M-net: FTTH-Ausbau in München geht doch weiter

Stadtwerke und M-net machen mit Glasfaser erst einmal weiter. Aber nach weiteren 3.200 Gebäuden ist offenbar Schluss.

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M-net Ausbau im niederbayerischen Loiching
M-net Ausbau im niederbayerischen Loiching (Bild: M-net)

Die Stadtwerke München (SWM) und M-net erweitern das laufende Glasfaser-Ausbauprojekt in München um zusätzliche Netzabschnitte. Das gaben die Partner am 19. Mai 2021 bekannt. Bis 2023 erschließen die beiden Unternehmen rund 3.200 weitere Gebäude in der Balanstraße, Blumenau und Laim-Mitte mit Glasfaser und versorgen damit rund 17.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten mit Glasfaser-Anschlüssen.

Bisher haben die Stadtwerke München die passive Glasfaser in der Landeshauptstadt verlegt. M-Net hat dann den Betrieb und die Vermarktung an die Nutzer übernommen. Der gemeinsame Glasfaserausbau läuft bereits seit dem Jahr 2010.

München ist damit eine der am besten mit Glasfaser ausgebauten Städte Deutschlands. Gegenwärtig sind 600.000 Haushalte an das Glasfasernetz angebunden, bis zum Abschluss des nun erweiterten Ausbaus im Jahr 2023 werden es knapp 650.000 Haushalte sein.

"Mit der Erweiterung der bestehenden Ausbauplanung um zusätzliche Gebiete kommen wir unserem langfristigen Ziel einer flächendeckenden Glasfaserversorgung für München ein weiteres Stück näher", sagte Florian Bieberbach, Vorsitzender der SWM-Geschäftsführung.

M-net: Doch nicht ganz München?

Den bisherigen Plan des Glasfaserausbaus mit FTTB (Fiber To The Building) für die gesamte Stadt wollen die Partner aber nicht weiter fortführen. Das geht aus einer Antwort der Stadtwerke an die Freien Wähler/ÖDP-Fraktion hervor, die am 24. März 2021 veröffentlicht wurde. Die Stadtwerke lehnen danach einen weiteren Ausbau in der bestehenden Form ab, da dieser "wirtschaftlich nicht vertretbar" sei.

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