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M.2-2230: Toshiba zeigt weltweit kleinste NVMe-SSD

Gesteckt oder verlötet: Toshiba hat die kompakteste SSD mit NVMe-Protokoll vorgestellt, die kaum größer als eine SD-Speicherkarte ist. Die verlötete Version ist sogar noch ein bisschen kleiner.

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Toshibas BG1-SSD mit NVMe im M.2-2230-Formfaktor
Toshibas BG1-SSD mit NVMe im M.2-2230-Formfaktor (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Toshiba hat das nach eigenen Angaben weltweit kompakteste Solid State Drive mit NVMe-Protokoll vorgestellt. Die BG1 genannte SSD wird entweder als M.2-Steckkärtchen im 2230-Format ausgeliefert oder als 16 x 20 mm kleiner BGA-Baustein, der direkt mit der Platine verlötet wird. Eingesetzt werden soll der Winzling in Detachable-Geräten oder sogenannten Performance-Tablets. Das kommende Surface Pro 4 wäre beispielsweise eine Option.

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Hinsichtlich der technischen Daten wollte sich Toshiba wortwörtlich nicht in die Karten schauen lassen, unter dem Aufkleber aber sind uns bekannte Bauteile vorhanden: Der 88NV1140-Controller stammt von Marvell, er unterstützt das NVMe-Protokoll für kürzere Latenzen und wird über zwei PCIe-2.0-Lanes angebunden. Der Chip beherrscht zudem den L1.2-Schlafzustand, was für Instant Go (Connected Standby) unter Windows wichtig ist.

  • Details zu Toshibas BG1-SSD mit NVMe (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Toshibas BG1-SSD mit NVMe im M.2-2230-Formfaktor (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Toshibas BG1-SSD mit NVMe im M.2-2230-Formfaktor (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
Details zu Toshibas BG1-SSD mit NVMe (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Beim Flash-Speicher verwendet Toshiba keine der neuen 256-GBit-TLC-Bausteine, sondern den schon länger verfügbaren 128-GBit-TLC-Flash. Die BG1-SSD wird mit 128 und 256 GByte Kapazität angeboten, eine zusätzliche Cache-Stufe unterstützt der Marvell-Controller nicht. Ohnehin wäre auf dem M.2-Steckkärtchen dafür kein Platz, ein Chip vorne und einer hinten entsprechen bereits einer Vollbestückung der kleinen SSD.

Die wenigen Leistungswerte der BG1-SSD klingen gut: Toshiba gibt eine sequenzielle Lesegeschwindigkeit von bis zu 715 und eine Schreibgeschwindigkeit von bis zu 228 MByte pro Sekunde an. Zu den gerade bei Verwendung des NVMe-Protokolls interessanten Input-/Output-Operationen pro Sekunde macht der Hersteller keine Angaben.

Für Endkunden dürften die BG1-SSDs kaum interessant sein, bei großen OEMs wie Microsoft hingegen könnte durchaus Nachfrage bestehen.

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Ovaron 13. Aug 2015

Was spricht dageben? Wie sollten USB-Sticks mit GBE, Wifi, SATA, LTE,... kommunizieren...

fokka 13. Aug 2015

wie marc schon sagt, die 1,8" baugröße ist bei ssds mehr oder weniger inexistent. die...

Gandalf2210 13. Aug 2015

Toshiba den kleinsten. Wenn man nicht die größte SSD bauen kann, dann halt die kleinste.


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