TB SATA HDD [Werbung]
    •  /