Lytro: Lichtfeldkamera aktiviert WLAN-Chip

Die wenigsten Besitzer einer Lytro-Lichtfeldkamera dürften wissen, dass in dem kleinen Gerät ein bislang nutzloser WLAN-Chip steckt. Das neue Firmware-Update aktiviert das Modul und ermöglicht es so in einem ersten Schritt, die Kamera an iOS-Geräte anzubinden. Die passende App stellte Lytro gleichzeitig vor.

Die App Lytro Mobile ermöglicht es dem Anwender, die auf der Kamera gespeicherten Bilder per WLAN abzurufen und auf seinem iPhone oder iPad anzusehen und den Fokus neu zu setzen oder die Betrachtungsperspektive leicht zu verändern. Die App ähnelt der Desktopanwendung von Lytro. Die Bilder können aus der iOS-App heraus direkt in soziale Netzwerke verteilt und auf der eigenen Profilseite von Lytro veröffentlicht werden.
Anders als mit der Desktopanwendung können mit Lytro Mobile auch animierte GIFs erzeugt werden, die auch ohne den speziellen Viewer betrachtet werden können. Der Betrachter kann dann allerdings nicht mehr selbst den Fokuspunkt neu setzen oder die Betrachtungsperspektive ändern , sondern sieht lediglich eine vordefinierte Animation.



























Die App Lytro Mobile ist ab sofort über Apples iTunes App Store kostenlos erhältlich(öffnet im neuen Fenster) . Das Firmware-Update 1.2(öffnet im neuen Fenster) kann über die Herstellerwebsite bezogen und selbst aufgespielt werden.
Die Lytro-Lichtfeldkamera sieht aus wie eine kleine Schachtel mit einer Linse an der Vorder- und einem winzigen Touchscreendisplay mit 33 mm Diagonale auf der Rückseite. Die reicht zur Motivkontrolle und zur Bedienung der Kamera aus. Die Lichtfeldkamera misst 41 x 41 x 112 mm und wiegt mitsamt Lithium-Ionen-Akku rund 214 Gramm. Sie ist in mehreren Farbstellungen mit einer Speicherkapazität von 8 beziehungsweise 16 GByte erhältlich, was für rund 350 bis 750 Fotos ausreicht.
Die Kameras kosten je nach Speicherausstattung 400 US-Dollar (8 GByte) oder 500 US-Dollar (16 GByte).



