Abo
  • Services:

Lytro Immerge: Lytro stellt 360-Grad-Lichtfeldkamera vor

Rundumblick und Video: Lytro hat eine neue Lichtfeldkamera vorgestellt. Damit lassen sich 360-Grad-Videos aufnehmen. Allerdings ist die Lytro Immerge nicht für den Endkunden gedacht.

Artikel veröffentlicht am ,
Lytro Immerge: Server zum Aufzeichnen der Daten
Lytro Immerge: Server zum Aufzeichnen der Daten (Bild: Lytro)

Das US-Unternehmen Lytro, Hersteller der Lichtfeldkamera Illum, hat seine erste Lichtfeldkamera für Video und virtuelle Realität (VR) vorgestellt. Lytro hatte Anfang des Jahres angekündigt, in diesem Bereich aktiv zu werden.

Stellenmarkt
  1. wenglor sensoric GmbH, Tettnang am Bodensee
  2. Kommunale Unfallversicherung Bayern, München

Lytro Immerge ist eine 360-Grad-Lichtfeldkamera, die für den professionellen Einsatz gedacht ist. Sie basiert nicht auf der Illum, sondern wurde komplett neu entwickelt. Die Kamera hat die Form einer Kugel, die in fünf Segmente unterteilt ist. Sie kann nur auf einem Stativ oder einem Dolly betrieben werden. Für eine Drohne soll sie zu schwer sein. Bedient wird sie über ein Mobilgerät. Der Kameramann kann sie fernsteuern und ist damit nicht im Bild zu sehen.

Kamera erzeugt ein sphärisches Panorama

Die Kamera nimmt das gesamte Lichtfeld um sich herum auf. Das bedeutet, sie erfasst alle Lichtstrahlen um sich herum, Farbe, Intensität sowie die Richtung, aus der sie kommen. So sei es möglich, ein sphärisches Panorama vor einer Szenerie zu erzeugen. Darin kann sich der Betrachter in alle Richtungen wenden, oder es kann ein beliebiger Blickwinkel auf die Szenerie ausgegeben werden. Laut Lytro ist es zudem schon bei der Aufnahme möglich, Realfilm und Computergrafik (CG) zu kombinieren.

Zu der Kamera gehört zudem ein Server zum Speichern der Aufnahmen - eine einfache Speicherkarte reicht für die Datenmengen nicht aus. Für die Bearbeitung liefert Lytro eine Software, die mit diversen Bearbeitungsprogrammen wie Nuke, Final Cut Pro oder Avid Media Composer kompatibel ist. Außerdem gehört zu dem Paket eine Software für die Wiedergabe der Lichtfeldaufnahmen etwa auf einer VR-Brille.

VR ist der neue Trend beim Film

"VR wird der neue Trend in der Filmproduktion sein", sagte Lytro-Chef Jason Rosenthal. Das Unternehmen liefere dafür die nötige Hardware. Die Lichtfeldtechnik sei besonders für die Erstellung von VR-Inhalten geeignet, hatte Lytro schon Anfang dieses Jahres erklärt.

Die Lytro Immerge soll in der ersten Hälfte des Jahres 2016 auf den Markt kommen und "einige hunderttausend US-Dollar" kosten, wie das US-Technologiemagazin Wired berichtet.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 319€ (aktuell günstigste GTX 1070!)
  2. (aktuell u. a. Enermax T.B.Silence ADV 120 mm für 9,99€ + Versand)
  3. (u. a. Euro Truck Simulator 2 - Beyond the Baltic Sea (DLC) für 8,99€ und Fortnite - Deep Freeze...
  4. 99€ + Versand (Vergleichspreis ca. 116€ + Versand)

leed 06. Nov 2015

So toll die Kameras von Lytro auch sind, solange man nicht ohne App, Lytro-Webseite und...

Anonymer Nutzer 06. Nov 2015

Ja das ist schon sehr spannend. Selbst diverse Cardboard Demos haben was für sich...

Eheran 06. Nov 2015

So wie bei deren Kameras auch. Man hat dort alle Abbildungsfehler normaler Kameras plus...


Folgen Sie uns
       


MTG Arena Ravnica Allegiance - Livestream 2

Im zweiten Teil unseres Livestreams basteln wir ein eigenes neues Deck (dreifarbig!) und ziehen damit in den Kampf.

MTG Arena Ravnica Allegiance - Livestream 2 Video aufrufen
Asana-Gründer im Gespräch: Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen
Asana-Gründer im Gespräch
"Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen"

Asana ist aktuell recht erfolgreich im Bereich Business-Software - zahlreiche große Unternehmen arbeiten mit der Organisationssuite. Für Mitgründer Justin Rosenstein geht es aber nicht nur ums Geld, sondern auch um die Unternehmenskultur - nicht nur bei Asana selbst.
Ein Interview von Tobias Költzsch


    Android-Smartphone: 10 Jahre in die Vergangenheit in 5 Tagen
    Android-Smartphone
    10 Jahre in die Vergangenheit in 5 Tagen

    Android ist erst zehn Jahre alt, doch die ersten Geräte damit sind schon Technikgeschichte. Wir haben uns mit einem Nexus One in die Zeit zurückversetzt, als Mobiltelefone noch Handys hießen und Nachrichten noch Bällchen zum Leuchten brachten.
    Ein Erfahrungsbericht von Martin Wolf

    1. Sicherheitspatches Android lässt sich per PNG-Datei übernehmen
    2. Google Auf dem Weg zu reinen 64-Bit-Android-Apps
    3. Sicherheitslücke Mit Skype Android-PIN umgehen

    Mac Mini mit eGPU im Test: Externe Grafik macht den Mini zum Pro
    Mac Mini mit eGPU im Test
    Externe Grafik macht den Mini zum Pro

    Der Mac Mini mit Hexacore-CPU eignet sich zwar gut für Xcode. Wer eine GPU-Beschleunigung braucht, muss aber zum iMac (Pro) greifen - oder eine externe Grafikkarte anschließen. Per eGPU ausgerüstet wird der Mac Mini viel schneller und auch preislich kann sich das lohnen.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Apple Mac Mini (Late 2018) im Test Tolles teures Teil - aber für wen?
    2. Apple Mac Mini wird grau und schnell
    3. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

      •  /