Abo
  • Services:

Lytro Illum: Neue Lichtfeldkamera für Profis

Lytro bringt im Sommer eine neue Lichtfeldkamera auf den Markt. Sie hat einen deutlich höher auflösenden Sensor und ähnelt äußerlich mehr einer konventionellen Kamera als das erste Kameramodell der Kalifornier.

Artikel veröffentlicht am ,
Lichtfeldkamera Lytro Illum: 40 Millionen Lichtstrahlen
Lichtfeldkamera Lytro Illum: 40 Millionen Lichtstrahlen (Bild: Lytro)

Das kalifornische Unternehmen Lytro hat eine neue Lichtfeldkamera angekündigt: die Lytro Illum. Die Kamera ist für Profis gedacht und sieht aus wie eine konventionelle Kamera.

Stellenmarkt
  1. über experteer GmbH, deutschlandweit (Home-Office möglich)
  2. Verlag C.H.BECK, München-Schwabing

Die Kamera hat einen neuen Sensor, der 40 Millionen Lichtstrahlen einfängt - die erste Lytro-Kamera kann 11 Millionen Lichtstrahlen verarbeiten. Wegen der unterschiedlichen Technik macht Lytro keine Angaben über eine Auflösung in Megapixel. Der Sensor hat auch ein anderes Bildformat: Statt quadratischer Bilder macht die Illum Fotos im herkömmlichen 3:2-Format.

Kamera als Doktorarbeit

Die Lichtfeldkamera nimmt nicht nur Farbe und Intensität, sondern auch die Richtung des einfallenden Lichts auf, was herkömmliche Kameras nicht können. Das ermöglicht es, Bilder im Nachhinein am Computer zu fokussieren. Die Lytro-Technik hat Unternehmensgründer Ren Ng 2006 in seiner Doktorarbeit an der Stanford-Universität entwickelt.

Die Lytro Illum sieht mehr aus wie eine Spiegelreflex- oder Systemkamera mit einem Gehäuse und einem davorsitzenden Objektiv. Die 2011 vorgestellte erste Kamera ähnelte eher einem Kaleidoskop.

Touch-Display und SD-Karteneinschub

Auf der Rückseite hat die Kamera ein 4 Zoll großes Touch-Display, das klappbar ist. Anders als der Vorgänger, der nur über einen 8 GByte großen internen Speicher verfügt, hat die Illum einen Einschub für SD-Speicherkarten. Zudem hat sie einen austauschbaren Akku.

Das Objektiv hat einen Brennweitenbereich von 30 bis 250 Millimeter und eine durchgehende Anfangsblende von F/2. Die kürzeste Belichtungszeit beträgt 1/4000 Sekunde. Für die Bildverarbeitung arbeitet in der Kamera ein Snapdragon-Prozessor mit vier Kernen von Qualcomm. Die Lichtfeldkamera ist etwa 9 x 15 x 17 Zentimeter groß und wiegt 940 Gramm.

Die Lytro Illum soll im Juli 2014 für 1.600 US-Dollar in den USA auf den Markt kommen. Sie kann für 1.500 US-Dollar vorbestellt werden. Zum Lieferumfang gehört eine Software zur Bearbeitung der Bilder, Living Pictures. Damit kann der Nutzer die Bilder in 3D betrachten, sie in konventionelle Formate exportieren, oder er kann aus den Fotos Animationen erstellen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 45,99€ (Release 19.10.)
  2. 4,99€
  3. 39,99€ (Release 14.11.)
  4. 14,99€

nykiel.marek 23. Apr 2014

Das kann aber auch an der Videokompression liegen. LG, MN

OliverHaag 23. Apr 2014

Grad gefunden: https://support.lytro.com/hc/en-us/articles/201825730-What-are-the-specs...

nykiel.marek 23. Apr 2014

Du kannst nicht nur den Schärfentiefenbereich verschieben sondern auch, z.B durch...

Polydesigner 23. Apr 2014

Ich dachte an ein Einsatzgebiet mit komplexen Szenarien. Zum Beispiel Pressefotografie...

nykiel.marek 22. Apr 2014

? LG, MN


Folgen Sie uns
       


Fazit zu Shadow of the Tomb Raider

Wir tauchen mit Lara in der Apokalypse ab und verfassen unser Fazit.

Fazit zu Shadow of the Tomb Raider Video aufrufen
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

Energietechnik: Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus
Energietechnik
Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus

Ein Akku mit der Energiekapazität eines Benzintanks würde viele Probleme lösen. In der Theorie ist das möglich. In der Praxis ist noch viel Arbeit nötig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Elektroautos CDU will Bau von Akkuzellenfabriken subventionieren
  2. Brine4Power EWE will Strom unter der Erde speichern
  3. Forschung Akku für Elektroautos macht es sich im Winter warm

Yara Birkeland: Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem
Yara Birkeland
Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem

Die Yara Birkeland wird das erste elektrisch angetriebene Schiff, das autonom fahren soll. Das ist aber nicht das einzige Ungewöhnliche daran. Diese Schiffe seien ein ganz neues Transportmittel, das nicht nur von den üblichen Akteuren eingesetzt werde, sagt ein Experte.
Ein Interview von Werner Pluta

  1. Power Pac Strom aus dem Container für Ozeanriesen
  2. Yara Birkeland Norwegische Werft baut den ersten autonomen E-Frachter
  3. SAVe Energy Rolls-Royce bringt Akku zur Elektrifizierung von Schiffen

    •  /