Lytia: Sony gibt Smartphone-Kamerasensoren eigenen Markennamen
Der japanische Elektronikhersteller Sony hat die Marke Lytia eingeführt. Darunter fasst das Unternehmen alle Smartphone-Kamerasensoren zusammen. Grund für die Einführung von Lytia sei der Umstand, dass viele Endkonsumenten nicht wüssten, dass in ihrem Smartphone ein Bildsensor von Sony stecke, heißt es in einer Pressemitteilung(öffnet im neuen Fenster) der Halbleiter-Sparte Sony Semiconductor Solutions (SSS).
"Der Beitrag der Bildsensoren von SSS zur Fotografie- und Videografie-Erfahrung auf Smartphones ist nicht sonderlich bekannt" , schreibt das Unternehmen in der Mitteilung. SSS stelle seit 2003 Kamerasensoren für Mobiltelefone her, diese fungierten als "Augen" der Geräte. Lytia sei ein Kunstwort, das vom englischen Namen des Sternbildes der Leier (Lyra) und dem englischen Wort für Licht (light) beeinflusst wurde, erklärt Sony.
Tatsächlich stammt ein sehr großer Teil der Bildsensoren für Smartphonekameras von Sony. Dabei werden die Sensoren auch für absolute Oberklassegeräte wie die neuen iPhones verwendet. Bislang gab es jedoch keinen eigenen Markennamen für die Kamerasensoren; deren Namen beginnen bisher mit dem Kürzel IMX, gefolgt von einer Nummer.
Viele Hersteller weisen nicht auf Sensorhersteller hin
Oftmals finden sich die Informationen zum Sensormodell bei Smartphones nur in den technischen Datenblättern der Geräte. Nur wenige Hersteller weisen etwa in der Präsentation eines neuen Modells darauf hin, von welchem Hersteller der Sensor stammt. Sonys größter Konkurrent ist Samsung, dessen Kamerasensoren unter dem Markennamen Isocell laufen.

Neue Produkte führte Sony Semiconductor Solutions im Zuge der Namensgebung nicht ein. Ob neue Kamerasensoren künftig vom bisherigen Namensschema abweichen werden, ist nicht bekannt. Ob der neue Name dazu führen wird, dass Smartphonehersteller künftig eher auf den Produzenten der Kamerasensoren eingehen werden, wird sich zeigen.
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